Homeseeking

Homeseeking

Softcover
4.356

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Description

A GOOD MORNING AMERICA BOOK CLUB PICK • Named a BEST BOOK OF THE YEAR by Vogue, Good Housekeeping, Elle, and Electric Lit

“Exceptional.” —Los Angeles Times
“Unforgettable.”—The Washington Post
“Storytelling magic.”—Oprah Daily

From WWII to 2008, this searing story follows one couple across sixty years as world events pull them together and apart, exploring what it means to find home far from your homeland.

Haiwen is buying bananas at a 99 Ranch Market in Los Angeles when he looks up and sees Suchi, his Suchi, for the first time in sixty years. To recently widowed Haiwen it feels like a second chance, but Suchi has only survived by refusing to look back.

Suchi was seven when she first met Haiwen in their Shanghai neighborhood, drawn by the sound of his violin. Their childhood friendship blossomed into soul-deep love, but when Haiwen secretly enlisted in the Nationalist army in 1947 to save his brother from the draft, she was left with just his violin and a note: Forgive me.

Homeseeking follows the separated lovers through six decades of tumultuous Chinese history as war, famine, and opportunity take them separately to the song halls of Hong Kong, the military encampments of Taiwan, the bustling streets of New York, and sunny California, telling Haiwen’s story from the present to the past while tracing Suchi’s from her childhood to the present, meeting in the crucible of their lives. Throughout, Haiwen holds his memories close while Suchi forces herself to look only forward, neither losing sight of the home they hold in their hearts.

At once epic and intimate, Homeseeking is a story of family, sacrifice, and loyalty, and of the power of love to endure beyond distance, beyond time.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
500
Price
19.50 €

Posts

30
All
4.5

💜

Eine tolle Liebesgeschichte in den Zeiten des Krieges. Vielschichtig und ergreifend.

4.5

Los geht es im Jahr 1938- Sushi und Haiwen sind Nachbarskinder in Shanghai und lernen sich kennen und lieben. Wir Leser und Leserinnen erleben das alles mit. Dabei erzählt uns Sushi die Geschichte vorwärts und,wenn wir dann zu Haiwen wechseln, erzählt dieser uns die Geschichte rückwärts. Es ist aber überhaupt nicht störend- sondern hält während des gesamten Buches eine gewisse Spannung. Schon zu Beginn des Romans werden wir neugierig gemacht, denn beide treffen sich zufällig in Kalifornien wieder. Sushi und Haiwen sind nicht mehr jung - haben viel erlebt und überlebt, einander vergessen haben sie sich nicht. Was alles passiert ist, erfahren wir in diesem sehr interessanten, emotionalen , poetischen, zarten Roman. Es ist viel mehr, als „nur“ eine Liebesgeschichte.

Wir erfahren viel darüber, wie die Entscheidungen, Handlungen von Sushi und Haiwen deren Leben verändert haben. Man stellt sich selbst viele Fragen, wie hätte ich mich entschieden? Wie wäre das Leben der beiden, durch andere Entscheidungen, verlaufen? Findet man überhaupt Halt und Heimat in einem anderen Land, als dem welches einen in derKindheit geprägt hat. Ist da immer Sehnsucht nach zu Hause? Große Leseempfehlung- lasst euch darauf ein! Halber Stern weniger, weil ein und die gleiche Person mehrere Namen hat und es zu etwas Verwirrung führen kann.

