Eine fesselnde Enemies to Lovers Romantasy. Slow Burn, extreme Spannung und ein mega Plot twist
On Wings of Blood von Briar Boleyn hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Geschichte folgt einer jungen Frau, die plötzlich aus ihrer Welt gerissen wird und sich in einer fremden Welt voller Vampire wiederfindet. Dort wird sie gegen ihren Willen zur Gefährtin von Blake Drakharrow bestimmt – und als einzige Drachenreiterin in einer Welt, in der Drachen längst ausgestorben sein sollen, steht sie schnell im Mittelpunkt von Ereignissen, die weit größer sind als sie selbst. Besonders gefallen haben mir die Spannung zwischen den Hauptcharakteren und die tiefen Freundschaften, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln. Der Romance-Anteil ist ein echter Slow Burn – manchmal fast schmerzhaft langsam –, wodurch sich die Beziehungen jedoch unglaublich intensiv und glaubwürdig anfühlen. Die vielen Geheimnisse und Enthüllungen sorgen dafür, dass man ständig weiterlesen möchte. Allerdings habe ich mich während des Lesens mehrfach über die Blindheit der Protagonisten und die teilweise extreme Fehlkommunikation geärgert. Viele Konflikte hätten sich mit einem einzigen ehrlichen Gespräch vermeiden lassen, was stellenweise etwas frustrierend war. Das Ende hat mich dann aber komplett sprachlos zurückgelassen. Ein einziger Fehler macht aus Verbündeten wieder Feinde, und gerade als man denkt, man wüsste, wohin die Geschichte führt, folgt der große Plot Twist: Ein Drache, der seit Jahrhunderten zu Stein verwandelt war, erwacht plötzlich zum Leben. Genau an dieser Stelle endet das Buch – und lässt einen verzweifelt auf die Fortsetzung warten. Wer Fantasy mit Vampiren, Drachen, starken emotionalen Bindungen, Slow-Burn-Romance und jeder Menge Spannung liebt, sollte On Wings of Blood definitiv eine Chance geben.










