Eversion

Eversion

Softcover
3.622

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Description

From the master of the space opera comes a dark, mind-bending adventure spread across time and space, where Doctor Silas Coade is tasked with keeping his crew safe as they adventure across the galaxy in search of a mysterious artifact. In the 1800s, a sailing ship crashes off the coast of Norway. In the 1900s, a Zepellin explores an icy canyon in Antarctica. In the far future, a spaceship sets out for an alien artifact. Each excursion goes horribly wrong. And on every journey, Dr. Silas Coade is the physician, but only Silas seems to realize that these events keep repeating themselves. And it's up to him to figure out why and how. And how to stop it all from happening again.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
352
Price
19.00 €

Posts

9
All
4

„Ein Schiff ist ein Traum voll Geflüster“

Doktor Silas Coade erwacht aus unschönen Träumen an Bord des Segelschiffes Demeter, auf einer Expedition in die Arktis. Das Ziel: Ein mysteriöses Bauwerk studieren, dass Wissenschaftlern und Entdeckern gleichermaßen Rätsel aufgibt. Doch es gibt eine tragische Wendung der Ereignisse. Zum Glück ist das nur ein unschöner Traum, aus dem Doktor Silas Coade an Bord des Dampfschiffes Demeter auf Expedition zum Südpol aufwacht… oder war es doch das Raumschiff Demeter, auf dem Weg zum Jupiter? Mit seinem Science-Fiction Roman „Eversion“ (zu deutsch aus unerfindlichen Gründen mit dem Titel „Das Schiff der flüsternden Träume“) spielt Alastair Reynolds meisterlich mit Fiktionen, Lügen und übereinandergestapelten Realitäten. Lange lässt er den Leser hilflos im Dunklen herumtappen, ebenso wie seinen einigermaßen hilflosen, verwirrten Protagonisten, der sein Bestes gibt, aus den verschiedenen Erinnerungen in seinem Kopf ein großes Ganzes zu basteln – mit mäßigem Erfolg. Oft habe ich mich beim Lesen an die leider abgebrochene und vergessene Netflix-Serie „1899“ erinnert gefühlt. Die erste Hälfte des Buches ist also extrem mysteriös und durch die Unerklärlichkeit von allerlei Ereignissen auch teilweise wirklich beklemmend, beinahe so, als würde man einen Mystery-Horror-Roman lesen. Dieses Gefühl wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass man den Science-Fiction Aspekt des Buches in diesem Teil faktisch gar nicht bemerkt. Die Handlung findet nämlich eher auf Segel-, Dampf- oder Luftschiffen statt. Futuristische Wissenschaft und Weltallreisen machen also einen eher geringen Teil dieser Geschichte aus, gewinnen aber zum Ende hin an Bedeutung. Bis dahin lässt der Autor sich aber Zeit damit, den Leser in die Geheimnisse seiner Geschichte einzuweihen. Wenn er es dann doch tut, wirkt es ein wenig so, als würde er sie direkt in den Leser hineinprügeln wollen. Der Protagonist findet in der Regel nicht selbst zu Erkenntnissen, stattdessen werden sie ihm präsentiert und er muss damit klarkommen. Im Kontext der Geschichte ergibt das zwar absolut Sinn, für den Leser kann das aber auch ein plötzlicher Spannungskiller sein, vor allem weil es mehr als einmal passiert. Der Stil dieses Buches ist dementsprechend eigen, ebenso auch die Sprache, die sich mit den verschiedenen Zeitebenen immer wieder verändert. Dieses Buch kann faszinieren und verwirren, Beklemmung auslösen und auf jeden Fall fesseln. Für ein Science-Fiction Buch ist die Handlung eher untypisch, es kommt zwar auch eine Menge (gruselig mathematisch klingende) Wissenschaft vor, aber die scheint nicht darauf ausgelegt zu sein, dass der Leser sie versteht. Auch geht es am Ende eher ums Überleben beziehungsweise darum, Frieden mit der gegebenen Situation zu schließen, als Antworten auf neugierige Fragen zu geben. Mit anderen Worten: Die Geschichte lebt von der Faszination des Unbekannten, vom Mysteriösen und Seltsamen. Vorhersehbar war nichts an der Wendung der Ereignisse und besonders das Ende des Buches war dann überraschend emotional und passend, sodass aus dieser ungewöhnlichen Geschichte doch noch ein rundes Ganzes wird, eine kuriose Mischung aus Science-Fiction, Abenteuerroman und Mystery, auch wenn gern noch ein paar Hintergründe zum wissenschaftlichen Teil hätten dabei sein können. Wer ein Buch sucht, das mit der Wahrnehmung und der Wirklichkeit spielt, das verwirrt und mit Erzählebenen jongliert (oder sie sogar verknotet), der dürfte Freude an der Reise der Demeter haben.

