Hat alles was ein Psychothriller braucht!
Als Rechtsanwältin Olivia „Das Mädchen mit den blutigen Händen“ in ihrem Schuppen findet, welches ebenso schnell verschwindet, wie es aufgetaucht ist, unterstellt ihr die Polizei nicht nur Labilität, sondern auch Aufmerksamkeitsdrang. Als das Mädchen dann plötzlich doch wieder auftaucht, wird aus dem anfänglichem Misstrauen gegenüber Olivia sehr schnell Anschuldigung und Verdacht. Bildet sie sich das Alles, aufgrund ihres durchlebten Traumas, nur ein, ist sie vielleicht tatsächlich schuldig oder möchte ihr jemand etwas anhängen? Schon mit dem Prolog geht das Buch so spannend los, dass ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen mochte. Autorin Rose Hard hat wirklich ein Händchen dafür, den Leser im Nullkommanichts in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen und dann auch nicht so schnell wieder loszulassen. Psychologisch raffiniert, gut durchdacht und schlüssig hat sie mich jedenfalls von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten und sowohl miträtseln, als auch eigene Theorien aufstellen und einige Irrwege nehmen lassen. Darüber hinaus haben mir die eingängigen und eigenwilligen Protagonisten, die sie hier zum Leben erweckt hat, sehr gut gefallen. Auch die Hauptprotagonistin mochte ich sehr, was für mich immer sehr wichtig ist, um überhaupt richtig mitfiebern zu können. Fazit: „Das Mädchen mit den blutigen Händen“ hat alles was ein spannender und fesselnder Psychothriller braucht. Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen und einmal mehr feststellen dürfen, dass sie für mich ein echter Garant für spannende Storys und durchlesene Nächte ist. Kann ich absolut empfehlen!