5

"[...] Heute hatten sie noch Zeit." *Zitat Suchi*

Für das Buch "Die Tage nach dem Pflaumenregen" nahm ich mir besonders viel Zeit.😊 Shanghai 1938: Zu Zeiten des chinesischen- japanischen Krieges wachsen im Longtang die Nachbarskinder Suchi und Haiwen auf und verlieben sich in einander. Als Haiwen sich heimlich entscheidet zur Armee zu gehen, trennen sich ihre Wege und Suchi bleibt einzig mit seiner Geige zurück. Los Angeles 2008: Haiwen lebt seit Jahren mit seiner Familie dort, als er zufällig Suchi begegnet. Auch sie lebt mittlerweile in Los Angeles und ist ganz zufrieden mit ihrem Leben. Während er in Erinnerungen schwelgt und Hoffnungen hat, blickt sie nach vorne und nicht mehr zurück. Karissa Chen hatte eine Liebesgeschichte geschaffen, die sehr nah an der Realität von damals ran kam. Sie schuf zwei Erzählstränge und Zeitstränge (Suchi=Vorwärts, Haiwen=Rückwärts) und beiden konnte ich gut folgen. Von Anfang an kam ich auch in das Buch gut rein😊. Als Leserin war ich gefühlt hautnah dabei, als Haiwen seine erste Liebe immernoch nicht vergessen konnte, während er trotzdem seinen Weg ging... oder ich Suchi zu schauen musste, wie sie den Tag überlebte (zu Zeiten des Krieges in China, der Hungersnot, Kapitalismus etc.). Nichts wurde geschönt und emotional baute es sich immer mehr auf und wurde immer tiefgründiger. Was ich sehr gut fand war, die genaue und historische Recherche chinesischer Migranten zu Zeiten des Krieges und deren schicksalhaften und persönlichen Geschichten z.B. Familienzusammenführung und der Erschwerung diesbezüglich. Dieses und viele andere geschichtliche Punkte machten den Roman für mich nicht zu einem klischeehaften Liebesroman, wie man ihn üblicherweise kennt, sondern zu etwas was Teils sehr realitätsnah war. Eine klare Leseempfehlung kann ich aussprechen.📖🥰

"[...] Heute hatten sie noch Zeit."
*Zitat Suchi*
4

"Die Suchi, dir du kanntest hat sich vor Jahrzehnten in Luft aufgelöst. Sie war dumm und leichtsinnig und wurde in Krieg getötet. Wie alle anderen auch" 💔💔🖤💔💔🖤💔💔🖤💔💔🖤💔💔🖤💔💔🖤

Eine einzige Entscheidung kann das ganze Leben verändern. 1938: Suchi und der Nachbarsjunge Haiwen verlieben sich in den Straßen Shanghais. Als Haiwen sich jedoch heimlich zur Armee meldet, um seinen Bruder vor der Einberufung zu bewahren, bleibt Suchi allein mit seiner Geige und einer Nachricht zurück: „Verzeih mir.“ Sechzig Jahre später treffen sich Haiwen und Suchi in Los Angeles zufällig wieder. Die Tage nach dem Pflaumenregen ist ein eindrucksvoller Roman, der einen tief in die chinesische Geschichte eintauchen lässt. Besonders faszinierend ist die detailreiche Darstellung gesellschaftlicher Umbrüche und persönlicher Schicksale in einer Zeit, die im Westen nur selten aufgegriffen wird. Die Autorin schafft es, historische Ereignisse mit dem Leben ihrer Figuren zu verweben und so die politischen Spannungen, kulturellen Eigenheiten und den Alltag jener Epoche lebendig werden zu lassen. Im Mittelpunkt steht dabei eine bewegende Liebesgeschichte, die sich mitten in den Wirren des Krieges entwickelt und zerbricht. Die Beziehung und das Leben der Protagonisten erhält dadurch eine besondere Dramatik. Der Roman spielt auf verschiedenen Zeitebenen, was mir wieder einmal für gefällt. Wir springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her.. Der Schreibstil ist irgendwie poetisch, teilweise fast meditativ, irgendwie wie ein lauer Sommerregen. Gerade dadurch entfaltet der Text seine besondere Atmosphäre, kann aber auch zur Geduldsprobe werden. Manche Passagen wirken gedehnt, und nicht jede Nebenfigur oder Episode trägt gleichermaßen zur Handlung bei. Fazit: Trotz dieser Längen überwiegt der positive Eindruck. Das Buch öffnet ein Fenster in eine Welt voller Umbrüche, Traditionen, Kriegsleid und innerer Kämpfe. Wer sich für chinesische Geschichte interessiert und zugleich in eine wunderschöne Liebesgeschichte eintauchen möchte, ist mit dem Buch sicher gut beraten.

"Die Suchi, dir du kanntest hat sich vor Jahrzehnten in Luft aufgelöst. Sie war dumm und leichtsinnig und wurde in Krieg getötet. Wie alle anderen auch"
💔💔🖤💔💔🖤💔💔🖤💔💔🖤💔💔🖤💔💔🖤
4

