Mein liebevoller Ehemann wird als Thriller deklariert, leider fehlte es für mich an jeglicher Spannung.
Hauptsächlich geht es darum, dass unsere Protagonistin versucht, herauszufinden, ob ihr Ehemann sie betrügt.
Mit etwas Wohlwollen könnte man sagen, dass zumindest die letzten 20% des Buches die Beschreibung als Thriller verdienen.
Die Geschichte hatte auch spannende Momente, daher die beiden Sterne. Aber insgesamt hätte man aus der Grundidee deutlich mehr herausholen können. Die Elemente, die spannend hätten sein können, fand ich ziemlich flach erzählt und das Ende sehr konstruiert.
Schade.
Das nenne ich mal einen guten Thriller 🤩 so viele Wendungen und undurchschaubar. Ich hatte zwischenzeitlich immer mal eine Theorie, die dann aber immer überworfen wurde. Auch die Wendungen, spannend von Anfang bis Ende
In „Mein liebevoller Ehemann“ lernen wir Maddie und Cole kennen, die eine Ehe führen, die nach außen hin zunächst perfekt wirkt. Liebevoll, stabil, fast schon beneidenswert, doch hinter dieser Fassade brodelt es gewaltig. Geheimnisse, Misstrauen und unterschwellige Spannungen ziehen sich durch den Alltag von Cole und Maddie und wir können schnell erahnen, dass hier nichts so harmonisch ist, wie es scheint. Selbst ihre Teenietochter Ellie spürt, dass es zwischen den beiden kriselt. Als Maddie dann noch anonyme Nachrichten bekommt, dass Cole sie betrügt, sieht sie ihre insgeheime Befürchtung bestätigt…
Der Einstieg in die Geschichte gestaltet sich eher zäh. Die Handlung nimmt sich viel Zeit, um die Figuren und ihre Beziehungen aufzubauen, was leider dazu führt, dass lange kaum Spannung aufkommt. Gerade für einen Thriller fühlt sich das Tempo über weite Strecken deutlich zu langsam an. Es wird viel erklärt, statt dass man als Leserin einfach mitgenommen wird.
Hinzu kommen Charaktere, die es einem nicht gerade leicht machen. Eigentlich alle Figuren wirken anstrengend und teilweise irrational in ihren Entscheidungen, wodurch ich emotional eher auf Distanz geblieben bin. Statt mitzufiebern, war ich oft eher genervt von ihrem Verhalten.
Erst im späteren Verlauf zieht die Geschichte etwas an und entwickelt mehr Thriller-Vibes, aber der Weg dorthin ist recht lang. Die Twists sind solide, aber nicht wirklich unvorhersehbar, zumindest wenn man öfter im Genre unterwegs ist. Insgesamt bleibt das Buch damit eher im Mittelfeld und kann sich nicht wirklich von ähnlichen Geschichten abheben. Schade, denn die Werke der Autorin scheinen allgemein recht beliebt zu sein und ich war auf mein erstes Buch von ihr sehr gespannt. Vielleicht habe ich einfach ein eins erwischt, das nicht meinem Geschmack entsprochen hat und ich habe beim nächsten Versuch mehr Glück.
Unterm Strich ist „Mein liebevoller Ehemann“ ein solider Psychothriller mit interessanten Ansätzen rund um toxische Beziehungsgeflechte und Geheimnisse, der aber unter seinem langsamen Aufbau und wenig greifbaren Charakteren leidet und mir damit auch eher mäßigen Thrill beschert hat.
Solider Psychothriller mit starken Twists – aber verschenktes Potenzial zum Ende hin 🤔
„Mein liebevoller Ehemann“ war für mich ein solider Psychothriller, den ich perfekt fürs Schwimmbad 💦 oder einen entspannten Lesenachmittag 📖 fand.
Die Geschichte rund um Maddy und ihre Kinder konnte mich schnell packen – ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, was wirklich hinter all den Geheimnissen ihres Mannes steckt.
