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„Das Blut des Olymp“ von Rick Riordan ist der Abschluss der „Helden des Olymp“-Reihe. Ein Spin-Off zu dem weltweiten Phänomen „Percy Jackson“. Dieses Mal erleben wir die Geschichte aus Sicht von Jason, Piper, Hazel, Frank, Leo, Reyna und Nico. Auch wenn ich nachvollziehen kann, dass Percy und Annabeth zugunsten von Reyna und Nico erzählerisch zurücktreten mussten, habe ich ihre Perspektiven schmerzlich vermisst. Die Tatsache, dass ich dafür aber endlich einen Blick in Nicos Gedanken- und Gefühlswelt werfen durfte, tröstete mich jedoch etwas. Die Handlung verläuft tatsächlich nach demselben Muster wie die vorigen Bände der Reihe und präsentiert sich dadurch ziemlich antiklimaktisch. So müsste ich also lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich hier nicht etwas ähnlich Episches wie in „Die letzte Göttin“ erwartet hätte. Mit etwas Abstand und Zeit, das Gelesene zu reflektieren, habe ich erkannt, dass Riordan die große Action (keine Sorge, es passiert trotzdem genug) zugunsten der Charaktere geopfert hat. Denn die titelgebenden Helden des Olymp sind doch das, was diese Reihe eigentlich ausmachen. Schließlich ist dies bislang die einzige Reihe in diesem Universum, die so einen Ensemble-Cast hat. So fällt vielleicht die finale Schlacht etwas dürftig aus, dafür liefert uns Riordan endlich Reynas Hintergrundgeschichte und zeigt uns, was in Nicos Kopf so vorgeht. Percy und Annabeth sind die fabelhaften Helden, deretwegen wir sie alle lieben. Sie geben den jüngeren Helden Raum, um mit all ihren einzigartigen Fähigkeiten zu strahlen, bereichern uns aber ganz nebenbei mit den süßesten und emotionalsten Momenten. Und auch wenn Riordan für jeden Topf einen Deckel gesucht und gefunden zu haben scheint, steht auch in „Das Blut des Olymp“ Freundschaft ganz klar im Vordergrund – und das ist einfach etwas, was man viel zu selten zu sehen bekommt. Fazit: Rick Riordans „Das Blut des Olymp“ ist der würdige Abschluss seiner „Helden des Olymp“-Reihe. Zwar fiel die Handlung etwas weniger dramatisch aus als die vorigen Bände hätten vermuten lassen, dafür nimmt er sich Zeit für seine mittlerweile 9 Helden in dieser Reihe. Jeder Einzelne von ihnen hat im Verlauf der Reihe eine irrsinnige Entwicklung durchgemacht und kann diese (vorläufig) perfekt abschließen. Wieso vorläufig, fragt Ihr? Weil sie junge Menschen sind, die noch viel vor sich haben – und wir bestimmt bzw. hoffentlich jeden wiedersehen werden. Ich beende dieses Kapitel mit einem lachenden und weinenden Auge während ich bereits mit einem Fuß in der „Die Abenteuer des Apollo“-Reihe stehe. 4,5/5 Bücher!
Jan 1, 2025
„Das Blut des Olymp“ von Rick Riordan ist der Abschluss der „Helden des Olymp“-Reihe. Ein Spin-Off zu dem weltweiten Phänomen „Percy Jackson“. Dieses Mal erleben wir die Geschichte aus Sicht von Jason, Piper, Hazel, Frank, Leo, Reyna und Nico. Auch wenn ich nachvollziehen kann, dass Percy und Annabeth zugunsten von Reyna und Nico erzählerisch zurücktreten mussten, habe ich ihre Perspektiven schmerzlich vermisst. Die Tatsache, dass ich dafür aber endlich einen Blick in Nicos Gedanken- und Gefühlswelt werfen durfte, tröstete mich jedoch etwas. Die Handlung verläuft tatsächlich nach demselben Muster wie die vorigen Bände der Reihe und präsentiert sich dadurch ziemlich antiklimaktisch. So müsste ich also lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich hier nicht etwas ähnlich Episches wie in „Die letzte Göttin“ erwartet hätte. Mit etwas Abstand und Zeit, das Gelesene zu reflektieren, habe ich erkannt, dass Riordan die große Action (keine Sorge, es passiert trotzdem genug) zugunsten der Charaktere geopfert hat. Denn die titelgebenden Helden des Olymp sind doch das, was diese Reihe eigentlich ausmachen. Schließlich ist dies bislang die einzige Reihe in diesem Universum, die so einen Ensemble-Cast hat. So fällt vielleicht die finale Schlacht etwas dürftig aus, dafür liefert uns Riordan endlich Reynas Hintergrundgeschichte und zeigt uns, was in Nicos Kopf so vorgeht. Percy und Annabeth sind die fabelhaften Helden, deretwegen wir sie alle lieben. Sie geben den jüngeren Helden Raum, um mit all ihren einzigartigen Fähigkeiten zu strahlen, bereichern uns aber ganz nebenbei mit den süßesten und emotionalsten Momenten. Und auch wenn Riordan für jeden Topf einen Deckel gesucht und gefunden zu haben scheint, steht auch in „Das Blut des Olymp“ Freundschaft ganz klar im Vordergrund – und das ist einfach etwas, was man viel zu selten zu sehen bekommt. Fazit: Rick Riordans „Das Blut des Olymp“ ist der würdige Abschluss seiner „Helden des Olymp“-Reihe. Zwar fiel die Handlung etwas weniger dramatisch aus als die vorigen Bände hätten vermuten lassen, dafür nimmt er sich Zeit für seine mittlerweile 9 Helden in dieser Reihe. Jeder Einzelne von ihnen hat im Verlauf der Reihe eine irrsinnige Entwicklung durchgemacht und kann diese (vorläufig) perfekt abschließen. Wieso vorläufig, fragt Ihr? Weil sie junge Menschen sind, die noch viel vor sich haben – und wir bestimmt bzw. hoffentlich jeden wiedersehen werden. Ich beende dieses Kapitel mit einem lachenden und weinenden Auge während ich bereits mit einem Fuß in der „Die Abenteuer des Apollo“-Reihe stehe. 4,5/5 Bücher!
Jan 1, 2025







