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Beim Ersten Teil (Blutschwur/Promise of Blood) schwankte ich ja noch ein wenig und nölte auch etwas herum. Ich kann gleich zu Beginn sagen: Ich bin überzeugt. Häufig erlebe ich, dass der erste Teil der stärkste ist, hier jedoch steigert sich die Serie in meinen Augen. Den ersten Teil habe ich bereits bewertet, jetzt geht es im zweiten Teil weiter mit den Powder Mages (auf Deutsch etwas unelegant „Pulvermagier“). Der Übergang ist nahtlos, daher solltet ihr auf jeden Fall den ersten Teil gelesen haben, wenn euer Interesse geweckt ist. Das Besondere bei diesem Genre ist, dass wir hier nicht von der klassischen Fantasy mit Schwert und Bogen sprechen, sondern diese durch Musketen und Pistolen ersetzt wurden. Es gibt ein doch recht komplexes Magiesystem, das wir im zweiten Band noch besser kennenlernen. Wir begleiten die beiden Powder Mages Tamas und Taniel sowie den Detektiv Adamat weiter auf ihren gefährlichen Abenteuern. Sie kämpfen regelmäßig um ihr Leben oder versuchen, das Leben anderer zu retten. Wobei Adamat eher unfreiwillig in viele Situationen gerät, weil er schlichtweg von Tamas zu gewissen Aufgaben verdonnert wird. Auch Taniel leidet mitunter sehr unter den Befehlen seines Vaters Tamas, die ihm ein so manchen Loyalitätskonflikt einbringen. Aber woher der plötzliche Sinneswandel bei mir? Während beim ersten Teil für mich das Kämpfen im Mittelpunkt stand und die Figuren etwas blass blieben, war nun der Fokus durchaus auf die Charaktere. Endlich konnte ich etwas Nähe zu Tamas, Taniel und Adamat aufbauen, ihre Familie, Gefühle und Beweggründe besser verstehen. Sie gewannen an Tiefe und waren nicht nur Statisten, um die Handlung voranzubringen. Dieses Gefühl fehlte mir vorher insbesondere bei den beiden Soldaten Tamas und Taniel. Auch Nebenfiguren wurden endlich etwas präsenter. Der Kampf zwischen den verschiedenen Parteien ist nach wie vor ein zentrales Element, dies ändert sich nicht im Laufe der Geschichte. Jedoch wird er nun durch die individuelle Geschichte der Protagonisten ergänzt, was eine sehr gute Mischung ergibt.
Mar 8, 2024
Beim Ersten Teil (Blutschwur/Promise of Blood) schwankte ich ja noch ein wenig und nölte auch etwas herum. Ich kann gleich zu Beginn sagen: Ich bin überzeugt. Häufig erlebe ich, dass der erste Teil der stärkste ist, hier jedoch steigert sich die Serie in meinen Augen. Den ersten Teil habe ich bereits bewertet, jetzt geht es im zweiten Teil weiter mit den Powder Mages (auf Deutsch etwas unelegant „Pulvermagier“). Der Übergang ist nahtlos, daher solltet ihr auf jeden Fall den ersten Teil gelesen haben, wenn euer Interesse geweckt ist. Das Besondere bei diesem Genre ist, dass wir hier nicht von der klassischen Fantasy mit Schwert und Bogen sprechen, sondern diese durch Musketen und Pistolen ersetzt wurden. Es gibt ein doch recht komplexes Magiesystem, das wir im zweiten Band noch besser kennenlernen. Wir begleiten die beiden Powder Mages Tamas und Taniel sowie den Detektiv Adamat weiter auf ihren gefährlichen Abenteuern. Sie kämpfen regelmäßig um ihr Leben oder versuchen, das Leben anderer zu retten. Wobei Adamat eher unfreiwillig in viele Situationen gerät, weil er schlichtweg von Tamas zu gewissen Aufgaben verdonnert wird. Auch Taniel leidet mitunter sehr unter den Befehlen seines Vaters Tamas, die ihm ein so manchen Loyalitätskonflikt einbringen. Aber woher der plötzliche Sinneswandel bei mir? Während beim ersten Teil für mich das Kämpfen im Mittelpunkt stand und die Figuren etwas blass blieben, war nun der Fokus durchaus auf die Charaktere. Endlich konnte ich etwas Nähe zu Tamas, Taniel und Adamat aufbauen, ihre Familie, Gefühle und Beweggründe besser verstehen. Sie gewannen an Tiefe und waren nicht nur Statisten, um die Handlung voranzubringen. Dieses Gefühl fehlte mir vorher insbesondere bei den beiden Soldaten Tamas und Taniel. Auch Nebenfiguren wurden endlich etwas präsenter. Der Kampf zwischen den verschiedenen Parteien ist nach wie vor ein zentrales Element, dies ändert sich nicht im Laufe der Geschichte. Jedoch wird er nun durch die individuelle Geschichte der Protagonisten ergänzt, was eine sehr gute Mischung ergibt.
Mar 8, 2024