Besonders gefallen hat mir die durchgehend spannende Atmosphäre. Vor allem zum Ende hin gibt es einige unerwartete Twists, die das Buch nochmal richtig interessant machen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass noch mehr Potenzial drin gewesen wäre. Manche Entwicklungen hätten ausführlicher erzählt werden können, wie auch die Geschichte um Alex und Maddies Tochter … irgendwie nix Halbes und nix Ganzes. 🙈
Vor allem dann das Ende rund um Alex und Kelsey,
kam mir etwas zu plötzlich und teilweise aus der Luft gegriffen vor. 🤣
Ihre Geschichte wurde vorher nicht tief genug aufgebaut, weshalb der Abschluss für mich nicht ganz so stark wirkte, wie er hätte sein können. Der Schluss war dann sehr abrupt und kurz … ENDE 😔
Trotzdem war es für mich insgesamt eine tolle und spannende Geschichte mit guten Ideen und viel Nervenkitzel – auch wenn der Thriller meiner Meinung nach noch ausbaufähig gewesen wäre. ☺️
Aber es kann ja nicht nur 5 Sterne ⭐️ Bücher geben.
Meistens weiß man schon nach den ersten paar Sätzen, ob das Buch wirklich passend für den eigenen Lesegeschmack ist, oder nicht.
Hier habe ich tatsächlich kurz gedacht: Ohje, ich glaube, das passt gar nicht so gut. Doch dann hat es recht zügig an Fahrt aufgenommen und ich bin ziemlich gut in das Buch reingekommen.
Erzählt wird es hauptsächlich aus der Perspektive von Maddie, aber man liest auch einiges aus der Sicht ihres Mannes Cole. Manchmal gibt es sogar noch ein paar andere Perspektiven, wie zum Beispiel die von Ellie, der ältesten Tochter der beiden.
Die Themen, die hier aufgegriffen wurden, waren auch sehr interessant und ich finde es gut, dass sie hier so viel Raum bekommen haben.
Mich hat die Umsetzung dennoch etwas gestört.
Viele Kapitel haben damit geendet, dass der Erzählende fest entschlossen war, dass die Dinge so nicht weiterlaufen können und damit wurde quasi impliziert, dass jeder wahrscheinlich bereit wäre, etwas grausames zu tun. Was ich ehrlich gesagt etwas zu übertrieben fand. Das war für mich keine besonders gute Methode, um den Verdacht umzulenken.
Auch habe ich nicht verstanden, warum Cole über gewisse Dinge nicht mit seiner Frau geredet hat. Dass nicht alles leicht zu offenbaren war, ist verständlich, aber man hätte zumindest bis zu einem gewissen Grad die Kommunikation suchen können.
Insgesamt wurde mir hier zu viel Handlung geboten, die sich sehr im Kreis gedreht hat. Viele Grundaspekte waren gut, aber die Umsetzung für mich nicht so ganz.
Der Klappentext hat bei mir hohe Erwartungen geweckt und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Generell war der Schreibstil auch sehr angenehm, ich habe das Buch wirklich schnell durchgelesen, mich haben in diesem Buch nur die verschiedenen Perspektiven etwas genervt, da hier zwei gängige Schreibperspektiven miteinander vermischt worden sind und dessen Grund sich mir nicht erschlossen hat - auch nicht, als ich das Ende gelesen habe. Meiner Meinung nach hätte man das Ende deutlich spannender gestalten können, wenn das Buch bezüglich der Perspektiven anders geschrieben worden wäre. Außerdem würde ich keinem Minecraft Fan empfehlen das Buch zu lesen, da hat mir am Anfang direkt das Herz geblutet. Wie gesagt, die meiste Zeit über war es ein gutes Leseerlebnis mit Plottwists, die gegen Ende dann wirklich überraschend kamen und die Spannung nochmal erhöht haben. Leider kam aber dann das Ende und ich wurde wirklich enttäuscht. Der Klappentext verrät meiner Meinung nach viel zu viel und gepaart mit den irritierenden Perspektivenwechseln kam das Ende zu abrupt und zu unlogisch. Schade, ich war wirklich sehr gespannt auf das Buch.