Christfried Tögel

13 Bücher

Kurzgeschichten - selbst erlebt
Sigmund Freud in den Augen anderer
Freud wider Gott
Alles über Freud
Die Rätsel Sigmund Freuds
Freud verstehen
Spuren - Menschen, die uns bewegen: Sigmund Freud - Freud für Eilige
Freud und Berlin
Freud für Eilige
Freuds Wien
"...und gedenke die Wissenschaft auszubeuten"
... und gedenke die Wissenschaft auszubeuten
Berggasse - Pompeji und zurück

About Christfried Tögel

Christfried Tögel, 1953 in Leipzig geboren, ist Freud-Biograph, Wissenschaftshistoriker und Weltreisender, der aus seinem Leben lieber Geschichten macht als Lippenbekenntnisse. Aufgewachsen zwischen Großeltern mit Schachbrett, Herrenzimmer und FKK-Idealen, lernte er früh, dass Kontext alles ist - in Familienkonflikten wie in der Psychoanalyse. Nach Schule in Leipzig und Stendal, Wehrdienst als NVA-Kraftfahrer und einem Psychologiestudium an der Humboldt-Universität entdeckt er den Traum als wissenschaftliches Problem - sehr zum Missfallen seines Institutsdirektors, der den Traum kurzerhand außerhalb der Psychologie verortet. Tögel promoviert daraufhin einfach bei den Philosophen und habilitiert später über Entstehung und Rezeption der klassischen Psychoanalyse. Ein biografischer Wendepunkt ist seine Ehe mit der Bulgarin Ginka und der Umzug nach Sofia, wo er an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften arbeitet, Konferenzen organisiert und lernt, dass Bulgarien zwar kein Land unbegrenzter Möglichkeiten, aber durchaus eines unbegrenzter Ausnahmen ist. Später folgen Forschungsaufenthalte in Tübingen, Wien und London, die Leitung eines Freud-Zentrums in Uchtspringe/Magdeburg sowie die Gründung des SALUS-Instituts für psychiatrische Versorgungsforschung. International bekannt wird Tögel als Herausgeber der ersten vollständigen Sigmund-Freud-Gesamtausgabe und als Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zu Freud, Traum, Psychoanalyse und Wissenschaftsgeschichte. Sein Privatleben liefert Stoff für weitere Kapitel: sportliche Erfolge in der Leichtathletik, ein Grand Prix in Monaco, Reisen von Botswana bis Antarktis, ein Autounfall in Florida mit US-Gerichtsverfahren sowie die Geburt von Tochter Ina und zweier Enkel, die ihren Großvater gelegentlich von Freud weg in die Sprungrube der Swiss Masters Athletics begleiten. In seinen autobiografischen Kurzgeschichten präsentiert sich Tögel als ironischer Chronist eines Lebens zwischen DDR-Alltag, akademischen Milieus, Freud-Archiven und globalen Schauplätzen - mit einem nicht ganz heimlichen Ziel: zu zeigen, dass viele Projekte, die man sich vornimmt, scheitern. Und auch daraus entstehen sehr lesbare Geschichten.