Wolfgang Hildesheimer

50 Bücher

Mozart
Lieblose Legenden (Vorzugsausgabe mit einem zusätzlich eingelegten und signierten Original-Linolschnitt)
»Alles andere steht in meinem Roman«
Paradies der falschen Vögel
Prinzessin Turandot
Das Ende einer Welt
Wo wir uns wohlfühlen
Briefe
Schule des Sehens
Was ist eigentlich ein Escoutadou?
Schönheit als Therapie
Warum weinte Mozart?
Janssen und wir
Tynset
Der Ruf in der Wüste
Gesammelte Werke in sieben Bänden
Rede an die Jugend
Gesammelte Werke in sieben Bänden
Gesammelte Werke in sieben Bänden
Gesammelte Werke in sieben Bänden
Landschaft mit Phoenix
Gesammelte Werke in sieben Bänden
Gesammelte Werke in sieben Bänden
Die Stücke
Monolog
Klage und Anklage
Die Hörspiele
Vergebliche Aufzeichnungen
Das Ende der Fiktionen
The Collected Stories of Wolfgang Hildesheimer
Nachlese
Begegnung im Balkan-Express. An den Ufern der Plotinitza
In Erwartung der Nacht
Mitteilungen an Max über den Stand der Dinge und anderes
Endlich allein
Der ferne Bach
Der Drachenthron
The Jewishness of Mr. Bloom
Marbot
Mitteilungen an Max über den Stand der Dinge
Marbot: A Biography
Exerzitien für Papst Johannes
Biosphärenklänge
Theaterstücke
Hörspiele.
Masante
Hauskauf
Zeiten in Cornwall
Die Verspätung
Lieblose Legenden

About Wolfgang Hildesheimer

Wolfgang Hildesheimer wurde am 9. Dezember 1916 als Sohn jüdischer Eltern in Hamburg geboren und starb am 21. August 1991 in Poschiavo in der Schweiz. 1933 emigrierte er über England nach Palästina, wo er eine Schreinerlehre absolvierte. 1937 begann er an der Central School of Arts and Crafts (London) Malerei, Textilentwurf und Bühnenbildnerei zu studieren und nahm von London aus am Sommerkurs für Bühnenbild bei Emil Pirchan in Salzburg teil. Anfang 1939 gestaltete er in London am Tavistock Little Theatre sein erstes Bühnenbild. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Palästina zurück, arbeitete als Information Officer, war Englisch-Lehrer am British Institute und leitete zusammen mit einem Freund einige Zeit die Werbeagentur »HW«. Er beteiligte sich an Kunstausstellungen und veröffentlichte einige Gedichte, Essays und Kritiken. 1946 kehrte er nach London zurück, um Bühnenbildner zu werden, wurde aber für die Nürnberger Prozesse engagiert. Im Januar 1947 reiste er nach Nürnberg, dolmetschte für die amerikanische Besatzungsmacht und beteiligte sich wieder an Kunstausstellungen. 1949 zog er nach Ambach am Starnberger See, um als freier Maler und Grafiker zu arbeiten, schrieb im Januar 1950 aber eine Geschichte für Kinder – der Beginn seiner literarischen Karriere. Bereits 1951 wurde er zur Gruppe 47 eingeladen, 1955 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden und im selben Jahr wurde zudem sein erstes Theaterstück von Gustav Gründgens uraufgeführt; ebenfalls in diesem Jahr begann er auch wieder zu malen. Nachdem er 1953 nach München gezogen war, übersiedelte er 1957 nach Poschiavo und widmete sich einer neuen Art von Theaterstücken, deren Besonderheiten er 1960 mit der Rede Über das absurde Theater fundierte. Anlässlich der Internationalen Theaterwoche der Studentenbühnen in Erlangen gehalten, sorgte diese für Aufsehen. Sein Prosabuch Tynset wurde 1966 mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Sein Bestseller Mozart (1977) beeinflusste das Theaterstück und den Film Amadeus. Seit 1961 beteiligte er sich wieder an Ausstellungen, seit 1965 wurde sein bildkünstlerisches Werk in rund fünfzig Einzelausstellungen gezeigt. 1980 hielt Hildesheimer die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele Was sagt Musik aus. Neben seinen literarischen Werken verfertigte Hildesheimer auch Collagen, die er in mehreren Bänden sammelte. Spektakulär war 1984 seine Ankündigung, angesichts der drohenden Umweltkatastrophe nicht mehr zu schreiben, sondern zur bildenden Kunst zurückzukehren.