Liebe die ewig währt

Suchi und Haiwen verlieben sich 1938 in einem Longtan in Shanghai ineinander. Anfangs ist es noch eine kindliche Freundschaft zwischen der starken, unerschrockenen Suchi und dem Geigenvirtuosen Haiwen. In ihrer Jugend jedoch sind sie dann nicht nur beste Freunde sondern auch ein Liebespaar. Leider wird diese große Liebe durch den Krieg vereitelt - Haiwen beschließt sich selbst statt seinem Bruder bei der Armee zu melden und verschwindet von einem auf den anderen Tag. Es dauert anschließend sechzig lange Jahre bis die beiden sich in Amerika wieder über den Weg laufen. Aber kann man nach so vielen Jahren an die alten Gefühle anknüpfen? Karissa Chen hat mit ihrem Debüt großes geleistet. Sie hat es nicht nur geschafft die Liebe zwischen Suchi und Haiwen tiefgründig und ergreifend darzustellen, sondern hat auch einen großen Einblick in die Geschichte von China und insbesondere von Shanghai ermöglicht. Ich war jedoch leider manchmal sehr überfordert mit dem riesigen Maß an Wissen und Details. Auch die unterschiedlichen Spitznamen und Schreibweisen der ganzen Namen hat meinen Lesefluss das ein oder andere Mal etwas gestört. Ich habe etwas mehr Liebesgeschichte und etwas weniger Geschichtsroman erwartet und war anfangs etwas enttäuscht. Aber nachdem ich tiefer in den Roman eingetaucht war hab ich dann doch Gefallen daran gefunden. Wer einen anspruchsvollen, sehr ruhigen geschichtsträchtigen und gefühlvollen Roman sucht ist hier genau richtig.

5

wunderbarer, vielschichtiger Roman

Suchi und Haiwen lernen sich als Kinder kennen, woraus sich eine erste Liebe entwickelt. Haiwen ist ein musischer, verträumter Junge, der talentiert auf seiner Geige spielt. Suchi ist bodenständiger und liebt es zu singen. Beide träumen von einer gemeinsamen Zukunft, doch nach dem zweiten Weltkrieg hat das Schicksal anderes mit ihnen vor. Die Regierung sieht vor, dass jeweils ein Junge der Familie sich zum Militärdienst melden soll. Um seinen Bruder zu schonen, meldet sich Haiwen und lässt Suchi in Shanghai zurück. Lediglich seine Geige hinterlässt er ihr. Suchi wird wiederum von ihren Eltern, die den nahenden Sozialismus in China kommen sehen, mit ihrer Schwester zur Sicherheit nach Hongkong geschickt. Ein Kontakt zur Familie ist schon bald nicht mehr möglich, und die beiden jungen Frauen müssen sich alleine durchs Leben schlagen. Haiwen und Suchi verlieren sich aus den Augen. Zu Beginn des Romans treffen sie sich als ältere Menschen zufällig in Kalifornien wieder. Aber warum besitzt Haiwen die Geige, die er doch Suchi eigentlich hinterlassen hat? Die Besonderheit des Buches ist, dass die Geschichte von Suchi ab 1938 vorwärts erzählt wird, währenddessen die von Haiwen rückwärts erzählt wird. Es ist ein ganz besonderer Roman, der sowohl den Identitätsverlust der beiden Protagonisten als auch ihr Sehnen nacheinander beschreibt. Sie haben nicht nur einander, sondern auch sich selbst verloren. Weder Haiwen in Taiwan noch Suchi in Honkong finden Halt. Auch später in Kalifornien haben sie Probleme und sind als chinesische Emigranten eine in sich geschlossenen Bubble. Aufgrund der totalitären Macht Chinas war lange kein Kontakt zur Herkunftsfamilie möglich. Als sich dies mit dem Regierungssturz wieder einrichten liess, ist Haiwen seine Familie fremd geworden und er sieht sich mit Wut und Verrat seiner Familienmitglieder konfrontiert. Beim Lesen habe ich viel über das chinesische Regime, die Fremdherrschaft von Japan, der chinesischen Kultur und der Armut der chinesischen Bevölkerung erfahren. Der Roman ist unheimlich vielschichtig und hat tiefgründige Charaktere. Etwas problematisch waren wir mich die Namen, die immer anders sein konnten, je nachdem, ob sie in Shanghai-Dialekt, kantonesisch oder hochchinesisch gesprochen wurden. Dazu kamen dann Spitznamen auf chinesischen wie "kleine Schwester", was bei mir manchmal zu Verwirrung geführt hat. Davon sollte man sich jedoch nicht abhalten lassen, diese wunderbare Geschichte zu lesen. Für mich war das eines der ungewöhnlichsten und interessantesten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. "Suchi wusste jetzt, dass Heimat kein Ort war. Es waren keine Momente, die man festhalten konnte. Es waren die Menschen [...]."

