10. März
Bewertung:5

»Ich gebe dir Rückendeckung mit meiner tödlichen Flasche!« »Okay, aber lass das nicht Henri hören. Das ist unsere teuerste Sorte.«

Als ich gesehen habe, dass es etwas neues von der Autorin gibt, musste ich unbedingt zuschlagen. Ich liebe ihre Bücher. Alle haben diesen gewissen Touch, der die Geschichten zu etwas ganz besonderem macht. So auch hier. Es wird mystisch und gefährlich, aber auch liebevoll und urkomisch. Julian ist Reporter, aber sieht sich neben den kleinen regionalen Nachrichten zu höherem berufen. Er hatte schon immer einen ausgeprägten Drang der Wahrheit auf die Spur zu kommen. So verfolgt er schon seit seiner Kindheit einen Fall, der seit damals ungeklärt ist. Bereits 1928 ist ein besonderer schwarzer Stein ist verschwunden. Doch in allen Schriften die diesen Edelstein behandeln, wird von Tragödien berichtet. Da kann Julian einfach nicht mehr anders und begibt sich auf Spurensuche. Seine Recherchen bringen ihn zu einem geheimen Laden. Hier soll einem der Besitzer helfen den richtigen Weg zu finden. Als der Reporter den Laden wieder verlässt, ist er um ein ungewöhnliches Tattoo reicher, aber er weiß auch nicht was er von der ganzen Sache halten soll. Der Besitzer hat ihm einen Wayfinder auf geschwatzt und jetzt brennt dieses Teil auch noch wie die Hölle und hat sich in einen zitternden Pfeil verwandelt. Das Tattoo führt ihn schließlich in den angesagtesten Club der Stadt und er begegnet dem Besitzer Dante Delacroix. Ist er hier wirklich richtig? Doch schon bald wird Julian klar, dass Dante ein Teil der gefürchteten Familie D ist, die insgesamt die ganze Stadt unter ihrer Fuchtel hat. Doch ab hier wird es gefährlich. Denn mit dieser Familie sollte man sich besser nicht anlegen. Julian sollte einfach die Finger von seinen Recherchen und der Suche nach der Wahrheit lassen. Doch warum zieht ihn der Wayfinder immer wieder in die Nähe dieses unverschämt attraktiven Mannes? Und auch Dante scheint nicht abgeneigt zu sein. Wird Julian die Wahrheit finden oder führt ihn der Wayfinder ganz woanders hin? Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so spannend war es. Die Geschichte war zwar auch etwas kurz und hätte ruhig noch weiter gehen können, aber das war trotzdem voll in Ordnung so. Die Chemie zwischen Julian und Dante war wirklich fantastisch. Ich hab ihre Schlagabtausche richtig genossen. Da wusste man nie wer von den beiden jetzt die Hosen an hatte. Manchmal war es auch keiner. Mir hat aber vor allem auch die mystische Komponente gefallen. Was Familie D angeht, hatte ich auch ein paar Moriarty Vibes. Das fand ich mega.

Wayfinder – Wahrheit
Wayfinder – Wahrheitvon Francisca Dwaine