
Rezension: Wild Wild Old – Folge 2 von Micky Molken Endlich gibt es ein Wiedersehen mit der wohl chaotischsten Rentnertruppe der Literatur. Was zunächst wie ein ganz gewöhnlicher Tag beginnt, entwickelt sich schon bald zu einer Kette aus Missverständnissen, skurrilen Begegnungen und Entscheidungen, bei denen man sich unweigerlich fragt, ob das wirklich eine gute Idee war. 😅 Ich habe mich sehr gefreut, Harry und seine liebenswert-verrückte Bande wiederzutreffen. Besonders Rolf sorgt erneut für einige der besten Momente – und sein haariges Kopfproblem ist dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein echter Hingucker. Hier liegen Witz und Fremdscham oft nur einen Wimpernschlag auseinander. Als die Reporterin Ronja auf die Gruppe trifft, ist das Chaos endgültig perfekt. Gemeinsam mit Braun, den Leser bereits aus der ersten Folge kennen, geraten die Senioren in Ermittlungen rund um den Jahrzehnte zurückliegenden Tod eines Kindes. Trotz dieses ernsteren Hintergrunds verliert die Geschichte nie ihren humorvollen Ton und schafft den Spagat zwischen Krimi und Komödie erstaunlich gut. Ich mag den Charme dieser Reihe einfach sehr. Die Geschichten sind gemütlich, humorvoll und nehmen sich selbst nie zu ernst. Die Figuren sind liebenswert, herrlich überspitzt und sorgen immer wieder für Situationen, bei denen man schmunzeln oder laut lachen muss. Wer einen unblutigen, nicht brutalen Cosy-Krimi mit viel Humor und einer außergewöhnlichen Rentnertruppe sucht, sollte unbedingt einen Blick auf Wild Wild Old – Folge 2 werfen. ⭐ Leseempfehlung für alle, die es gemütlich, witzig und wunderbar chaotisch mögen.












