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Interessante Hintergrundgeschichte, schwaches Ende
Die eigentliche Handlung des Buches (Lestat liegt reglos in einer Kapelle) ist zu vernachlässigen. Der Handlungsstrang wird kaum verfolgt, wird recht unzufriedenstellend aufgelöst und kaum logisch erklärt… es wirkt, als wären Anne Rice die Ideen ausgegangen. Auch die Thematik des Glaubens interessiert mich persönlich nicht, Memnoch PTSD! Zum Glück ist dieser Abschnitt allerdings kurz und leicht überflogen. Die Hintergrundgeschichte Armands, die gute 70 Prozent des Buches ausmacht, ist allerdings spannend und gut lesbar. Anders als Lestat (mein Lieblingserzähler!), der zwischen Selbstlob, Dramatik und Humor schwankt, berichtet Armand weitaus gefestigter und gradliniger, fängt aber das Zeitgeschehen und die Szenerie Venedigs wunderbar ein. Insbesondere für Kunstinteressierte ein besonderes Buch! Schade, dass das schwache Ende diese Stimmung etwas betrübt.
Mar 28, 2026
Interessante Hintergrundgeschichte, schwaches Ende
Die eigentliche Handlung des Buches (Lestat liegt reglos in einer Kapelle) ist zu vernachlässigen. Der Handlungsstrang wird kaum verfolgt, wird recht unzufriedenstellend aufgelöst und kaum logisch erklärt… es wirkt, als wären Anne Rice die Ideen ausgegangen. Auch die Thematik des Glaubens interessiert mich persönlich nicht, Memnoch PTSD! Zum Glück ist dieser Abschnitt allerdings kurz und leicht überflogen. Die Hintergrundgeschichte Armands, die gute 70 Prozent des Buches ausmacht, ist allerdings spannend und gut lesbar. Anders als Lestat (mein Lieblingserzähler!), der zwischen Selbstlob, Dramatik und Humor schwankt, berichtet Armand weitaus gefestigter und gradliniger, fängt aber das Zeitgeschehen und die Szenerie Venedigs wunderbar ein. Insbesondere für Kunstinteressierte ein besonderes Buch! Schade, dass das schwache Ende diese Stimmung etwas betrübt.
Mar 28, 2026






