
451 Followers
Emotional und fesselnd, aber trotzdem…
Bewertung: Gut für Zwischendurch Nachdem mir „Ein ganzes Leben lang“ von Rosie Walsh richtig gut gefallen hatte, habe ich mich an „ohne ein einziges Wort“ gesetzt und wurde leider etwas enttäuscht. Es geht um Sarah, die mit Eddie eine wunderbare Woche verbringt und einfach weiß, dass er derjenige welche ist, doch meldet er sich nicht mehr bei ihr. Und sie fragt sich, woran liegt es. Und das finden wir dann im Laufe der Geschichte heraus. Der Schreibstil von Rosie Walsh ist angenehm und fesselnd und sie macht hier wichtige und ernste Themen auf und gibt der Geschichte wirklich gut Tiefgang (unerfüllter Kinderwunsch, mentale Gesundheit, Verlust von Angehörigen). Sie hat mich gepackt und ich habe sie innerhalb von zwei Tagen verschlungen und es flossen einige Tränen. Die Figuren waren gut ausgearbeitet, aber nicht immer sympathisch, die Nebenfiguren fand ich dagegen ganz wunderbar. Auch wenn sie teilweise schlimme Ratschläge geben. Aber es war für mich zum einen zu lang: die knapp 500 Seiten hätten wirklich gekürzt werden können. Dann ist die Ausgangslage für mich einfach nicht nachvollziehbar. Ja, die Woche war wundervoll, aber dass Sarah danach agiert wie sie agiert fand ich einfach nicht nachvollziehbar. Wäre es ein Monat gewesen, hätte ich es mehr verstehen können, aber eine Woche ist mir einfach zu kurz. Und es hat teilweise auch „krankhafte“ Züge und erinnert mich etwas an Stalking. Außerdem kommt dann als „Lösung“ etwas daher, was für die Geschichte Sinn macht, aber einfach ein Ereignis ist, was für mich für die Figuren keinen Sinn macht. Ich hätte mir hier wirklich eine andere Lösung gewünscht und finde daher das Ende auch einfach nicht gelungen und rund. Ich persönlich hätte mir mehr erwartet und kann leider nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen.
Jan 12, 2026
Emotional und fesselnd, aber trotzdem…
Bewertung: Gut für Zwischendurch Nachdem mir „Ein ganzes Leben lang“ von Rosie Walsh richtig gut gefallen hatte, habe ich mich an „ohne ein einziges Wort“ gesetzt und wurde leider etwas enttäuscht. Es geht um Sarah, die mit Eddie eine wunderbare Woche verbringt und einfach weiß, dass er derjenige welche ist, doch meldet er sich nicht mehr bei ihr. Und sie fragt sich, woran liegt es. Und das finden wir dann im Laufe der Geschichte heraus. Der Schreibstil von Rosie Walsh ist angenehm und fesselnd und sie macht hier wichtige und ernste Themen auf und gibt der Geschichte wirklich gut Tiefgang (unerfüllter Kinderwunsch, mentale Gesundheit, Verlust von Angehörigen). Sie hat mich gepackt und ich habe sie innerhalb von zwei Tagen verschlungen und es flossen einige Tränen. Die Figuren waren gut ausgearbeitet, aber nicht immer sympathisch, die Nebenfiguren fand ich dagegen ganz wunderbar. Auch wenn sie teilweise schlimme Ratschläge geben. Aber es war für mich zum einen zu lang: die knapp 500 Seiten hätten wirklich gekürzt werden können. Dann ist die Ausgangslage für mich einfach nicht nachvollziehbar. Ja, die Woche war wundervoll, aber dass Sarah danach agiert wie sie agiert fand ich einfach nicht nachvollziehbar. Wäre es ein Monat gewesen, hätte ich es mehr verstehen können, aber eine Woche ist mir einfach zu kurz. Und es hat teilweise auch „krankhafte“ Züge und erinnert mich etwas an Stalking. Außerdem kommt dann als „Lösung“ etwas daher, was für die Geschichte Sinn macht, aber einfach ein Ereignis ist, was für mich für die Figuren keinen Sinn macht. Ich hätte mir hier wirklich eine andere Lösung gewünscht und finde daher das Ende auch einfach nicht gelungen und rund. Ich persönlich hätte mir mehr erwartet und kann leider nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen.
Jan 12, 2026






