Er ist ein Playboy, wie er im Buche steht. Doch wenn man ihn erstmal eine Weile kennengelernt hat, merkt man, dass so viel mehr in ihm steckt, als nur der reiche Milliardär und Clubbesitzer der Kings of Kodiac. Er ist ein knallharter Geschäftsmann aber auch einfach nur Caleb, romantisch, sensibel und auch ein kleines bisschen ängstlich und traurig immer in der Annahme, dass ihn keiner mag. Daher ist er oft einsam, bis er Shelley begegnet und sie sein Leben auf den Kopf stellt, merkt, dass sein Leben bisher ziemlich oberflächlich war, sie fasziniert ihn, bringt ihn zum nachdenken und hoffen, dass es ein gemeinsames Leben für die beide gibt, obwohl sie so verschieden und anfangs auf unterschiedlichen Seiten stehen und für ihre Sache kämpfen. Sie auf Seiten der Umwelt, der Schönheit der Natur und des verträumten Örtchens Kodiac, Caleb auf Seiten des Fortschrittes und des Erhalts des Clubs, Veränderungen müssen nicht immer schlecht sein, Kompromisse ist das Zauberwort ohne etwas zu verlieren. Ich mochte beide Figuren sehr und auch die kleinen Dramen waren sehr unterhaltsam. Es wird zwar zu diesem Teil geschrieben, dass es wieder spannende Momente auf dem Eis, in der Umkleide und im Trainingsraum gibt, doch das fällt hier aus, es gibt auch keine Szenen im Diner oder der Sportsbar, wie beschrieben. Auch die Spieler oder andere Figuren aus den Verbänden tauchen nicht auf, was schade ist. Hier dreht sich alles nur um den Boss. Trotzdem ist der Teil nicht schlecht.
26. März26. März 2026
Zwischen Deal und Gefühl: Kings of Kodiakvon C. R. Scott
