💬 „Ich bin mehr als nur Schmerz. Ich bin mehr als die Angst. Ich bin nicht allein.“ 🔥 Inhaltsangabe: Robyn und Zion kämpfen nicht nur gegen ihre Feinde, sondern auch gegen ihre eigenen Dämonen. Zwischen Gewalt, Angst und düsteren Geheimnissen verschwimmen die Grenzen zwischen Vertrauen und Verrat immer mehr. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher wird ihr gemeinsames Spiel … 🖤 Meinung: His Gun, Her Game ist der zweite Band der Gilded Justice-Reihe und sollte unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, da die Geschichte direkt weitergeht. Der Schreibstil von Ana Marin und Alma Sierrag war erneut unglaublich flüssig und fesselnd, sodass ich komplett in der Geschichte versunken bin. Erzählt wird wieder aus den Perspektiven von Robyn und Zion in der Ich-Form, wodurch ihre Emotionen noch intensiver spürbar wurden. Dieser Band hat mich sogar noch mehr gepackt als der erste. Die Gefühle wirkten authentischer, roher und ehrlicher — ich habe mit den beiden gelitten, gehofft und geliebt. Besonders die emotionale Tiefe hat mich vollkommen abgeholt und ja… die ein oder andere Träne ist definitiv geflossen. 🥹 Die Spannung bleibt durchgehend greifbar und die düstere Atmosphäre sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Für mich ein absolutes Highlight im Dark Romance Bereich! ❤️🔥

Wenn die Gerechtigkeit ein gefährliches Spiel spielt
📖 Gilded Justice: His gun, her game - Ana Marin und Alma Sierrag Als Teil des Bloggerteams durfte ich “Gilded Justice: His gun, her game” schon vorab lesen. Nach dem Cliffhanger von Band 1 konnte ich diese Fortsetzung kaum erwarten. Der Prolog des zweiten Bandes setzt sich etwa zwei Monate später an. Durch kurze Zeitsprünge bekommt das Buch ein ganz besonderes Pacing. Erzählt wird das Ganze gewohnt intensiv in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Robyn und Zion. Besonders stark fand ich Robyns Entwicklung. Zu sehen, wie sie sich zumindest vorübergehend von ihrem Alter Ego Robin verabschiedet hat, war spannend zu beobachten. Auch wenn ihr Gegenpart es ihr nicht leicht macht. Ganz ehrlich: Muss man Zion verstehen? Erst sucht er ihre Nähe, und sobald er sie hat, wird nur noch rumgenörgelt. Sein Verhalten war teilweise eine echte Geduldsprobe, auch wenn die Chemie zwischen den beiden unbestreitbar bleibt. Ein bisschen Kritik auf ganz hohem Niveau: Mit dem Spitznamen "Brilliant" konnte ich mich bis zum Ende nicht wirklich anfreunden. Und wenn ich schon dabei bin: Zion wird mit seinen 35 Jahren permanent als „alter Mann“ tituliert. Damit ist er genau in meinem Alter und ich fühle mich absolut nicht als “alte Frau”. Thematisch scheint es mein Schicksal zu sein, immer an Bücher mit katastrophalen Vätern zu geraten – auch hier wird dieses Muster schmerzhaft bedient. Interessant fand ich die (vielleicht unfreiwillige) Neuinterpretation der "Gretchen-Frage", die hier in einem ganz anderen, düsteren Kontext gestellt wird. Das World-Building finde ich grandios: Die Anspielungen auf andere Bücher der Autorinnen sind fantastisch und ich habe mich sehr über bekannte Namen gefreut. Zwischen zwei Nebencharakteren hat es so gewaltig geknistert, dass ich hier förmlich ein Spin-Off riechen kann! Bei ca. 40% dachte ich kurz: "Haben wir jetzt schon ein Happy End?" – aber wer die Autorinnen kennt, weiß, da kommt noch einiges. Das Ende war wunderbar rund und lässt einen mit einem wohligen Gefühl zurück, auch wenn ich ehrlich gesagt noch viele offene Fragen im Kopf habe. Es bleibt dieser Sog, den Ana Marin und Alma Sierrag so perfekt beherrschen. Ein intensiver Abschluss mit kleinen emotionalen Reibungspunkten, der definitiv eine Leseempfehlung verdient!

