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An Evening of Long Goodbyes

3.3(6)
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English
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About the book

Vastly entertaining and outright hilarious, Paul Murray’s debut heralds the arrival of a major new Irish talent. His protagonist is endearing and wildly witty–part P. G. Wodehouse’s Bertie Wooster, with a cantankerous dash of A Confederacy of Dunces’ Ignatius J. Reilly thrown in. With its rollicking plot and colorful characters, An Evening of Long Goodbyes is a delightful and erudite comedy of epic proportions.

Charles Hythloday observes the world from the comfortable confines of Amaurot, his family estate, and doesn’t much care for what he sees. He prefers the black-and-white sanctum of classic cinema–especially anything starring the beautiful Gene Tierney–to the roiling and rumbling of twenty-first-century Dublin. At twenty-four, Charles aims to resurrect the lost lifestyle of the aristocratic country gentleman–contemplative walks, an ever-replenished drink, and afternoons filled with canapés as prepared by the Bosnian housekeeper, Mrs. P.

But Charles’s cozy existence is about to face a serious shake-up. His sister, Bel, an aspiring actress and hopeless romantic, has brought to Amaurot her most recent–and to Charles’s mind, most ill-advised–boyfriend. Frank is hulking and round, and resembles nothing so much as a large dresser, probably a Swedish one. He bets on greyhounds and talks endlessly of brawls and pubs in an accent that brings tears to Charles’s eyes. And, most suspiciously, his entrance into the Hythlodays’ lives just happens to coincide with the disappearance of an ever-increasing number of household antiques and baubles.

Soon, Charles and Bel discover that missing heirlooms are the least of their worries; they are simply not as rich as they have always believed. With the family fortune teetering in the balance, Charles must do something he swore he would never do: get a job. Booted into the mean streets of Dublin, he is as unprepared for real life as Frank would be for a cotillion. And it turns out that real life is a tad unprepared for Charles, as well.

Editions (2)

ISBN9780812970401
PublisherRandom House Publishing Group
Publication Date09/13/05
Pages448

Reviews & Ratings

6 ratings

1 reviews

3.3

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  • zauberberggast
    zauberberggast

    79 Followers

    4.0

    Seit ich “Der Stich der Biene” gelesen habe, ist Paul Murray sowas wie mein “Autoren-Maskottchen” - sprich: Ich liebe seinen Schreibstil und meine mir auch einiges davon abgeschaut und für mich adaptiert zu haben. Außerdem ist er einer der sympathischsten und nahbarsten Schriftsteller, die ich je kennenlernen durfte. Ich habe mir vorgenommen, alles von ihm zu lesen - bislang gibt es vier Romane. “An Evening of Long Goodbyes” ist sein Debütroman aus dem Jahr 2003. Wie immer bei Paul Murray ist der Plot sowohl für die Lachmuskeln als auch für die Tränendrüsen bestens zum Training geeignet - und für das Gehirn sowieso. Man muss allerdings einiges an Sitzfleisch mitbringen, um sich den klein geschriebenen 460-Seiten-Roman in der Ausgabe des Penguin-Verlags gefügig zu machen. Die deutsche Übersetzung gab es mal beim Kunstmann-Verlag, der Murray auf Deutsch verlegt. Momentan ist sie aber - glaube ich - vergriffen. Der Morgenmäntel mit Troddeln tragende Protagonist des Romans, Charles, ist alles andere als ein durchschnittlicher Mitte-20-Jähriger. Er wirkt eher wie ein gut situierter Großvater, der ständig Longdrinks trinkt und dabei seinen Enkeln die Welt erklärt. Doch diese Welt wird erschüttert, als ihm langsam dämmert, dass das Vermögen, das sein verstorbener Vater ihm, seiner Schwester und seiner psychisch angeschlagenen Mutter hinterlassen hat, mehr als aufgebraucht ist. Dass das feudale Anwesen im Süden Dublins so nicht mehr zu halten ist. Und so stolpert Charles wie ein moderner Odysseus durch ein tragikomisches Schauspiel, in dem ein tragikomisches Schauspiel aufgeführt wird. Seine Schwester, Bel, ist nämlich Schauspielerin und will aus “Amaurot”, so heißt das Familienanwesen, am liebsten ein Theater machen. Doch Charles weiß nicht, wohin mit sich. Schließlich hat er bislang nur alte Hollywoodfilme, das Leben als Neureicher und ein wenig Theologie am Trinity College studiert, letzteres aber abgebrochen. Der Roman spielt in den sehr frühen 2000er Jahren, als Irland einen nie dagewesenen wirtschaftlichen Boom erlebte. Eine spannende Zeit, der Beginn des neuen Jahrtausends. Murray hat den Roman zeitnah am Geschehen geschrieben und so erkennen wir - wenn wir alt genug sind - vieles aus diesen Jahren wieder, die mittlerweile auch über 20 Jahre her und nostalgisch verblasst sind. Die Anfangszeit der Mobiltelefonie, also die Zeit, als Handys noch etwas exotisches und nicht für jedermann zu haben waren. Auch der Beruf des IT-lers war noch relativ frisch und die Jugoslawienkriege, die auch eine wichtige Rolle spielen, gerade erst zu Ende bzw. in den letzten Zügen. An vielen Stellen hat mich der Roman zum Lachen gebracht und an ebenso vielen nachdenklich gemacht. Paul Murray kann dieses Balancieren auf dem Tragikomischen wie kaum ein anderer. Außerdem ist er “schuld”, dass ich jetzt einen Crush auf Kate Winslet habe (die Titanic-Szene). Dennoch war ich dann auch irgendwie froh, als Charles am Ende (vielleicht) seine Bestimmung gefunden hat und ich das Buch zuklappen konnte. Zwei “Paul-Murrays” fehlen mir noch und ich bin sicher, dass er schon ein neues Kunstwerk mit der Hand schreibt, denn das macht er so. Was für ein cooler Typ! Trotzdem kann ich das Buch nur für eine gewisse Zielgruppe empfehlen - es ist halt doch aus der Zeit gefallen und das muss man mögen.

    Aug 27, 2025

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