
12 Followers
„Love, Creekwood“ ist ein letztes Abenteuer mit Simon Spier und seinen Freund*innen, denn eine weitere Geschichte aus dem Simonverse wird sie nicht schreiben, meinte Becky auf Instagram. Was ich aber auch ganz gut finde, glaube ich, denn meistens werden Sachen nicht besser, wenn sie eigentlich abgeschlossen sind und man sie gut so hätte stehen lassen können, es dann aber noch eine Fortsetzung gibt. Und noch eine. „Love, Creekwood“ ist zeitlich recht dicht hinter „Leah On The Offbeat/Ein Happy End ist erst der Anfang“ angesiedelt und knüpft dementsprechend auch stark an Ereignisse aus den beiden Simonverse-Geschichten an. Die bekannten Charaktere – Simon, Bram, Leah, Abby, aber auch Nick und Garrett kommen vor – haben angefangen zu studieren, leider (fast) alle an unterschiedlichen Universitäten und Colleges, sodass sie sich nur selten sehen können, denn zeitgleich sind sie natürlich auch nie alle in Shady Creek – man kennt es wahrscheinlich. Wie bleibt man dann am besten in Kontakt? – Richtig, durch Mails. „Love, Creekwood“ ist durch den Mailkontakt definitiv eine Hommage an „Simon vs. The Homo Sapiens Agenda“, denn Simon und Bram verlegen sich wieder auf Mailkontakt, wieder von bluegreen118 und hourtohour.notetonote, sprechen sich hier auch wieder mit Jaques und Blue an, ganz wie am Anfang ihres Kontakts, was sehr niedlich ist. Doch auch an die anderen Figuren werden Mails geschrieben, sie tauschen sich darüber aus, wie es ihnen an ihren neuen Wohnorten ergeht (manchen deutlich besser als anderen). Es ist sehr nett und sehr flauschig… und leider auch etwas langweilig. Denn es passiert nichts. Es werden einfach nur Mails geschrieben, es gibt eine vage Charakterentwicklung auf Seiten Simons, die sich dadurch zieht, aber ansonsten passiert es nicht. Ich mochte daran, dass es noch einmal ein Abschluss der Geschichten um diese Figuren war und auch ein, zwei lose Fäden aus „Leah On The Offbeat“ beendet wurde und man noch einiges über liebgewonnene Charaktere erfahren hat und dafür war es schön und befriedigend und ein rundes Ende für Figuren, die man zuvor bei ihren emotionalen Entwicklungen verfolgt hat. Und dafür ist es in Ordnung. Diese und weitere Rezensionen finden sich auch auf meinem Blog: https://buechersuesssalzig.wordpress.com/2021/03/18/rezension-love-creekwood-becky-albertalli/
Sep 22, 2022
„Love, Creekwood“ ist ein letztes Abenteuer mit Simon Spier und seinen Freund*innen, denn eine weitere Geschichte aus dem Simonverse wird sie nicht schreiben, meinte Becky auf Instagram. Was ich aber auch ganz gut finde, glaube ich, denn meistens werden Sachen nicht besser, wenn sie eigentlich abgeschlossen sind und man sie gut so hätte stehen lassen können, es dann aber noch eine Fortsetzung gibt. Und noch eine. „Love, Creekwood“ ist zeitlich recht dicht hinter „Leah On The Offbeat/Ein Happy End ist erst der Anfang“ angesiedelt und knüpft dementsprechend auch stark an Ereignisse aus den beiden Simonverse-Geschichten an. Die bekannten Charaktere – Simon, Bram, Leah, Abby, aber auch Nick und Garrett kommen vor – haben angefangen zu studieren, leider (fast) alle an unterschiedlichen Universitäten und Colleges, sodass sie sich nur selten sehen können, denn zeitgleich sind sie natürlich auch nie alle in Shady Creek – man kennt es wahrscheinlich. Wie bleibt man dann am besten in Kontakt? – Richtig, durch Mails. „Love, Creekwood“ ist durch den Mailkontakt definitiv eine Hommage an „Simon vs. The Homo Sapiens Agenda“, denn Simon und Bram verlegen sich wieder auf Mailkontakt, wieder von bluegreen118 und hourtohour.notetonote, sprechen sich hier auch wieder mit Jaques und Blue an, ganz wie am Anfang ihres Kontakts, was sehr niedlich ist. Doch auch an die anderen Figuren werden Mails geschrieben, sie tauschen sich darüber aus, wie es ihnen an ihren neuen Wohnorten ergeht (manchen deutlich besser als anderen). Es ist sehr nett und sehr flauschig… und leider auch etwas langweilig. Denn es passiert nichts. Es werden einfach nur Mails geschrieben, es gibt eine vage Charakterentwicklung auf Seiten Simons, die sich dadurch zieht, aber ansonsten passiert es nicht. Ich mochte daran, dass es noch einmal ein Abschluss der Geschichten um diese Figuren war und auch ein, zwei lose Fäden aus „Leah On The Offbeat“ beendet wurde und man noch einiges über liebgewonnene Charaktere erfahren hat und dafür war es schön und befriedigend und ein rundes Ende für Figuren, die man zuvor bei ihren emotionalen Entwicklungen verfolgt hat. Und dafür ist es in Ordnung. Diese und weitere Rezensionen finden sich auch auf meinem Blog: https://buechersuesssalzig.wordpress.com/2021/03/18/rezension-love-creekwood-becky-albertalli/
Sep 22, 2022






