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Reread, als Vorbereitung auf Staffel 4.
Ich habe die Bridgertone Bücher vor Jahren gelesen. Die Reihe hat mich damals gut unterhalten und das tut sie heute auch noch. In diesem Buch geht es um Benedict, den zweitältesten Sohn der Familie. Er verliebt sich auf dem Maskenball seiner Mutter in eine unbekannte Dame. Seitdem versucht er sie wiederzufinden. Sophie, die unbekannte Dame, hingegen, ist ein Bankert, und versucht mit allen Mitteln in der feinen Gesellschaft als Dienstmädchen zu überleben. Der Besuch des Maskenballes war eine Ausnahme, ein Ausbruch aus ihrem tristen Leben. Doch auch sie kann die Begegnung mit Benedict nicht vergessen. Im Grunde ist das Buch sowas wie ein Cinderella- Retelling, denn er (Reicher Typ) und sie (Armes Dienstmädchen) verlieben sich auf einem Ball in einander. Sie muss um Mitternacht gehen und verliert einen Handschuh. Er sucht darauf seine schöne Unbekannte überall. Ich muss betonen, dass Benedict im Buch nicht so ein Hallodrie ist, wie in der Serie dargestellt. Er ist zwar kein Unschuldsengel, aber bei weitem benimmt er sich nicht so ausschweifend. Ja, ich weiß, die Darstellung der Briderton Jungs soll den Reiz an der Serie erhöhen. Sexy, gut aussehend, promiskuitiv, charmant, usw. Manchmal übertreiben die Serienmacher aber gewaltig. 😜 Im Buch wird auf Klassenunterschiede hingewiesen, auf die Stellung von unehelichen Kindern und der des Dienstpersonals. Natürlich ist das Buch historisch gesehen nicht fehlerfrei, aber das soll es ja auch gar nicht. Der Autorin geht es mehr um den Unterhaltungswert, als um richtig dargestellte Fakten. Und genau das macht auch die Serie, wobei sie sich noch mehr Freiheiten herausnimmt. Zum einen machen diese Freiheiten den Flair der Serie aus, zum anderen, sind das oft die Punkte, die mich stören. Die Queen z.B. geht mir von Staffel zu Staffel mehr auf die Nerven und das launische und matronenhafte Verhalten von Lady Danbury, gefällt mir in den Büchern viel besser, auch dass alle Angst vor ihr haben. Ich finde, dass wird in der Serie nicht richtig gezeigt oder genutzt. Die Quintessenz der Bücher kommt in der Serie zumindest rüber, aber das Viele zusätzliche drumherum, hätte es für mich nicht geben müssen. Drei oder vier Folgen pro Staffel, hätten auch gereicht. Ich vermisse manchmal den Charme der original Geschichten aus den Büchern. Ich werde nach und nach auch die anderen Bände rereaden und bin gespannt, wer in Staffel 5 dran kommt. Hoffentlich ist es Eloise.
Mar 20, 2026
Reread, als Vorbereitung auf Staffel 4.
Ich habe die Bridgertone Bücher vor Jahren gelesen. Die Reihe hat mich damals gut unterhalten und das tut sie heute auch noch. In diesem Buch geht es um Benedict, den zweitältesten Sohn der Familie. Er verliebt sich auf dem Maskenball seiner Mutter in eine unbekannte Dame. Seitdem versucht er sie wiederzufinden. Sophie, die unbekannte Dame, hingegen, ist ein Bankert, und versucht mit allen Mitteln in der feinen Gesellschaft als Dienstmädchen zu überleben. Der Besuch des Maskenballes war eine Ausnahme, ein Ausbruch aus ihrem tristen Leben. Doch auch sie kann die Begegnung mit Benedict nicht vergessen. Im Grunde ist das Buch sowas wie ein Cinderella- Retelling, denn er (Reicher Typ) und sie (Armes Dienstmädchen) verlieben sich auf einem Ball in einander. Sie muss um Mitternacht gehen und verliert einen Handschuh. Er sucht darauf seine schöne Unbekannte überall. Ich muss betonen, dass Benedict im Buch nicht so ein Hallodrie ist, wie in der Serie dargestellt. Er ist zwar kein Unschuldsengel, aber bei weitem benimmt er sich nicht so ausschweifend. Ja, ich weiß, die Darstellung der Briderton Jungs soll den Reiz an der Serie erhöhen. Sexy, gut aussehend, promiskuitiv, charmant, usw. Manchmal übertreiben die Serienmacher aber gewaltig. 😜 Im Buch wird auf Klassenunterschiede hingewiesen, auf die Stellung von unehelichen Kindern und der des Dienstpersonals. Natürlich ist das Buch historisch gesehen nicht fehlerfrei, aber das soll es ja auch gar nicht. Der Autorin geht es mehr um den Unterhaltungswert, als um richtig dargestellte Fakten. Und genau das macht auch die Serie, wobei sie sich noch mehr Freiheiten herausnimmt. Zum einen machen diese Freiheiten den Flair der Serie aus, zum anderen, sind das oft die Punkte, die mich stören. Die Queen z.B. geht mir von Staffel zu Staffel mehr auf die Nerven und das launische und matronenhafte Verhalten von Lady Danbury, gefällt mir in den Büchern viel besser, auch dass alle Angst vor ihr haben. Ich finde, dass wird in der Serie nicht richtig gezeigt oder genutzt. Die Quintessenz der Bücher kommt in der Serie zumindest rüber, aber das Viele zusätzliche drumherum, hätte es für mich nicht geben müssen. Drei oder vier Folgen pro Staffel, hätten auch gereicht. Ich vermisse manchmal den Charme der original Geschichten aus den Büchern. Ich werde nach und nach auch die anderen Bände rereaden und bin gespannt, wer in Staffel 5 dran kommt. Hoffentlich ist es Eloise.
Mar 20, 2026