5

Mein erstes Jahreshighlight für dieses Jahr. Es war so emotional, packend und vielschichtig. Absolut großartig!

5

Ein Buch mit Suchtpotential

Suchi und Haiwen wachsen in den 1930er Jahren gemeinsam in Shanghai auf und verlieben sich. Doch eine einzige Entscheidung und die Wirren der Zeit sorgen dafür, dass sich ihre Wege trennen. 60 Jahre später treffen sie zufällig wieder aufeinander. Karissa Chen erzählt in ihrem Roman die herzzerreißende Geschichte von Suchi, Haiwen und ihren Familien vor dem Panorama der wechselvollen chinesischen Geschichte. In ihrem ruhigen, gefühlvollen Schreibstil erzählt die Autorin von Hoffnung und Leid, von unmöglichen Entscheidungen, von Liebe und Verlust, über Familie und die Frage nach Zugehörigkeit. Ein berührendes, tiefgreifendes und vielschichtiges Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Lesen!

4.5

600 Seiten und keine Sekunde Langeweile

Das war für mich ein absoluter Traum von einem historischen Roman!!! Die Geschichte begleitet Suchi und Haiwan, die in den 1930er-Jahren in Shanghai aufwachsen, sich als Jugendliche verlieren und sich Jahrzehnte später (2008) in Los Angeles wieder begegnen. Dazwischen liegt nicht nur ein ganzes Leben, sondern auch die bewegte Geschichte Chinas mit all ihren politischen Umbrüchen und Konflikten. Gerade das fand ich unglaublich spannend, weil ich persönlich über diese Zeit in China gar nicht so viel weiß. Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, ist der Aufbau: Suchis Geschichte wird chronologisch erzählt, von 1930 an in die Zukunft, Haiwans Lebensweg dagegen rückwärts. Dazu kommen die Kapitel im Jahr 2008, in denen sich ihre Wege wieder kreuzen. Diese Struktur mit den vielen Zeitsprüngen und Ortswechseln (Shanghai, Hongkong, Taiwan, USA) ist einfach großartig gelungen. 600 Seiten und mir war keine Sekunde langweilig. Wunderschön geschrieben und SO atmosphärisch! Ich war mir lange sicher, dass es fünf Sterne werden. Am Ende hat mir für das absolute Highlight noch dieser eine kleine „Kick“ gefehlt. Irgendwas, was mich komplett zerstört oder völlig überrascht. Trotzdem bleibt es ein wunderbares Buch, das ich sehr geliebt habe.

600 Seiten und keine Sekunde Langeweile
4.5

🇨🇳❤️‍🩹🇺🇸

Suchi und Haiwen lernen sich in ihrer Kindheit in einem Lotang in Shanghai kennen. In ihrer Jugend verlieben sie sich. Doch das Leben stellt sich ihrer Liebe in den Weg. Von der japanischen Besatzung befreit, gibt es für die Bevölkerung kein Aufatmen. Der Bürgerkrieg hat das Land im Griff. Viele Jahrzehnte später treffen sich die beiden in Los Angeles wieder. Abwechseln wird Suchis Geschichte chronologisch erzählt, Haiwens rückwärts. Gefühlvoll, aber nicht kitschig erleben wir Schicksalsschläge, bekommen eine Idee über die politischen Zusammenhänge und fiebern mit den beiden mit. ❤️ Eine Zeittafel mit den historischen Ereignissen hätte mir an der ein oder anderen Stelle geholfen. 🙃

4.5

Eine "Liebes"Geschichte von Suchi und Haiwen

Hier eine Rezension zu schreiben fällt mir unerwartet schwer, obwohl mir das Buch (mit ganz kleinen Abstrichen) empfehlenswert gut gefallen hat. Besonders die zeitliche Chronologie zwischen der jungen Suchi und dem violinespielenden Jungen aus der Nachbarschaft von Shanghai. Über sechs Jahrzehntenn wird die dramatische Geschichte der Beiden beschrieben. Suchi wird dabei von 1939 bis 2010 dargestellt und Haiwen rückwärts von 2010 bis 1939. Also zwei Stränge der Geschichte, jeweils aus der Sicht der Protagonisten. Die politischen Geschichte Chinas spielt dabei eine wesentliche Rolle. Manchmal war ich gefesselt von der Geschichte. Es gab aber auch kurze Momente, wo ich irgendwie verloren gegangen bin. Diese Phasen waren zum Glück immer kurz.

