Spannendes Buch, das zum Weiterlesen motiviert. Teilweise aber etwas in die Länge gezogen!
Das Buch ist immer wieder spannend und hält die Neugier beim Lesen aufrecht. An manchen Stellen zieht sich die Handlung allerdings etwas in die Länge. Das Ende kam für meinen Geschmack dann ziemlich plötzlich und hätte gerne etwas ausführlicher sein dürfen. Insgesamt aber ein gutes Buch und ein angenehmer Zeitvertreib.
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In Tunnelkind beginnt alles scheinbar harmlos: Ein Kinobesuch, ein Abend mit der besten Freundin, Gespräche, Lachen. Doch auf dem Heimweg wird Marisa entführt, überwältigt, betäubt, allein gelassen mit einem fremden Handschuh und einer verstörenden Botschaft. Ein Name. BUCHINGER.
Für LKA-Hauptkommissarin Miriam Buchinger wird der Fall schnell hochpersönlich. Sie kennt das Opfer nicht, doch die Botschaft richtet sich eindeutig an sie und ihren Mann Till. Was folgt, ist eine dramatische Zuspitzung, bei der der Täter gezielt Druck aufbaut und das Leben der Buchingers selbst ins Visier nimmt.
Dieser Band hat mich komplett abgeholt. Die Geschichte ist extrem spannend, dicht erzählt und emotional fordernd. Besonders stark fand ich, wie nah der Fall an die Ermittler heranrückt und wie sich das Gefühl von Bedrohung immer weiter zuspitzt. Die dunkle, beklemmende Atmosphäre – U-Bahn, Tunnel, Verfolgung – passt perfekt zur Handlung und sorgt für permanentes Unbehagen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, das Tempo hoch und die Spannung konstant. Für mich ein durchgehend starker Thriller ohne Längen.
Tunnelkind ist ein intensiver, nervenaufreibender 13. Band, der zeigt, wie konstant stark diese Reihe ist. Absolute 5 Sterne.