„Ein Schiff ist ein Traum voll Geflüster“
5

Bewegt sich vielschichtig zwischen Abenteuer- und Sci-Fi-Roman und durchbricht herausfordernd die Grenzen von Realität/Bewusstsein!

3

Mann muss sich definitiv drauf einlassen können. Die Geschichte hat viele 🤯 Momente und gleichzeitig viele 🤔 Momente. Diese Emotionen begleiten dich durch das gesamte Buch. Was natürlich auch die Spannung auf baut und man sich fragt "Was geht hier vor?"

Mann muss sich definitiv drauf einlassen können.
Die Geschichte hat viele 🤯 Momente und gleichzeitig viele 🤔 Momente. Diese Emotionen begleiten dich durch das gesamte Buch. Was natürlich auch die Spannung auf baut und man sich fragt "Was geht hier vor?"
4.5

Ein fordernder und intelligenter Science-Fiction-Roman, der Geduld verlangt, diese aber reich belohnt. Ideal für alle, die sich gern verwirren lassen und Spaß an anspruchsvoller, meta-hafter Sci-Fi haben.

Das Schiff der flüsternden Träume war mein erster Roman von Alastair Reynolds – und als Einstieg hat er für mich erstaunlich gut funktioniert. Reynolds liefert hier keine leichte Kost, sondern Hard Science Fiction, die eher über Ideen, Struktur und Wahrnehmung funktioniert als über Tempo oder Emotionen. Der Roman beginnt wie ein klassisches Abenteuer: eine Expedition auf See, eine klar definierte Mission und eine Crew auf dem Weg ins Unbekannte. Doch relativ schnell wird deutlich, dass diese Geschichte mehr sein will als ein reiner Expeditionsroman. Die Realität bekommt Risse, Zusammenhänge wirken unstabil, und was folgt, ist eine vielschichtige, zeit- und genreübergreifende Erzählung, die Wahrnehmung, Identität und sogar die Verlässlichkeit von Geschichten selbst infrage stellt. Allerdings war der Weg dorthin für mich zunächst holprig. Auf den ersten rund 200 Seiten passiert vergleichsweise wenig, und ich war ehrlich gesagt etwas enttäuscht – vor allem, weil mich das Cover in eine ganz andere Richtung gelockt hatte. Ich hatte eher ein Weltall-Abenteuer erwartet. Stattdessen stand eine sehr ausführliche, teilweise langatmige Expedition im Fokus, die für meinen Geschmack ruhig hätte gekürzt werden können. Diese lange Exkursion fühlte sich für mich etwas zu dominant an, gerade für einen Science-Fiction-Roman. Doch dann kam der Punkt, an dem das Buch komplett gekippt ist. Während der Expedition häufen sich kleine „Glitches“, alles fühlt sich zunehmend falsch an, und plötzlich hatte ich permanent dieses Gefühl, mich in einer Art Matrix zu befinden. Realität war nicht mehr das, was sie zu sein schien, und das eigentliche Rätsel begann. Und gerade als ich dachte, ich hätte verstanden, worauf Reynolds hinauswill, kam ein weiterer Twist - unglaublich genial. Rückblickend habe ich erst da gemerkt, wie konsequent alles vorbereitet war. Dieser Moment hat das gesamte Buch für mich noch einmal massiv aufgewertet, auch wenn man geistig wirklich am Ball bleiben muss. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch ist nicht nur Mindfuck, sondern auch komplett meta. Gleichzeitig verzichtet Reynolds bewusst auf klassische Charakterentwicklung. Es gibt keine ausgeprägten emotionalen Arcs oder inneren Wandlungen. Die Figuren sind vor allem Träger der Handlung und der Ideen, nicht der emotionale Kern der Geschichte. Das mag für manche ein klarer Kritikpunkt sein – mich hat es hier überhaupt nicht gestört, weil Konzept, Struktur und Rätsel klar im Vordergrund stehen. Am Ende war Das Schiff der flüsternden Träume für mich ein grandioser Abschluss zum Jahresende und definitiv ein Anstoß, noch mehr von Reynolds lesen zu wollen. Dass ich das Buch an einem Abend regelrecht inhaliert habe, spricht wohl für sich. Fazit: Dieses Buch ist ideal für alle, die sich gern verwirren lassen, mitdenken wollen und Spaß an ungewöhnlicher, anspruchsvoller Science-Fiction haben. Wer hingegen entspannte Unterhaltung oder starke Figurenbindung sucht, wird sich hier vermutlich schwertun.

