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Die Mischung aus Hexen, Fae, Magie und Romantik klang verlockend ✨, konnte ihr Potenzial für mich jedoch nur punktuell ausschöpfen.
Als Auftakt einer Standalone-Reihe begleitet die Geschichte Remy, die sich seit ihrer Kindheit vor den Fae versteckt, und Hale, einen Bastard-Fae-Prinzen auf der Suche nach einem alten Freund aus einem zerstörten Königreich. Um diesen zu finden, benötigt er Remys Hilfe – und so beginnt eine klassische Questreise durch das Land, bei der zunächst verschiedene Artefakte beschafft werden müssen 🧭. Die Grundidee ist vertraut, aber solide, und gerade das Hexen-Setting weckte bei mir große Erwartungen. Leider hakte es für mich deutlich am Erzähltempo und an der zeitlichen Einordnung ⏳. Konkrete Zeitangaben fehlen fast vollständig: Passagen wirken, als spielten sie sich innerhalb weniger Stunden ab, während Formulierungen wie „mittlerweile“ oder „nach so langer Zeit“ plötzlich Wochen suggerieren. Trotz dieser gefühlten Zeitsprünge hatte ich den Eindruck, dass die Handlung kaum vorankommt. Für ein Standalone hätte ich mir hier deutlich mehr Dynamik und Straffung gewünscht. Im späteren Verlauf wird zudem gegendert. Für manche Leser:innen sicherlich ein Pluspunkt, für mich persönlich jedoch eher ein Stolperstein im Lesefluss, der mich immer wieder aus der Geschichte herausgeholt hat. Auch die romantische Entwicklung zwischen Remy und Hale blieb für mich schwer greifbar 💔. Es gibt vereinzelte, zurückhaltende Andeutungen seinerseits, gefolgt von sehr plötzlicher körperlicher Nähe, die emotional nicht ausreichend vorbereitet wirkte. Die nur vage gehaltenen Zeitangaben könnten erklären, dass mehr Zeit vergangen ist – spürbar oder nachvollziehbar war es für mich jedoch nicht. Insgesamt folgt die Liebesgeschichte sehr klar dem bekannten Romantasy-Schema: Enemies-to-Lovers mit deutlicher Tendenz zu Instalove, ein überirdisch attraktiver Fae-Krieger ohne viele Ecken und Kanten ✨⚔️ und eine geheimnisvolle „Auserwählte“, deren großes Geheimnis sich früh erahnen lässt. Begriffe wie Schicksalsgefährten konnten bei mir entsprechend wenig Begeisterung auslösen 😴. Schade fand ich außerdem, dass gerade die Hexenmagie, von der ich mir deutlich mehr Tiefe und Originalität erhofft hatte, eher im Hintergrund blieb. Das Finale hingegen überrascht mit einem sehr blutigen und gewaltintensiven Showdown 🩸 – in dieser Härte hatte ich ihn nicht erwartet. Paradoxerweise war genau das für mich der stärkste und eindrücklichste Teil des Romans. Unterm Strich bleibt ein Buch mit einer vielversprechenden Idee, das mich in der Umsetzung jedoch nur teilweise überzeugen konnte. Meine Neugier auf weitere Bände der Reihe ist daher eher verhalten
Jan 24, 2026
Die Mischung aus Hexen, Fae, Magie und Romantik klang verlockend ✨, konnte ihr Potenzial für mich jedoch nur punktuell ausschöpfen.
Als Auftakt einer Standalone-Reihe begleitet die Geschichte Remy, die sich seit ihrer Kindheit vor den Fae versteckt, und Hale, einen Bastard-Fae-Prinzen auf der Suche nach einem alten Freund aus einem zerstörten Königreich. Um diesen zu finden, benötigt er Remys Hilfe – und so beginnt eine klassische Questreise durch das Land, bei der zunächst verschiedene Artefakte beschafft werden müssen 🧭. Die Grundidee ist vertraut, aber solide, und gerade das Hexen-Setting weckte bei mir große Erwartungen. Leider hakte es für mich deutlich am Erzähltempo und an der zeitlichen Einordnung ⏳. Konkrete Zeitangaben fehlen fast vollständig: Passagen wirken, als spielten sie sich innerhalb weniger Stunden ab, während Formulierungen wie „mittlerweile“ oder „nach so langer Zeit“ plötzlich Wochen suggerieren. Trotz dieser gefühlten Zeitsprünge hatte ich den Eindruck, dass die Handlung kaum vorankommt. Für ein Standalone hätte ich mir hier deutlich mehr Dynamik und Straffung gewünscht. Im späteren Verlauf wird zudem gegendert. Für manche Leser:innen sicherlich ein Pluspunkt, für mich persönlich jedoch eher ein Stolperstein im Lesefluss, der mich immer wieder aus der Geschichte herausgeholt hat. Auch die romantische Entwicklung zwischen Remy und Hale blieb für mich schwer greifbar 💔. Es gibt vereinzelte, zurückhaltende Andeutungen seinerseits, gefolgt von sehr plötzlicher körperlicher Nähe, die emotional nicht ausreichend vorbereitet wirkte. Die nur vage gehaltenen Zeitangaben könnten erklären, dass mehr Zeit vergangen ist – spürbar oder nachvollziehbar war es für mich jedoch nicht. Insgesamt folgt die Liebesgeschichte sehr klar dem bekannten Romantasy-Schema: Enemies-to-Lovers mit deutlicher Tendenz zu Instalove, ein überirdisch attraktiver Fae-Krieger ohne viele Ecken und Kanten ✨⚔️ und eine geheimnisvolle „Auserwählte“, deren großes Geheimnis sich früh erahnen lässt. Begriffe wie Schicksalsgefährten konnten bei mir entsprechend wenig Begeisterung auslösen 😴. Schade fand ich außerdem, dass gerade die Hexenmagie, von der ich mir deutlich mehr Tiefe und Originalität erhofft hatte, eher im Hintergrund blieb. Das Finale hingegen überrascht mit einem sehr blutigen und gewaltintensiven Showdown 🩸 – in dieser Härte hatte ich ihn nicht erwartet. Paradoxerweise war genau das für mich der stärkste und eindrücklichste Teil des Romans. Unterm Strich bleibt ein Buch mit einer vielversprechenden Idee, das mich in der Umsetzung jedoch nur teilweise überzeugen konnte. Meine Neugier auf weitere Bände der Reihe ist daher eher verhalten
Jan 24, 2026







