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In einer Welt in der der Tod besiegt ist, Mädchen aber im Alter von 20 sterben und Jungen mit 25, sind polygame Ehen keine Seltenheit. Rhine wird entführt und muss einen reichen jungen Mann heiraten, dessen große Liebe gerade 20 geworden, gestorben ist. Zusammen mit ihren Schwesterehefrauen wird sie von hinten bis vorn verwöhnt. Keine ihrer Wünsche bleibt offen, wenn sie dafür für Nachkommen sorgen, außer dem Weg in die Freiheit. Rhine vermisst ihren Bruder und denkt ununterbrochen über Flucht nach, dabei stolpert sie über die gruseligen Experimente, die ihr Schwiegervater im Keller veranstaltet. Er sagt es sei um die Krankheit zu heilen, die die junge Generation so schnell sterben lässt, aber Rhine ist sich da nicht sicher. Mit der Zeit fasst sie so etwas wie Zuneigung zu ihrem Ehemann, doch wirkliche Liebe empfindet sie für einen Dienstboten. Sollte dies jedoch ans Licht kommen, mag sie sich nicht ausmalen wie ihr Schwiegervater reagiert. Ich fand die Idee hinter dem Buch toll, lediglich an der Umsetzung hat es gehapert. Die Story ist voll von Logikfehlern, von Ungereimtheiten und auch die Protagonisten handeln für mein Verständnis völlig irrational. Selten gab es eine Figur, die ich für so blöd hielt wie Rhine. Sie denkt ständig über Flucht nach, aber eigentlich hat sie immer eine Ausrede dennoch zu bleiben, auf schicke Partys zu gehen und sich den Hintern hinterher tragen zu lassen. Ich fand es auch nicht besonders helle das sie sich in den untersten Stock in die Katakomben schleicht und als Tarnung lediglich Kontaktlinsen trägt, dass sie keiner an ihren unterschiedlich gefärbten Augen erkennt. Ignorieren wir mal, dass sie der ehemaligen Hausherrin zum Verwechseln ähnlich sieht. Ihre Liebe zu dem Diener konnte ich auch nicht nachvollziehen, denn der bleibt blass im Hintergrund. Keine Unebenheit im Charakter, kein Merkmal das Empathie hervorruft, eigentlich eine Randfigur. Die Liebe kommt irgendwie aus dem Nirgendwo Mit der Zeit beginnt Rhine sich ihrem Ehemann verbunden zu fühlen, was für mich stark nach Stockholsyndrom klingt und dann die Flucht im größten Schneesturm. Auf die Frage ihres Begleiters wie sie denn das Tor überwinden sollen, so es verschlossen sei, beantwortet sie lediglich mit: „Da lass ich mir was einfallen“ und dann erfrieren sie fast davor. Würde ihre Schwesterehefrau nicht einen Diener hinterher schicken der ihnen aufschließt. Ne klar in nem Haushalt wo die Ehefrauen mit Argusaugen bewacht werden. Das Einzige war der flüssige Erzählstil der mich am Ball bleiben ließ, aber ich glaube nicht dass ich die nächsten Bände lesen werde, auch wenn die Cover mich absolut ansprechen. Noch mehr von den hanebüchenen Logikfehlern ertrage ich nicht.
Oct 20, 2022
In einer Welt in der der Tod besiegt ist, Mädchen aber im Alter von 20 sterben und Jungen mit 25, sind polygame Ehen keine Seltenheit. Rhine wird entführt und muss einen reichen jungen Mann heiraten, dessen große Liebe gerade 20 geworden, gestorben ist. Zusammen mit ihren Schwesterehefrauen wird sie von hinten bis vorn verwöhnt. Keine ihrer Wünsche bleibt offen, wenn sie dafür für Nachkommen sorgen, außer dem Weg in die Freiheit. Rhine vermisst ihren Bruder und denkt ununterbrochen über Flucht nach, dabei stolpert sie über die gruseligen Experimente, die ihr Schwiegervater im Keller veranstaltet. Er sagt es sei um die Krankheit zu heilen, die die junge Generation so schnell sterben lässt, aber Rhine ist sich da nicht sicher. Mit der Zeit fasst sie so etwas wie Zuneigung zu ihrem Ehemann, doch wirkliche Liebe empfindet sie für einen Dienstboten. Sollte dies jedoch ans Licht kommen, mag sie sich nicht ausmalen wie ihr Schwiegervater reagiert. Ich fand die Idee hinter dem Buch toll, lediglich an der Umsetzung hat es gehapert. Die Story ist voll von Logikfehlern, von Ungereimtheiten und auch die Protagonisten handeln für mein Verständnis völlig irrational. Selten gab es eine Figur, die ich für so blöd hielt wie Rhine. Sie denkt ständig über Flucht nach, aber eigentlich hat sie immer eine Ausrede dennoch zu bleiben, auf schicke Partys zu gehen und sich den Hintern hinterher tragen zu lassen. Ich fand es auch nicht besonders helle das sie sich in den untersten Stock in die Katakomben schleicht und als Tarnung lediglich Kontaktlinsen trägt, dass sie keiner an ihren unterschiedlich gefärbten Augen erkennt. Ignorieren wir mal, dass sie der ehemaligen Hausherrin zum Verwechseln ähnlich sieht. Ihre Liebe zu dem Diener konnte ich auch nicht nachvollziehen, denn der bleibt blass im Hintergrund. Keine Unebenheit im Charakter, kein Merkmal das Empathie hervorruft, eigentlich eine Randfigur. Die Liebe kommt irgendwie aus dem Nirgendwo Mit der Zeit beginnt Rhine sich ihrem Ehemann verbunden zu fühlen, was für mich stark nach Stockholsyndrom klingt und dann die Flucht im größten Schneesturm. Auf die Frage ihres Begleiters wie sie denn das Tor überwinden sollen, so es verschlossen sei, beantwortet sie lediglich mit: „Da lass ich mir was einfallen“ und dann erfrieren sie fast davor. Würde ihre Schwesterehefrau nicht einen Diener hinterher schicken der ihnen aufschließt. Ne klar in nem Haushalt wo die Ehefrauen mit Argusaugen bewacht werden. Das Einzige war der flüssige Erzählstil der mich am Ball bleiben ließ, aber ich glaube nicht dass ich die nächsten Bände lesen werde, auch wenn die Cover mich absolut ansprechen. Noch mehr von den hanebüchenen Logikfehlern ertrage ich nicht.
Oct 20, 2022






