Und auch der letzte Teil der Trilogie hat mich in seinen Bann gezogen und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Dieses Mal bricht ein Opernsänger am Ende der Aufführung zusammen und flüstert die Worte "Gift".
Bianca Rossi sitzt im Publikum und macht sich gleich an die Ermittlungen.
Gleichzeitig wird ihr gewalttätiger Ex wegen guter Führung frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Niemand glaubt Bianca, dass er sich nicht geändert hat
Heidi Troi hat diese Trilogie geschrieben um auf Femizide aufmerksam zu machen.
Ich mochte Bianca sehr und hoffe, dass sie vielleicht doch noch weiter ermitteln wird. Ich würde mich darüber freuen.
neue Ermittlungen für Bianca Rossi am Gardasee
Mit ein Aperol in Moll bekommen wir aus der Feder von Heidi Troi einen neuen Fall der Carabinieri-Marescialla Bianca Rossi.
Es werden natürlich wieder hochbrisante Ermittlungen am wunderschönen Gardasee vorgenommen und doch sind all die Geschehnisse rund um den Mord und auch was die neue Kollegin in der Carabinieri-Station betrifft nur Nebenschauplätze.
Es ist wieder toll erzählt und macht erneut Spaß, die Ermittlungen zu verfolgen. Selbst mitzurätseln und der Krimi-Reihe dadurch einen Fortgang zu geben.
Für mich persönlich steht allerdings das Thema Femizid und Biancas Leben in diesem Punkt irgendwie mehr im Vordergrund. Macht die bisher erschienen Bücher somit zu einer großen Geschichte, denn Biancas inhaftierter Ex lässt natürlich nicht einfach so zu, dass sie sich aus seinen Fängen befreit und ein neues, unter Umständen sogar glückliches Leben am Gardasee beginnt.
Heidi hat auch in diesem Teil die unterschwellige Angst von Bianca sowie all die anderen Gefühle im Hinblick auf häusliche Gewalt und Stalking ganz einfach und ungeschönt mit einfließen lassen und während der laufenden Ermittlungen davon erzählt.
Hier ist für mich der Cosy-Anteil dadurch etwas weniger vorhanden, was aber überhaupt nicht schlimm ist, denn auch so ist es trotzdem ein sehr angenehm geschriebener Krimi und lässt sich dank des guten Stils unheimlich flüssig lesen, so dass ich gerne nach Malcesine bzw. diesmal sogar mehr über den See in andere Örtchen gereist bin.
Ob die Ermittlungen allerdings erfolgreich waren und ob Bianca mit diesem Teil ihren Seelenfrieden sowie Ruhe gefunden hat, das verrate ich nicht, denn das würde eindeutig spoilern und das möchte ich auf keinen Fall.
Es ist also auch diesmal ein atmosphärischer Gardasee-Krimi, der brisante Gesellschaftsthemen aufgreift, dabei aber auf keinen Fall vergisst, dass er die Lesenden unterhalten soll. Mich hat er das auf jeden Fall so gut, dass ich sogar zum Hörbuch von Shootingstar Audio gegriffen habe, damit ich der Geschichte dank den Sprechenden Muriel Leonie Graf und Frank Dolde weiter folgen konnte. Und auch diese Version ist echt top umgesetzt und mit etwas über 7 Stunden sogar recht kurzweilig, zum weghören.
In "Ein Aperol in Moll" bricht Leandro Pavone, ein gefeierter Opernstar, vor Biancas Augen auf der Seebühne in Salò zusammen. Schnell weiß man: Es war Mord, aber alle im Umfeld des Opfers haben ein Alibi. Und während Bianca und ihr Team ermitteln, ereilt sie die Nachricht, dass ihr Ex Tiziano wegen guter Führung vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wurde. Bianca versucht alles, herauszufinden, wer Pavone umgebracht
hat, doch sie muss um ihr Leben fürchten, denn Tiziano hat es auf sie abgesehen und lauert ihr auf...
Im letzten Teil der Reihe um die taffe Marecialla Bianca Rossi war ich emotional richtig ergriffen. Zwar war der Fall rund um den Mord an Opernstar Parvone auch richtig spannend, aber die Situation mit Biancas Ex spitzt sich zu und sie ist plötzlich in Tizianos Fadenkreuz.
Ein Krimi, dessen Setting Urlaubsfeeling, der aber auch mit atmosphärischer Dichte spannende Lesestunden verspricht. Für mich ein rasantes Buch, das meinen Puls beim Lesen beschleunigt hat und mit dem ich mit zwei weinenden Augen Abschied von einer tollen Reihe nehme.
Bianca Rossi, Marescialla in einer kleinen Polizeistation in Malcesine, kann endlich zur Ruhe kommen. Ihr Peiniger, ihr gewalttätiger Ex-Freund Tiziano, sitzt endlich hinter Gittern. Doch manchmal ist die Ruhe in Malcesine auch etwas zu anstrengend.
