Rezension Band 2
BLOODY BRUSHSTROKES
The Monster‘s Fate
Band 2
M. J. Dawn
Meine Meinung Spoilerfrei!
Himmel, ich bin durch. Ich sag’s euch, Cole und Tara haben mir wirklich alles abverlangt. Die beiden schenken sich auch hier wieder rein gar nichts und dennoch alles.
Tara, die weiß das sie ihr Herz längst und für alle Zeiten an Cole verloren hat.
Cole der mit sich kämpft nicht wegen fehlender Liebe, einzig um seine Tara zu schützen.
Die Widersacher kommen gefühlt aus allen Ecken und manche wollen einfach nicht das Zeitliche segnen. Ich dachte oft…das darf doch nicht wahr sein, nicht schon wieder. Ich war so wütend und hätte es am liebsten selbst beendet.
Die Angst um den jeweils anderen den die Beiden fühlten…puh ich hatte oft Tränen in den Augen als ich mit erleben musste wie ein gestandener Mann und Vampir zusammengebrochen ist, nicht aufhören konnte zu schluchzen und zu weinen. 😮💨
Es hat mir das Herz zerrissen!
Mit dem Ende hat die liebe M. J. bei mir wieder mitten ins Schwarze getroffen…I love it 🖤
Ich danke dir meine Liebe, das ich auch diese Geschichte lesen durfte und die zwei begleiteten durfte. 🖤
»Du bist so unendlich schön, selbst in dieser Dunkelheit, die dich gerade verschlingt.«
Der Kampf im Schatten geht weiter, ein gefährliches Spiel um Macht, in dem Intrigen gesponnen und Rivalitäten immer weiter angeheizt werden. Die Vergangenheit holt die Gegenwart ein, und ein Kampf um Leben und Tod entsteht.
Mitten in diesem Chaos steht Tara, die ihr Herz viel zu schnell verloren hat. Ausgerechnet an den Mann, den sie anfangs verabscheute und ohne den sie sich jetzt kein Leben mehr vorstellen kann. Dabei ist seine Nähe vielleicht die größte Gefahr von allen.
Cole ist sich dessen bewusst, dass er seine kleine Füchsin von sich stoßen müsste, um sie zu schützen und ihr Überleben zu sichern. Denn wo er ist, wächst die Dunkelheit, und die Bedrohung ist ständig präsent, vor allem durch ihn selbst. Doch das Loslassen, fällt ihm schwer, ist vermutlich sogar unmöglich.
Denn Tara gibt ihm etwas zurück, das er längst verloren glaubte: Akzeptanz. Sie nimmt ihn so an, wie er ist, ohne sich vor dem Monster zu fürchten, das er ist.
Besonders schön fand ich, wie Tara es schafft, Cole zu erden. Etwas, das zuvor nur seine Kunst konnte. Durch sie erlebt er zum ersten Mal seit Langem so etwas wie Frieden, fast schon Heilung. Das macht ihre Verbindung intensiv, aber auch tragisch, da ihre gemeinsame Zeit begrenzt scheint. Und genau deshalb stellt sich die Frage: Wie soll er das aufgeben, selbst wenn ihre gemeinsame Zeit nur von kurzer Dauer ist, ein Wimpernschlag für sein Empfinden?
Cole und Tara bewegen sich ständig am Abgrund entlang, und genau das macht ihre Geschichte so intensiv. Ich habe ihre Reise sehr genossen und wurde mehr als einmal von unerwarteten Wendungen überrascht und zutiefst schockiert. [ Danke dafür ]
Besonders gut gefallen haben mir auch die Rückblicke in Coles Vergangenheit, denn sie haben die Geschichte noch greifbarer gemacht und viele offene Fragen beantwortet.
Am Ende bleibt eine emotionale Geschichte über eine Verbindung, die eigentlich nie hätte entstehen dürfen. Über Licht und Dunkelheit. Und über eine Liebe, die genauso gut alles zerstören oder der Anfang von etwas Neuem sein kann.