4.5

Ein sehr intensives Buch über die Liebe, dass sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt

5

Sternebewertung fiktiv

Karissa Chen erzählt in „Die Tage nach dem Pflaumenregen“ eine vielschichtige Geschichte über Liebe, Verlust und Wiederbegegnung. Die Handlung bewegt sich auf mehreren Zeitebenen und verbindet persönliche Schicksale mit historischen Ereignissen rund um den chinesischen Bürgerkrieg und die Migration nach Taiwan und in die USA. Im Mittelpunkt stehen Suchi und Haiwan, die sich 1938 als Nachbarskinder kennenlernen und ineinander verlieben. Doch der Krieg reißt sie auseinander, als Haiwan sich zum Militär meldet. Knapp 60 Jahre später treffen sie sich unerwartet in einem Supermarkt in Los Angeles wieder. Beide haben sich ein neues Leben aufgebaut, doch die Vergangenheit ist plötzlich wieder greifbar. Der Autorin gelingt es, die Lebenswege der beiden glaubwürdig und nachvollziehbar zu schildern. Die Auswirkungen des Krieges auf ihre Persönlichkeiten und ihre Beziehung werden behutsam herausgearbeitet. Die historischen Hintergründe sind gut recherchiert und fügen sich nahtlos in die persönliche Geschichte ein. Der Roman ist ruhig erzählt, aber die Handlung bleibt spannend und emotional greifbar. Die Mischung aus persönlichen Schicksalen und historischen Ereignissen macht die Geschichte interessant und authentisch. Ein gelungenes Debüt, das einen guten Einblick in eine oft übersehene historische Epoche gibt. Fur detailverliebte Leser perfekt geeignet.

4

Ein wunderschön geschriebenes Buch, das Themen beleuchtet, in die ich vorher wenig Einblick hatte. Der Anfang bis zur Mitte hat sich seeeehr für mich gezogen, aber wegen all der guten Bewertungen wollte ich dran bleiben. Als es dann begann um Sushis Erwachsenenleben zu gehen, begann es für mich spannend zu werden. Ab Seite 300 also- sehr wichtige, wunderschön beschriebene Gedanken zum Thema Familie, Liebe, Alt-werden. ❤️

5

Ein unglaublich eindringlicher Roman über Identität, Familie und die Frage, wo man eigentlich hingehört.

Die Geschichte begleitet die Haiwen und Suchi über 60 Jahre und zeigt, wie sehr Vergangenheit, Erwartungen und Entscheidungen ihr Leben beeinflussen. Ein wirklich schöner Roman.

Ein unglaublich eindringlicher Roman über Identität, Familie und die Frage, wo man eigentlich hingehört.
4

Eine zarte Liebe in den Wirren des Krieges

Ein zarter Roman vor dem Hintergrund des Japanisch-Chinesischen Krieges, der 1945 endete. Die Beziehung zwischen Suchi und Haiwen beginnt als unschuldige Freundschaft. Haiwen, der nur seine Musik und das Geigenspiel im Kopf hat, nimmt kaum etwas anderes wahr – bis Suchi sich seiner annimmt. Langsam entwickelt sich zwischen den beiden eine zarte Liebe, doch diese findet ein abruptes und viel zu frühes Ende, als Haiwen sich als Soldat einziehen lässt. Danach trennen sich ihre Wege. Jeder lebt ein Leben, das nicht aus freier Wahl entstanden ist, sondern durch die Umstände bestimmt wurde. Über die Jahrzehnte begegnen sie sich immer wieder, doch es scheint nie der richtige Zeitpunkt zu sein. Während der Geschichte verfolgt man die charakterliche Entwicklung beider Figuren, wobei die Erzählweise zwischen ihren Perspektiven wechselt. Es ist eine fein gezeichnete Generationengeschichte, die zwar Liebe als zentrales Motiv hat, aber kein klassischer Liebesroman ist. Vielmehr stehen die historischen Hintergründe und die Frage im Vordergrund, wie Krieg, Verlust und unerfüllte Träume einen Menschen prägen und verändern können. Besonders spannend fand ich die subtile Charakterstudie: Wie entwickeln sich Menschen über Jahrzehnte hinweg? Wie sehr bestimmen äußere Umstände – hier der Krieg – wer wir werden? In dem Buch werden keine explizierten Szenen bezüglich der Brutalität des Krieges dargestellt; es wird nur angedeutet. Die Geschichte hat mich berührt, auch wenn ich einige Handlungen, besonders gegen Ende, nicht ganz nachvollziehen konnte. Dennoch bleibt mir vor allem die feinsinnige Beobachtung der Veränderungen im Gedächtnis – die stille, aber kraftvolle Art, mit der dieser Roman zeigt, wie das Leben uns formt und wie komplex zwischenmenschliche Beziehungen sind. Und wie Liebe, egal wie zart sie ist, selbst nach Jahrzehnten nicht vergeht. Eine Leseempfehlung! *Unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar

