9. März
Bewertung:4

Gruselige Geschichte mit reichlich Platz zum Nachdenken

Das Buch schmeißt den Leser ohne großes umschweife direkt ins kalte Wasser. Unheimlich und voll von der Verzweiflung der Protagonistin, wirft diese Geschichte die Frage auf - ist das geträumt oder real? Gegen Ende nimmt die Story noch mal fahrt auf und reißt regelrecht mit. Ob man in ähnlichen Situation auch so handeln würde? Darüber kann man noch lange nachdenken.

Was im Finsteren lauert
Was im Finsteren lauertvon Isabell GubenkoGubenko Verlag
6. März
Bewertung:5

Bereits zu Beginn schafft es die Autorin, eine beklemmende Stimmung aufzubauen. Wir befinden uns sofort mitten im Geschehen. Keine lange Vorgeschichte, kein einschläfernd langsamer Aufbau. Der Übergang von einem Alptraum, in eine Schlafparalyse. Oder doch ein Fluch? Die Handlung lebt vor allem von ihrer geheimnisvollen Atmosphäre und der stetig wachsenden Spannung. Schritt für Schritt wird der Leser tiefer in eine Geschichte gezogen, in der sich das Gefühl ausbreitet, dass hinter der scheinbaren Normalität etwas Dunkles lauert. Gerade diese unterschwellige Bedrohung macht den besonderen Reiz des Buches aus. Es gibt kein entkommen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, wodurch sich die Geschichte sehr schnell lesen lässt. Gleichzeitig gelingt es Gubenko, mit bildhaften Beschreibungen eine dichte und teilweise unheimliche Stimmung zu erzeugen. Besonders Fans von Horror- und Mysterygeschichten kommen hier auf ihre Kosten, da das Buch eher mit Atmosphäre und Spannung arbeitet als mit reiner Action. Auch wenn das Buch vergleichsweise kurz ist, schafft es die Autorin, eine interessante Geschichte aufzubauen. Zwar könnte man sich an einigen Stellen etwas mehr Tiefe oder ausführlichere Hintergrundinformationen wünschen. Dennoch überzeugt die Geschichte durch ihre düstere Grundidee und die konstant aufrechterhaltene Spannung.

Was im Finsteren lauert
Was im Finsteren lauertvon Isabell GubenkoGubenko Verlag
5. März
Bewertung:5

Psychologischer Horror

Auch wenn es sich bei dem Buch um ein kurzes handelt, hat es dieses doch in sich. Es fängt direkt spannend an, die Stimmung ist durchgängig düster und bedrückend. Die Geschichte besticht mit psychologischem Horror, welcher mich schon etwas gruseln konnte. Der Schreibstil ist flüssig, ich habe das Buch in einem Rutsch weg gelesen. Mehr will und kann ich nicht verraten, ohne zu viel zu sagen. Wer mehr wissen will, sollte es auf jeden Fall lesen, es lohnt sich.

Was im Finsteren lauert
Was im Finsteren lauertvon Isabell GubenkoGubenko Verlag
27. Feb.
Bewertung:5

Von Anfang bis Ende ist die Atmosphäre beklemmend, beängstigend und man möchte sich beim Lesen lieber einmal mehr umdrehen.

Atmosphärischer Horror mit Tiefgang. Da bekommt von 0 auf 100 gleich mal eine neue Bedeutung. Ich hoffe, so schnell keine Schlafparalyse mehr zu erleben, denn nach diesem Buch könnte die schlimmer sein als je zuvor. Das Buch beginnt direkt auf Hochtouren und wir befinden uns in einem von Stellas Albträumen wieder. Schnell wird klar, dass sie unter einer Schlafparalyse leidet. Wer diese kennt, weiß, wie beängstigend das sein kann. Irgendwo zwischen wach und Traum zu sein, sich nicht bewegen zu können. Die Vorstellung alleine bringt schon ein beklemmendes Gefühl mit sich. Stella erwacht immer um 3 Uhr nachts. Die Stunde des Teufels. Doch Stella glaubt nicht an übernatürliches. Sie denkt rational und ist zielstrebig, erfolgreich. Doch die Träume werden immer beängstigender und langsam steht die Frage im Raum: Fordert der Schlafmangel seinen Tribut? Von Anfang bis Ende ist die Atmosphäre beklemmend, beängstigend und man möchte sich beim Lesen lieber einmal mehr umdrehen. Klare Leseempfehlung für alle Fans von atmosphärischem Horror.

Was im Finsteren lauert
Was im Finsteren lauertvon Isabell GubenkoGubenko Verlag