Bianca und ihr Lebensgefährte Amedeo haben Karten für die Oper auf der Freilichtbühne in Salo und wollen sich eigentlich einen schönen Abend machen. Doch plötzlich bricht während der Vorstellung der Star Leandro Pavone zusammen. Als er auf dem Weg ins Krankenhaus verstirbt, stellt sich schnell die Frage, ob dies Mord war. Zumindest ist Bianca sich dessen sehr sicher. Und so beginnt sie, im Umkreis des Opfers zu ermitteln.
Doch als Bianca die Nachricht erhält, dass ihr gewalttätiger Ex wegen angeblich guter Führung aus dem Gefängnis entlassen werden soll, wird sie zusehends verunsichert. Doch Bianca glaubt ihm kein Wort. Aber ihre Angst vor diesem Erlebnis ist bei Bianca immer spürbar.
„Ein Aperol in Moll“ ist bereits der dritte und finale Teil der Bianca-Rossi-Reihe von Autorin Heidi Troi. Auch ohne die beiden ersten Teile zu kennen, kann man diesen Fall auch sehr gut für sich allein lesen. Aber ich muss gestehen, ich glaub ich muss auch die anderen beiden Teile noch lesen.
Die Atmosphäre am Gardasee hat die Autorin sehr gut eingefangen. Typische Redewendungen und Gepflogenheiten werden mit Fussnoten erklärt.
Der Spannungsbogen ist sehr gut gelungen und so kann man die Lösung des Falles lange nicht voraussehen. Aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten!
Auch wenn ich die ersten beiden Bände nicht kannte, wurde ich durch den flüssigen und mitreißenden Erzähl-Stil von Heidi Troi sofort an den Gardasee gebeamt und fand mich schnell bei Handlung und ProtagonistInnen ein.
Der kuriose Mordfall, der bis zum Schluss nicht auflösbar scheint und das private Dilemma des inhaftierten Ex der Komissarin, der ihr das Leben nehmen will, liefern sich einen spannenden Wett-Streit und man möchte beides schnell aufgeklärt wissen, weshalb man das Buch kaum aus den Händen legen kann.
EIn gelungener Kriminalroman, mit malerisch beschiebener Urlaubskulisse, die leichte und dennoch spannende Lese-Momente ermöglicht!
Ein letztes Mal lädt mich Bianca Rossi an den Gardasee ein.
Während einer Aufführung verstirbt der Opernsänger Leandro Pavone vor den Augen des Publikums, in dem nicht nur seine drei erwachsenen Töchter, sondern auch Bianca mit ihrem Lebensgefährten sitzen. Da beinahe der gesamte Polizeistab von Salò bei einem Fußballspiel mitspielt, übernimmt sie die ersten Untersuchungen und Verhöre.
Bianca hat wieder alle Hände voll zu tun. Neben den Ermittlungen im Fall Pavone muss sie auch noch gegen die Vorurteile der Polizisten aus Salò ankämpfen, eine Grippe überstehen und sich auf ein Treffen mit ihrem Ex vorbereiten. Als Leser erfahre ich ein wenig mehr über die Gemütslage ihres Exmannes und mit jedem Gedankengang den dieser mit uns teilt, wird es mir mulmiger zumute. Heidi Troi erzählt diesen Krimi in ihrem präzisen und doch leichten Sprachstil und regt durch gewisse Akzente die Fantasie des Lesers an. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende hoch. Wie in jedem Roman der Autorin liegt auch diesem Krimi ein Thema zugrunde, das sie sehr beschäftigt. Die Zahlen im abschließenden Dankwort lassen einen nochmal nachträglich erschaudern. Umso wichtiger, dass durch Krimis wie diesen auf diese schrecklichen Taten aufmerksam gemacht wird.
Leseempfehlung!
Bianca Rossis dritter Fall. Und auch ihr Letzter.
Heidi Troi nimmt uns wieder mit an den Gardasee. Etwa drei Jahre sind vergangen, seit der zweite Fall abgeschlossen ist und Biancas Ex-Mann Tiziano im Gefängnis gelandet ist. Mit ihrem neuen Lebensgefährten Amedeo wohnt Bianca mittlerweile in Malcesine und leitet die dortige Carabinieri-Station.
Bei ihrem neuen Fall ist Bianca sogar zugegen, denn während sie mit Amedeo einen Abend in der Oper an der Seebühne in Salò verbringen will, sackt der Hauptdarsteller auf der Bühne zusammen.
Und während Bianca die ermittelten Beamten in Salò unterstützt, beschleicht sie das Gefühl, dass noch ein Unheil im Anmarsch ist… .
Danke Heidi für die tolle Reihe rund um Bianca Rossi.
Und danke, dass du dem Thema Femizid damit eine Bühne gegeben hast.