Eine zarte Liebe in den Wirren des Krieges
3.5

Nach der Leseprobe hatte ich mich auf dieses Buch ziemlich gefreut. Die Liebesgeschichte von Suchi und Haiwen hatte mich direkt angesprochen. Leider bin ich wirklich sehr lange nicht in die Geschichte gekommen. Zum Einen waren da die vielen Namen und Nebencharaktere. Ich habe erst spät verstanden, dass Suchi und Haiwen in den unterschiedlichen Ländern und in den verschiedenen Altersstufen andere Namen haben. Zum Anderen haben mich die vielen Zeiten- und Ortswechsel ziemlich verwirrt. Ich musste mir notieren, wann und wo was passiert ist, weil ich sonst den Überblick verloren hätte. Erst nach knapp 150 Seiten habe ich den roten Faden gefunden, flüssiger wurde mein Leseerlebnis irgendwie trotzdem nicht. Dabei gibt die Geschichte wirklich was her. Die Liebesgeschichte von Suchi und Haiwen, die sich aus den Augen verlieren und wieder finden und dazwischen versuchen, ein Leben ohne einander zu leben, ist wirklich berührend. Die Autorin schafft es, immer wieder unerwartete Wendungen einzubauen, die beiden sich immer wieder begegnen zu lassen. Außerdem habe ich wirklich sehr viel gelernt über die Geschichte Chinas ab 1938 bis ins Heute. Wie durch die politischen Wechsel und Machtverschiebungen die Menschen gelitten haben und Familien dadurch entzweit wurden, wird wirklich sehr gut beschrieben. 🌸 Leider konnte mich der Roman am Ende nicht überzeugen, weil ich es teilweise einfach viel zu anstrengend fand, allen Namen, Handlungssträngen und Zeitebenen folgen zu können. Vielleicht war es aber auch einfach nur der falsche Zeitpunkt für das Buch. Wer historisch hinterlegte, tiefgründige Liebesgeschichten mag, ist bei dem Buch vermutlich trotzdem richtig aufgehoben.

4

„Die Tage nach dem Pflaumenregen“ hat mich sehr berührt. Die Geschichte von Suchi und Haiwen zeigt eindrucksvoll, wie Liebe und Schicksal über Jahrzehnte hinweg miteinander verwoben sein können. Besonders gefallen hat mir die atmosphärische Sprache, die sowohl die Stimmung im Shanghai der 1930 und 40er Jahre als auch die Nachkriegszeit in Hongkong und das Wiedersehen in Los Angeles lebendig werden lässt. Sehr bereichernd fand ich zudem das vermittelte Wissen über die Zeit während und nach dem 2. Weltkrieg in China, Taiwan und Hongkong. Ein ruhiges, tiefgehendes Buch, das zeigt, wie prägend Entscheidungen und Erinnerungen im Leben sind – und das lange nachklingt.

5

Ich hab's geliebt! Ja, ich bin vielleicht ein bisschen "biased" 🤣. Aber die Geschichte war wirklich schön. Es ist auch von Vorteil, wenn man sich etwas auskennt, aber sicher für jede*n der dran bleibt ein Lesegenuss. Ich habe die beiden Erzählrichtungen sehr genossen (als Hörbuch noch etwas mehr als beim Lesen), habe die Einblicke in Kultur, Geschichte und Gewohnheiten der Figuren gemocht. Manchmal fand ich es beinahe etwas zu "neutral", wenn es Sinn ergibt. Aber andererseits fehlt das manchmal in Literatur in und über China, Taiwan, Hongkong etc. Eine sehr schöne, berührende Reise mit Suchi und Haiwen durch das letzte Jahrhundert.

