
Fabiana Alves reist in die fiktive brasilianische Stadt Lenda City, ihrer Geburtsstadt, nach vielen Jahren zurück, nachdem sie eigentlich ihr ganzes Leben in Deutschland verbracht hat und aufgewachsen ist. In Deutschland hielt sie nach ihrem Tod ihrer Mutter nichts mehr und begibt sich nun auf die Suche nach ihren Wurzeln. Allein das Setting fand ich schon mega interessant. Capoeira, Brasilianische Mythologie, portugiesische Begriffe/Redewendungen (für beides letzteres gibt es hinten im Buch ein Glossar bzw. Wörterbuch!). All das sorgt schon für eine wirklich tolle brasilianische Atmosphäre. Und das gemixt mit Familiengeheimnissen, schrulligen und auch unheimlichen Figuren, Fantasy-Elementen und Enemies to Lovers, ergeben eine wirklich gute Urban Romantasy. Die Story um Fabiana und Lucas dem Capoeira-Kämpfer war wirklich gut erzählt. Eine Familienfehde, die vor langer Zeit begann und Fabiana noch gar nicht wirklich versteht, sorgt für Spannung zwischen den Beiden; die Anziehungskraft für die entsprechende Tension. Slow Burn ist eines meiner liebsten Tropes. Da ist etwas, was sich langsam aufbaut, das fühlt sich realistisch an, gerade im Hinblick auf die Vergangenheit beider Familien. Hinzu kommt, dass hier kein unnötiger bzw. übermäßiger Spice vorkommt. Die eigentliche Story kann sich hier auf den 480 völlig komplett entfalten. Sie bietet auch wirklich tolle, spannende und überraschende Momente. Auch die Fantasy-Elemente haben es mir angetan. Angelehnt an realen Mythen in angepasster Form für das Buch sind diese wirklich mal erfrischend. Wer nicht immer nur von Fae, Vampiren und Werwölfen lesen möchte, muss unbedingt einen Blick wagen. Aber Vorsicht: Du solltest keine Angst vor Schlangen haben. 5 von 5 / 10 von 10 🐍🐍🐍🐍🐍🐍🐍🐍🐍🐍










































































