23 Leben
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Bitte überarbeitet dieses Buch! Es beinhaltet leider einige diskriminierende Äußerungen!
Der Roman „23 Leben" handelt von verschiedenen Menschen, deren Schicksale miteinander verbunden sind. Die Idee fand ich richtig spannend, und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Allerdings hatte die Geschichte einige Schwächen: All die 23 Menschen blieben irgendwie sehr unnahbar. Gefühlt hat jeder jeden betrogen. Die Männer wurden allesamt als „Machos" dargestellt, während die Frauen entweder als „nörgelig" oder mit Bemerkungen wie „sie ist ja so anders als andere Frauen" beschrieben wurden. Die Figuren waren so klischeehaft, und die Zusammenhänge wirkten sehr an den Haaren herbeigezogen. Aber das Schlimmste war, dass dieses Buch auch Diskriminierung beinhaltet: Zum einen wurde ein Hijab (Kopftuch) als Symbol der Unterdrückung dargestellt, obwohl es so viele Frauen gibt, die freiwillig ein Kopftuch tragen. Und dann die Aussage einer weißen, nicht-religiösen Frau: „Sie würde in ihrem Inneren ja auch ein Kopftuch tragen", nur weil sie in einer unglücklichen Partnerschaft ist. Sorry, aber eine komplette Religionsgemeinschaft zu diskriminieren, geht gar nicht. Das patriarchalische System ist das Problem, nicht eine Religion. Und dann wurde das Wort „behindert" total unreflektiert als beleidigende Bezeichnung verwendet. Das ist Ableismus! Bitte überarbeitet dieses Buch! Nehmt gegebenenfalls ein Sensitive Reading in Anspruch. Ich glaube das Buch hätte so viel Potential, wenn man die Charaktere besser ausarbeiten und es keine diskriminierende Sprache geben würde.

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Bitte überarbeitet dieses Buch! Es beinhaltet leider einige diskriminierende Äußerungen!
Der Roman „23 Leben" handelt von verschiedenen Menschen, deren Schicksale miteinander verbunden sind. Die Idee fand ich richtig spannend, und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Allerdings hatte die Geschichte einige Schwächen: All die 23 Menschen blieben irgendwie sehr unnahbar. Gefühlt hat jeder jeden betrogen. Die Männer wurden allesamt als „Machos" dargestellt, während die Frauen entweder als „nörgelig" oder mit Bemerkungen wie „sie ist ja so anders als andere Frauen" beschrieben wurden. Die Figuren waren so klischeehaft, und die Zusammenhänge wirkten sehr an den Haaren herbeigezogen. Aber das Schlimmste war, dass dieses Buch auch Diskriminierung beinhaltet: Zum einen wurde ein Hijab (Kopftuch) als Symbol der Unterdrückung dargestellt, obwohl es so viele Frauen gibt, die freiwillig ein Kopftuch tragen. Und dann die Aussage einer weißen, nicht-religiösen Frau: „Sie würde in ihrem Inneren ja auch ein Kopftuch tragen", nur weil sie in einer unglücklichen Partnerschaft ist. Sorry, aber eine komplette Religionsgemeinschaft zu diskriminieren, geht gar nicht. Das patriarchalische System ist das Problem, nicht eine Religion. Und dann wurde das Wort „behindert" total unreflektiert als beleidigende Bezeichnung verwendet. Das ist Ableismus! Bitte überarbeitet dieses Buch! Nehmt gegebenenfalls ein Sensitive Reading in Anspruch. Ich glaube das Buch hätte so viel Potential, wenn man die Charaktere besser ausarbeiten und es keine diskriminierende Sprache geben würde.