5

Eintauchen in chinesische Geschichte

Ich muss zugeben, dass mein Wissen über chinesische Geschichte nicht sehr ausgeprägt ist. Umso spannender fand ich es, in diesem Roman neben einer Jahrzehnte umfassenden Liebesgeschichte gleichzeitig auch etwas vermittelt zu bekommen über das Leben in Shanghai und Hong Kong ab den 40er, 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Der Roman erzählt von zwei Seelen, die bis in die Unendlichkeit miteinander verwoben zu sein scheinen. Trotz der Distanz und der tragischen Wendungen, scheint dies das dominierende Thema zu sein. Das sagt umso mehr aus über die Kraft der Liebe, wenn dieser Teil der Geschichte die Hauptrolle spielt, obwohl darum herum vieles Herz zerreißend und zutiefst traumatisierend erscheint.

4

Eine wunderbare Geschichte, die zeigt wie sich das große Weltgeschehen auf das Leben zweier Menschen auswirkt, die doch einfach nur leben und lieben wollen. Ein Buch mit Suchtpotential

5

Ein wunderschönes Buch

Es lässt sich unheimlich gut lesen und die Geschichte hat mich teils sehr gerührt! Ich kann es nur empfehlen 🌸

5

Shanghai, April 1947. Suchi und Haiwen sind verliebt und wollen unbedingt heiraten. Doch dann meldet sich Haiwen freiwillig als Rekrut für den Bürgerkrieg, damit sein Bruder stattdessen bei seiner schwangeren Frau bleiben kann. Es werden viele Jahre vergehen, bis Suchi 2008 in Los Angeles wieder in Haiwens Leben tritt. Dieser nennt sich nun Howard und das ist nicht die einzige Veränderung, welche die beiden aneinander feststellen. Was haben sie in der Zwischenzeit erlebt? Und können sie wieder an die Vergangenheit anknüpfen? „Die Tage nach dem Pflaumenregen“ ist der Debütroman der taiwanesisch-amerikanischen Autorin Karissa Chen und wurde von Elke Link aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Erzählt wird aus der Perspektive der beiden Hauptfiguren Suchi und Haiwen; das jedoch nicht in chronologischer Reihenfolge. Die Autorin springt stattdessen immer wieder zwischen unterschiedlichen Zeitebenen hin und her. Insgesamt bewegen wir uns zwischen 1938, als Suchi und Haiwen sich als Siebenjährige in der Schule kennenlernen und der Gegenwart des Jahres 2008, als sie sich in Los Angeles wiedersehen und gemeinsam der Vergangenheit stellen. Auch wenn der Titel eine schnulzige Liebesgeschichte vermuten lässt, ist „Die Tage nach dem Pflaumenregen“ so viel mehr. Der Roman zeigt, wie Kriege ein ganzes Volk spalten und Familien für immer voneinander getrennt werden. Suchi flieht mit ihrer Schwester 1948 nach Hongkong und schlägt sich dort als Sängerin in einem Nachtclub durch. Sie geht eine Ehe voller Gewalt ein, um den beiden ein besseres Leben zu sichern. Haiwen erlebt als Soldat die Schrecken des Krieges am eigenen Leib. Als er sich jedoch in eine Taiwanerin verliebt, muss er erkennen dass die Unterscheidung in Aggressoren und Unschuldige vielleicht auch nur eine Frage der Perspektive ist. Was für ein unglaublicher Roman! Ich hatte zunächst befürchtet, dass hier nur die Beziehung zwischen Suchi und Haiwen im Vordergrund steht und sie auf magische Weise wieder zusammenfinden. Stattdessen bekam ich einen Generationenroman mit komplexen Beziehungen – unbedingt lesen!

