What We Talk About When We Talk About Love
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Description
"Raymond Carver's America is ... clouded by pain and the loss of dreams, but it is not as fragile as it looks. It is a place of survivors and a place of stories.... [Carver] has done what many of the most gifted writers fail to do: He has invented a country of his own, like no other except that very world, as Wordsworth said, which is the world to all of us." —The New York Times Book Review
Book Information
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Eigentlich 2,5 Sterne. Carver schreibt echt gut. Wenn ihr etwas verwirrendes, aufwühlendes und verstörendes lesen wollt, empfehle ich diese Essayreihe. Und wenn ihr Stories lesen wollt, die wirklich nirgendwo hingehen… Es war aber einfach nicht mein vibe. Gut geschrieben aber auch sehr eindeutig von einem Mann geschrieben (und das irgendwie nicht in a good way) Der Text „What we Talk about when we Talk about love“ war gut und hat auch was mit mir gemacht. „Tell The Women we‘re going“ und „The Third thing that killed my father Off“ hat mich wirklich nur verstört.
sehr besonders.
Es ist super einfach formuliert, kein Tam Tam. Die Kurzgeschichten regen zum nachdenken an. Man hat nie einen Anfang/Ende oder gar eine "Lösung". Teils habe ich sogar auf Reddit nach anderen Interpretationen geschaut und ausgetauscht. Nicht nur das Buch hat Spaß gemacht, sondern das Auseinandersetzen der Geschichten. Ein komplett anderer Wind.
Auf Raymond Carver bin, soweit ich mich erinnern kann, in einem Buch gestossen, welches eine der Kurzgeschichten Carvers ansprach. Ich weiss zwar nicht mehr, wo genau das war, aber irgendwie liess mich Carver nicht mehr los. Nachdem ich mir eine Sammlung von Carvers Kurzgeschichten aus der Bibliothek geholt hatte, kann ich nun auch bestätigen, weshalb sich dieser Autor so in meinen Gedanken festgekrallt hat: er liegt nämlich voll und ganz auf meiner Wellenlänge. Raymond Carver beschreibt den menschlichen Alltag. Keine glamourösen Begebenheiten, keine herausragenden Figuren. Es scheint, als hätte er einfach eine x-beliebige Wohnung genommen und dort durch das Fenster geschaut. Seine Geschichten sind Auszüge aus unseren Leben. Hauptsächlich fokussiert auf Beziehungen, vor allem an zerbrochenen und kaputten. Die Texte haben eine Ausstrahlung, als wären sie in einem mittelständischen oder gar noch tiefer liegenden Milieu angesetzt. Stets müssen wir uns erst zurechtfinden, da wir direkt in Gespräche und Gedanken hineingeworfen werden. Die Kürze der Texte führt bei Carver dazu, dass sie umso eindringlicher wirken. Wir werfen einen langen und tiefen Blick in das Seelenleben der Menschen, dies alles mit so wenig Worten wie möglich dargestellt. Obwohl die Emotionen hoch gehen, die Szenen oft lebensverändernd sind, so sind doch die Figuren und auch der Autor selbst (und dadurch die lesende Person) stark distanziert. Aber dadurch werden die Themen nur noch wirksamer. Dass Raymond Carver als einer der ganz Grossen im Bereich der Kurzgeschichten angesehen wird, ist somit absolut vertretbar.
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"Raymond Carver's America is ... clouded by pain and the loss of dreams, but it is not as fragile as it looks. It is a place of survivors and a place of stories.... [Carver] has done what many of the most gifted writers fail to do: He has invented a country of his own, like no other except that very world, as Wordsworth said, which is the world to all of us." —The New York Times Book Review
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Eigentlich 2,5 Sterne. Carver schreibt echt gut. Wenn ihr etwas verwirrendes, aufwühlendes und verstörendes lesen wollt, empfehle ich diese Essayreihe. Und wenn ihr Stories lesen wollt, die wirklich nirgendwo hingehen… Es war aber einfach nicht mein vibe. Gut geschrieben aber auch sehr eindeutig von einem Mann geschrieben (und das irgendwie nicht in a good way) Der Text „What we Talk about when we Talk about love“ war gut und hat auch was mit mir gemacht. „Tell The Women we‘re going“ und „The Third thing that killed my father Off“ hat mich wirklich nur verstört.
sehr besonders.
Es ist super einfach formuliert, kein Tam Tam. Die Kurzgeschichten regen zum nachdenken an. Man hat nie einen Anfang/Ende oder gar eine "Lösung". Teils habe ich sogar auf Reddit nach anderen Interpretationen geschaut und ausgetauscht. Nicht nur das Buch hat Spaß gemacht, sondern das Auseinandersetzen der Geschichten. Ein komplett anderer Wind.
Auf Raymond Carver bin, soweit ich mich erinnern kann, in einem Buch gestossen, welches eine der Kurzgeschichten Carvers ansprach. Ich weiss zwar nicht mehr, wo genau das war, aber irgendwie liess mich Carver nicht mehr los. Nachdem ich mir eine Sammlung von Carvers Kurzgeschichten aus der Bibliothek geholt hatte, kann ich nun auch bestätigen, weshalb sich dieser Autor so in meinen Gedanken festgekrallt hat: er liegt nämlich voll und ganz auf meiner Wellenlänge. Raymond Carver beschreibt den menschlichen Alltag. Keine glamourösen Begebenheiten, keine herausragenden Figuren. Es scheint, als hätte er einfach eine x-beliebige Wohnung genommen und dort durch das Fenster geschaut. Seine Geschichten sind Auszüge aus unseren Leben. Hauptsächlich fokussiert auf Beziehungen, vor allem an zerbrochenen und kaputten. Die Texte haben eine Ausstrahlung, als wären sie in einem mittelständischen oder gar noch tiefer liegenden Milieu angesetzt. Stets müssen wir uns erst zurechtfinden, da wir direkt in Gespräche und Gedanken hineingeworfen werden. Die Kürze der Texte führt bei Carver dazu, dass sie umso eindringlicher wirken. Wir werfen einen langen und tiefen Blick in das Seelenleben der Menschen, dies alles mit so wenig Worten wie möglich dargestellt. Obwohl die Emotionen hoch gehen, die Szenen oft lebensverändernd sind, so sind doch die Figuren und auch der Autor selbst (und dadurch die lesende Person) stark distanziert. Aber dadurch werden die Themen nur noch wirksamer. Dass Raymond Carver als einer der ganz Grossen im Bereich der Kurzgeschichten angesehen wird, ist somit absolut vertretbar.








