Eduard Bernstein

15 Bücher

Der Friede ist das kostbarste Gut
So funktioniert Wirtschaft
Eduard Bernstein on Social Democracy and International Politics
Wesen und Aussichten des bürgerlichen Radikalismus.
Sozialdemokratische Völkerpolitik
Der Sozialismus einst und jetzt
Die Arbeiterbewegung
Die Leiden des armenischen Volkes und die Pflichten Europas
Armenien, die Türkei und die Pflichten Europas
Die deutsche Revolution 1918/19
Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie
Sozialdemokratische Lehrjahre
Texte zum Revisionismus
Ein revisionistisches Sozialismusbild
Sozialismus und Demokratie in der grossen englischen Revolution

About Eduard Bernstein

Eduard Bernstein, geb. 6.1.1850; gest. 18.12.1932 Berlin: Journalist und sozialdemokratischer Politiker, "zählte schon vor dem 1. Weltkrieg zu denjenigen Sozialisten, die aufgrund ihres reformistischen Konzepts die zwischen Sozialdemokratie und Pazifismus bestehenden Schranken zu überwinden vermochten ... Als erster Sozialdemokrat seit 1912 in der Friedens-Warte publizierend, verteidigte er den wissenschaftlichen Pazifismus von A.H. Fried ... Obwohl er den Kriegskrediten zustimmte, erkannte er früh im kaiserlichen Deutschland den eigentlichen Schuldigen am Ausbruch des Ersten Weltkrieges und schloss sich als eines der ersten zehn Mitglieder dem Bund Neues Vaterland (BNV) an. Auch der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) trat er bei. 1915 wurde er Mitglied des 'Internationalen Rates', eines Organs der im Frühjahr in Den Haag gegründeten Zentralorganisation für einen dauernden Frieden. Am 19. Juni 1915 veröffentlichte er mit H. Haase und K. Kautsky in der Leipziger Volkszeitung den Aufruf 'Das Gebot der Stunde', in dem ein sofortiger Verständigungsfrieden gefordert wurde. Als einen der 40 Unterzeichner des Gründungsaufrufes der Zentralstelle Völkerrecht (ZV) wählte ihn deren Gründungsversammlung 1916 in die Geschäftsleitung. 1917, als er sich der USPD anschloss, gehörte er zu den Teilnehmern des Kongresses zum Studium der Grundlagen eines künftigen Friedens in Bern. Im gleichen Jahr entwarf Bernstein eine 'sozialdemokratische Völkerpolitik', deren Ziel ein demokratisch fundierter 'Bund der Völker' sein sollte. - Nach 1918 war Bernstein ... Mitglied der Geschäftsleitung der DFG. Ebenso gehörte er dem Internationalen Ehrenausschuß des ... Bundes für Menschheitsinteressen an und war Mitglied des Präsidiums der Deutschen Liga für Völkerbund (DLV). Bernstein, der unbeirrbar an der Feststellung der Alleinschuld Deutschlands am Krieg festhielt, registrierte - vor allem auf dem im Juni 1919 stattfindenden Parteitag der SPD - enttäuscht den Unwillen der Partei, dieser Forderung zu entsprechen ..." (Lothar Wieland, in: H. Donat/K. Holl: Die Friedensbewegung. Handlexikon 1983)

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