4

Das Vorwort mag einen vielleicht erst mal abschrecken, aber lasst euch drauf ein. Es ist wirklich nicht sehr schwer zu verstehen. Ich finde es gut, dass die Autorin versucht hat, die Namen je nach Umfeld akkurat widerzugeben. Das verleiht dem Ganzen auch direkt mehr Tiefe. Immerhin gehört der Name zur eigenen Identität und die meisten von uns könnten sich wahrscheinlich nicht vorstellen, dass sich ihr Name so oft verändert. Aber für manche Menschen gehört das zum Alltag. Ebenso wenig können sich die meisten wohl das Schicksal von Haiwen und Suchi vorstellen. Es sind zwei sehr bewegende Lebensgeschichten, ein sehr wichtiger historischer Roman. Bei uns in der westlichen Welt lernt man doch eher weniger über die asiatische Geschichte, über die Schicksale so vieler Menschen, so vieler Familien, während der Kriege. Dieses Buch erweist diesen Menschen Respekt und man kann nur erahnen, welches Leid diese Menschen durchgestanden haben, welche Opfer sie bringen mussten und wie viel Mut sie hatten. Und es erschreckt auch zu sehen, dass es auch heute noch Parallelen dazu gibt. Das Buch ist sehr ruhig geschrieben, trotzdem langweilt es einen nicht. Es ist sehr eindrucksvoll, sehr detailverliebt und man bekommt ein gutes Bild von Hongkong, Taiwan und Shanghai der Vergangenheit. Gerade bei den Emotionen der Figuren, ihren innersten Gedanken, konnte dieser entschleunigende Schreibstil überzeugen. Man konnte die fröhlichen Momente, aber vor allem auch die dunklen, verzweifelten Zeiten problemlos mitfühlen. Das Buch ist definitiv keine leichte Kost. Den Aufbau mit den unterschiedlichen Zeitsträngen, die jeweils vor und zurück laufen und letztlich wieder verschmelzen fand ich extrem gut. Es bringt einen dazu, aufmerksam zu bleiben, ohne zu verwirren. Trotz all des Leids, das dieses Buch beschreibt, bekommt es am Ende doch einen hoffnungsvollen Ausblick, ein Ende, das jeder für sich weiterdenken kann. Definitiv eine Empfehlung für jeden, der nach einer tragischen und zugleich inspirierenden Geschichte vor historischem Hintergrund sucht.

3.5

Geschichte zweier Liebender die vor dem historischen Hintergrund Chinas von 1940 bis 1980iger Jahren, später bis zum Jahre 2008 in den USA spielt. Habe viel gelernt über die Kriege in China und unter welchen Bedingungen die Chinesen in der Diaspora in Taiwan und Hongkong gelebt haben. Starke weibliche Hauptfigur

3

Die Geschichte hat mir an sich recht gut gefallen, allerdings gab es für meinen Geschmack zu viele Längen im Laufe des Buches. Die Charaktere sind mir zudem irgendwie fremd geblieben und ich hatte Probleme, mir die zahlreichen Namen zu merken.

3.5

Sehr sehr coole Atmosphäre im Buch und einzigartige love story 😣

Das Buch hat mich irgendwie voll durcheinander gebracht. Im positiven und negativen. Die Atmosphäre und die vibes von allem waren echt schön,während die Geschehnisse ein gefühlschaos waren. Das Ende war offen was mich verwirrt hat,aber gleichzeitig fand ich es okay. Haiwen & Suchi waren was besonderes auf die eigene Art 🥹 Nur bisschen zu lang das Buch 😮‍💨

3

Anspruchsvoller historischer Roman mit der Geschichte Chinas und einer Liebe, die sich über das ganze Leben hält

Ich muss sagen, dass dieser Roman in meinen Augen einen anspruchsvollen Schreibstil hat. Wir haben 2 Zeitstränge, einer spielt von der Gegenwart rückwärts in die Vergangenheit und der andere von der Vergangenheit vorwärts in die Gegenwart, jeweils aus der Sicht der Hauptprotagonisten. Außerdem spielt die Vergangenheit in China und die Gegenwart in Amerika. Was mich wahrscheinlich sehr aus dem Konzept gebracht hat war, dass die Hauptprotagonisten in Amerika andere Namen hatten als in China und dazu noch viele Nebenprotagonisten in der Geschichte mitspielen. Für mich war es leider nicht einfach der Geschichte zu folgen.. Der Kern der Geschichte ist angekommen, aber es war sehr anstrengend diese durchzulesen. Wer gerne historische Romane mit Zeitsprüngen liest wird sich da sicherlich besser zurechtfinden! Die Geschichte an sich war interessant!

5

Absolutes Must-read!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

4

I didn’t know much about Chinese history, so there were a lot of new things I learned reading this book (like what people had to endure during the 20th century in China). This book essentially felt like listening to your grandparents stories (which hit even harder considering I recently lost my grandma). I did shed a few unexpected tears at the end of the book. ❤️‍🩹 The timeline was confusing to me at first, but it started to make more sense the further I got into the story and I totally get why it was told this way. Sometimes the pacing was a bit too slow for my liking. Nevertheless, it was a great book, here’s one of my favorite quotes: “Suchi knew now that home wasn't a place. It wasn't moments that could be pinned down. It was people, people who shared the same ghosts as you, of folks long gone, places long disappeared. People who knew you, saw you, loved you. When those people were far-flung, your home was too. And when those people were gone, home lived on inside you.”

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