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Poetry & Drama

White Noise

3.5(29)
Language
English
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About the book

The National Book Award-winning classic from the author of Underworld and Libra, soon to be a major motion picture starring Adam Driver and Greta Gerwig

White Noise is the story of Jack, his wife, Babette, and their four ultramodern offspring. They live in a college town where Jack is Professor of Hitler Studies (and conceals the fact that he does not speak a word of German), and Babette teaches posture and volunteers by reading tabloids to a group of elderly shut-ins. They are happy enough, until a deadly toxic accident and Babette's addiction to an experimental drug make Jake question everything. 

White Noise is considered a postmodern classic and its unfolding of themes of consumerism, family and divorce, and technology as a deadly threat have attracted the attention of literary scholars since its publication. This Viking Critical Library edition, prepared by scholar Mark Osteen, is the only edition of White Noise that contains the entire text along with an extensive critical apparatus, including a critical introduction, selected essays on the author, the work, and its themes, reviews, a chronology of DeLillo's life and work, a list of discussion topics, and a selected bibliography.

Editions (7)

ISBN9780140274981
PublisherPenguin Publishing Group
Publication Date12/01/98

Reviews & Ratings

29 ratings

4 reviews

3.5

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  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    199 Followers

    4.0

    Irritierend aber wahr

    "Weisses Rauschen" ist kein gefälliges Buch. Es nervt beim Lesen und das ist wohl die grosse Kunst. Dieses Buch zu Lesen ist wie ein weisses Rauschen. Die Hauptfiguren leben ihr Leben vor sich hin, sie haben überflüssige und sinnlose Berufe, kaufen ständig unnötige Dinge, leben im Chaos von Konsum vollgestopfter Räume mit durcheinander gewürfelten Patchworkfamilien. Sie gehen in Einkaufszentren verloren, diskutieren über die Vorteile zuckerfreier Kaugummis und lesen sich gegenseitig Pornos oder Reklameheftchen vor. Als wirklich gravierende und tragische Dinge passieren, sind diese ebenso absurd und sinnlos und gehen im allgemeinen Rauschen unter. Irgendwie hat das Buch was. Es ist faszinierend und gleichzeitig merkwürdig abgestumpft. Es zu lesen ist aber nervig und anstrengend, finde ich.

    Apr 11, 2024

  • semjon
    semjon

    73 Followers

    2.0

    "Lehre uns zu bedenken, dass wir sterben, auf das wir klug werden", sagt der Psalm 90. Das ist für mich ein ganz existenzielles Thema, denn wie viele Menschen gehöre ich auch zu der Gruppe, die die Endlichkeit des eigenen Seins gerne verdrängt. Daher hat mich das Buch von Don DeLillo thematisch sehr interessiert, wo doch schon das Piktogramm auf dem tollen Cover auf die Ohrenschützer vor dem Thema Tod hindeuten. Aber auch bei meinem zweiten DeLillo-Roman konnte ich mit dem Stil aus satirischen Einwürfen und teils ewig anhaltenden, absurden Dialogen nicht viel anfangen. Die Patchwork-Familie des Professors für Hitler-Forschung an einer fiktiven Uni in den USA agiert keineswegs klug im Sinne des Psalms. Alle versuchen zunächst das Sterben zu verdrängen und geben sich den neuen Göttern der amerikanischen Kultur der 80er Jahre hin: In Supermarkt-Tempeln wird ausgiebig dem Konsum gefrönt und zu Hause in großer Runde deftig gespeist und diskutiert. Dabei sind die zahlreichen Stiefkinder des Profs echte Nervensägen und Klugscheißer. Die interfamiliären Gespräche fand ich wirklich wenig lustig, oft sogar richtig nervig. Interessanter wird das Buch, als plötzlich ein Chemieunfall auf dem nahe gelegenen Rangierbahnhof die ganze Stadt aus ihrer Lethargie reißt. Zunächst will man im Hause unserer Protagonisten noch gemütlich zu Ende essen während die Sirenen heulen, doch dann trifft sie auch die Evakuierung. Im dritten Teil des Buchs kommen dann die Ängste vor dem Tod deutlich zu Tage, insbesondere bei der Ehefrau, die sich einer dubiosen Firma ausliefert, die eine medikamentöse Heilung der Angst vor dem Tod verspricht. Am Ende wird es dann reichlich turbulent, mit Vertrauensbruch und Mord. Die Idee und der Aufbau des Buch fand ich prinzipiell gelungen. Mich hat die Geschichte aber unter satirischen Gesichtspunkten wenig amüsiert und unter entwicklungsorientierten Gesichtspunkten wenig bereichert. Dann doch lieber den am Ende des Buchs vom Protagonisten erwähnten "Tod des Iwan Iljitsch" von Tolstoi nochmal lesen. Da hat man mehr davon.

    Dec 29, 2022

  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Followers

    2.0

    "Lehre uns zu bedenken, dass wir sterben, auf das wir klug werden", sagt der Psalm 90. Das ist für mich ein ganz existenzielles Thema, denn wie viele Menschen gehöre ich auch zu der Gruppe, die die Endlichkeit des eigenen Seins gerne verdrängt. Daher hat mich das Buch von Don DeLillo thematisch sehr interessiert, wo doch schon das Piktogramm auf dem tollen Cover auf die Ohrenschützer vor dem Thema Tod hindeuten. Aber auch bei meinem zweiten DeLillo-Roman konnte ich mit dem Stil aus satirischen Einwürfen und teils ewig anhaltenden, absurden Dialogen nicht viel anfangen. Die Patchwork-Familie des Professors für Hitler-Forschung an einer fiktiven Uni in den USA agiert keineswegs klug im Sinne des Psalms. Alle versuchen zunächst das Sterben zu verdrängen und geben sich den neuen Göttern der amerikanischen Kultur der 80er Jahre hin: In Supermarkt-Tempeln wird ausgiebig dem Konsum gefrönt und zu Hause in großer Runde deftig gespeist und diskutiert. Dabei sind die zahlreichen Stiefkinder des Profs echte Nervensägen und Klugscheißer. Die interfamiliären Gespräche fand ich wirklich wenig lustig, oft sogar richtig nervig. Interessanter wird das Buch, als plötzlich ein Chemieunfall auf dem nahe gelegenen Rangierbahnhof die ganze Stadt aus ihrer Lethargie reißt. Zunächst will man im Hause unserer Protagonisten noch gemütlich zu Ende essen während die Sirenen heulen, doch dann trifft sie auch die Evakuierung. Im dritten Teil des Buchs kommen dann die Ängste vor dem Tod deutlich zu Tage, insbesondere bei der Ehefrau, die sich einer dubiosen Firma ausliefert, die eine medikamentöse Heilung der Angst vor dem Tod verspricht. Am Ende wird es dann reichlich turbulent, mit Vertrauensbruch und Mord. Die Idee und der Aufbau des Buch fand ich prinzipiell gelungen. Mich hat die Geschichte aber unter satirischen Gesichtspunkten wenig amüsiert und unter entwicklungsorientierten Gesichtspunkten wenig bereichert. Dann doch lieber den am Ende des Buchs vom Protagonisten erwähnten "Tod des Iwan Iljitsch" von Tolstoi nochmal lesen. Da hat man mehr davon.

    Apr 14, 2024

3 of 4 reviews

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