Ein fordernder und intelligenter Science-Fiction-Roman, der Geduld verlangt, diese aber reich belohnt. Ideal für alle, die sich gern verwirren lassen und Spaß an anspruchsvoller, meta-hafter Sci-Fi haben.
2.5

❗️Achtung Spoiler

📚 Inhalt Eine kleine Gruppe Forschender bricht Anfang des 20. Jahrhunderts in die Antarktis auf. Sie begeben sich auf eine abenteuerliche Suche nach einem verschollenen Artefakt. Im Zentrum der Geschichte steht der norwegische Arzt Silas Coade. Nach einer Katastrophe soll nichts mehr so sein, wie es war. 📖 Meinung Ich finde es wahnsinnig schwierig, etwas zu diesem Buch zu sagen, ohne zu spoilern. Daher sollte man meine Rezension nur weiterlesen, wenn man kein Problem mit Spoilern hat. Die Geschichte startet in der Vergangenheit, spielt sich aber auf verschiedenen Zeitebenen ab. Die Forschungsgruppe bleibt dabei bestehen, die Mission wiederholt sich. Jedes Mal beendet ein furchtbares Ereignis die Forschungsreise. Wir befinden uns schnell in einer Illusion, in einer Wiederholung der Ereignisse in unterschiedlichen Zeiten. Zu Beginn hat es mich wirklich irritiert und ehrlicherweise manchmal auch ein wenig gelangweilt. Gerade der mittlere Teil konnte mich so gar nicht abholen. Aber ich muss sagen, dass der Autor wirklich gekonnt Fragen und Rätsel einwerfen konnte und ich mich gewundert habe, wie «das» passiert sein konnte und was noch auf die Gruppe und mich wartet. Das letzte Drittel der Geschichte konnte mich dann wieder deutlich mehr in seinen Bann ziehen und ich war wirklich gespannt darauf, wie sich die rätselhafte Geschichte auflösen sollte. Irgendwie habe ich etwas anderes erwartet und dafür kann das Buch ja nichts. Mir war die Geschichte teilweise zu langatmig und zu verschachtelt, aber die Auflösung war wirklich spannend und konnte mich dann doch positiver stimmen. Wer sich auf einen Mystery-Sci-Fi einlassen kann und möchte, ist hier sicher richtig aufgehoben, für mich war es leider nicht das Wahre.

1.5

Naja es hat gereicht um es abzuschließen aber als Fan des Autors welcher schon wahre Meisterwerke (Unendlichkeit / Haus der Sonnen usw ) geschrieben hat , war dies leider nach dem wiegen zu leicht 😢.

4

I liked Eversion. It primarily felt like a mystery novel, which starts out quite normal and then shows weirdness through the cracks that appear with each new setting. Due to the way the novel is structured, things got slightly repetitive, which wasn't great, but Reynolds managed to mostly keep my attention. The Edifice was done really well too.

5

Ich bin schlichtweg begeistert. Mein Highlight des Jahres. Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen.Es beginnt im Jahr 1909, als eine Gruppe von Seefahrern und Wissenschaftler sich auf den Weg macht,um ein mysteriöses Bauwerk in der Antarktis zu finden. Dabei kommt es zu einer Katastrophe, doch damit wird die Spannungs- Schraube erst richtig angezogen.

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