Ein sich entwickelnder Fantasie 🙌🏼
Ich habe das Buch über reado geschenkt bekommen. Zugegebenermaßen hätte ich es sonst vermutlich nicht gelesen, da ich noch sehr neu im Fantasie-Business bin und vermutlich an dem Buch vorbei gerannt wäre. 😅 Was ich optisch positiv finde: Das Cover ist nicht, wie so ziemlich jedes Cover in 2026 und hebt sich meiner Meinung nach ab. Der Farbband besteht aus Flammen, das hab ich irgendwie erst am Ende des Buches kapiert. Schön fande ich es die ganze Zeit 🥰 Das Layout im Buch hat mir auch sehr gefallen 🥰 Die Karte am Anfang des Buches brauchte ich tatsächlich sehr wenig, da die Reise von Tago überschaubar war, aber vielleicht reisen wir ja in den weiteren Bänden (die es hoffentlich geben wird) noch weiter über die Karte und die verschiedenen Orte. Inhaltlich positiv: Ich mochte die Geschichte sehr. Es waren kurze überschaubare Kapitel, man konnte der Geschichte folgen und die Charaktere waren sehr gut beschrieben. Während des Lesens hat sich die Spannung langsam aufgebaut und so das letzte Drittel war dann wie ein Knall und die Spannung ist explodiert zu einem großen Buchfinale. ❤️ Und auch wenn's für mich etwas lückenfüllend und storyunrelevant war, die Stücke aus dem Zirkus, die so ausführlich beschrieben wurden, sind mir vor Augen abgespielt und haben mich entzückt 🥳⭐ Zu Tago und seinem Gegenstück möchte ich noch sagen, ich fand die Beschreibung der Intensität der positiven wie negativen Feelings so gut. Man konnte seine Emotionen spüren 🙃 Und auch, wenn's irgendwie nur indirekter Spice war, fand ich die ersten Szenen der beiden deeper als so mancher Dark-Romance-Versuch. Denn weniger ist manchmal mehr 🙂😝 Frau Dülfi beherrscht es auf jeden Fall sehr gut, so zu schreiben, das man sich reinfühlen kann..meine allerliebste Lieblingsszene war die Geburt und ersten Momente von Irtha 😍😍😍 Jetzt kleinere Kritikpunkte, die ich so sehe, was absolut aber nichts mit dem Können der Autorin oder so zu tun haben: 🔸 Ich komme immer schwer in Bücher rein, die im Präsenz geschrieben sind 🔸 Der Bierkonsum ist mir etwas too much. Trockene Alkoholiker sollten das Buch absolut nicht lesen. Ebenso wird dieses Klischee von Handwerkern und ständigem Biertrinken dort sehr doll aufgeführt. Find es aber gut , dass der Protagonist sich treu bleibt und nicht (mehr) trinkt. 🔸 Für den nächsten Band wünsche ich mir noch ein paar weitere Infos. Zb wie der Ursprung der Wächter entstand? Was genau deren Aufgabe war ? Warum die Wesen so ausgewählt sind, wie sie ausgewählt sind ? Und noch einige paar mehr Fragen.





