
Mini-Mettigel-Horrorhappen 🖤
Mit 98 Seiten ist diese Novelle ein schönes Häppchen (wie ein Mini-Mettigel), das einem allerdings im Magen liegen bleibt (im positiven Sinne!). Die Geschichte ist schnell und intensiv, kein langer Aufbau, keine großen Erklärungen, sondern kopfüber in den Horror! Dafür, das wenig aufgebaut wird und man schnell mitten im Geschehen steckt, funktioniert die Story wahnsinnig gut und hinterlässt keine offenen Fragen nach dem Warum, Wieso, Weshalb. Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten funktioniert einwandfrei. Aber worum geht’s eigentlich? André und Michael sind Nachbarn, beide speziell, beide auf ihre eigene Art liebenswert, und auf den ersten Blick vollkommen vernarrt ineinander. Dann bekommen die beiden ein spezielles, gut bezahltes Angebot, das sie nicht ablehnen. Und ab da wirds ziemlich blutig. 👀 Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, er ist herrlich morbide und trocken, und hier und da ploppt in diesem düsteren, blutigen Gemetzel tatsächlich auch noch Humor auf! Ich fands grandios! ☺️ Über die Experimente des verrückten Wissenschaftlers, in dessen Fänge sie ganz lässig reinspazieren, verrate ich euch jetzt mal nichts, das müsst ihr schon selbst herausfinden. 😁 Nur so viel: bereits ab Seite eins hat man dieses herrlich flaue Gefühl im Magen, wie man es nur haben kann, wenn ein/e Autor/in es schafft, dass man sich vollkommen in den Charakteren verliert und sich ein wenig zu sehr einfühlt. 🤫 Im Großen und Ganzen ein sehr gelungenes Horror-Häppchen für Freunde von Saw und Death- bzw. Survival Games! 🩸







