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Von Joe Abercrombie hatte ich nun häufiger gelesen und wollte endlich diese „Bildungslücke“ schließen. Der deutsche Titel heißt „Königsschwur“ und es handelt sich um eine Trilogie, wobei die Bücher eher lose miteinander verbunden sind. Im Nachhinein habe ich etwas mehr zu der Reihe recherchiert und es handelt sich wohl laut Mehrheit um einen Young Adult Roman. Doch die gute Nachricht: Ich habe es nicht gemerkt. Ich verbinde mit Young Adult – ja, schimpft mit mir ob meiner Vorurteile – eher eine oberflächliche Handlung, einen nicht unerheblichen Teil Romance und nicht ganz so tiefe Charaktere. Und an der Stelle kann ich sagen: Dies traf in weiten Teilen für mich bei diesem Buch nicht zu Ich brauchte etwas, um in das Buch reinzukommen. Gar nicht einmal wegen der Erzählstils, sondern weil es das dritte Buch war, in dem der Protagonist eine körperliche Schwäche am identischen Körperteil hatte und der Fokus zu Beginn sehr auf dieser Schwäche lag. Es war ein wenig wie „und täglich grüßt das Murmeltier“. Natürlich finde ich es gut, wenn es nicht nur den perfekten Helden in glänzender Rüstung gibt, doch irgendwann wirkt das Gegenteil dann auch wieder wie ein Cliché. Aber gut, ich arrangierte mich mit dem Detail. In dem Buch geht es um Außenseiter, die aufbrechen, um entweder Rache zu nehmen, in die Heimat zu gelangen oder ein anderes Ziel zu erreichen. Das Herr der Ringe Motiv, eine Gemeinschaft aus unterschiedlichen Charakteren bricht auf, wird hier in dem Buch aufgegriffen. Nicht so komplex und tiefsinnig wie bei Tolkien, doch wiederum in meinen Augen deutlich komplexer als bei „Belgariad“ von David Eddings. Es wird viel gekämpft, es gab den einen oder anderen Handlungstwist, den ich gelungen fand. Mir waren mit der Zeit auch immer mehr die einzelnen Begleiter Yarvis‘ (so heißt der Protagonist) mit ihren Besonderheiten ans Herz gewachsen, sodass ich tatsächlich gar nicht die Reise enden lassen wollte. Während das Buch mit drei Sternen begann, endete es für mich bei vier Sternen. Rückblickend – wir sind jetzt gerade mit dem zweiten Teil zugange – lässt sich das Buch auch gut als „Stand Alone“ lesen.
Apr 16, 2024
Von Joe Abercrombie hatte ich nun häufiger gelesen und wollte endlich diese „Bildungslücke“ schließen. Der deutsche Titel heißt „Königsschwur“ und es handelt sich um eine Trilogie, wobei die Bücher eher lose miteinander verbunden sind. Im Nachhinein habe ich etwas mehr zu der Reihe recherchiert und es handelt sich wohl laut Mehrheit um einen Young Adult Roman. Doch die gute Nachricht: Ich habe es nicht gemerkt. Ich verbinde mit Young Adult – ja, schimpft mit mir ob meiner Vorurteile – eher eine oberflächliche Handlung, einen nicht unerheblichen Teil Romance und nicht ganz so tiefe Charaktere. Und an der Stelle kann ich sagen: Dies traf in weiten Teilen für mich bei diesem Buch nicht zu Ich brauchte etwas, um in das Buch reinzukommen. Gar nicht einmal wegen der Erzählstils, sondern weil es das dritte Buch war, in dem der Protagonist eine körperliche Schwäche am identischen Körperteil hatte und der Fokus zu Beginn sehr auf dieser Schwäche lag. Es war ein wenig wie „und täglich grüßt das Murmeltier“. Natürlich finde ich es gut, wenn es nicht nur den perfekten Helden in glänzender Rüstung gibt, doch irgendwann wirkt das Gegenteil dann auch wieder wie ein Cliché. Aber gut, ich arrangierte mich mit dem Detail. In dem Buch geht es um Außenseiter, die aufbrechen, um entweder Rache zu nehmen, in die Heimat zu gelangen oder ein anderes Ziel zu erreichen. Das Herr der Ringe Motiv, eine Gemeinschaft aus unterschiedlichen Charakteren bricht auf, wird hier in dem Buch aufgegriffen. Nicht so komplex und tiefsinnig wie bei Tolkien, doch wiederum in meinen Augen deutlich komplexer als bei „Belgariad“ von David Eddings. Es wird viel gekämpft, es gab den einen oder anderen Handlungstwist, den ich gelungen fand. Mir waren mit der Zeit auch immer mehr die einzelnen Begleiter Yarvis‘ (so heißt der Protagonist) mit ihren Besonderheiten ans Herz gewachsen, sodass ich tatsächlich gar nicht die Reise enden lassen wollte. Während das Buch mit drei Sternen begann, endete es für mich bei vier Sternen. Rückblickend – wir sind jetzt gerade mit dem zweiten Teil zugange – lässt sich das Buch auch gut als „Stand Alone“ lesen.
Apr 16, 2024






