
Mein Fazit: Der Auftakt der Trilogie, die neugierig auf den Fortgang macht und auch noch Luft nach oben hat.
Über einen Prolog geht es in die Story hinein und zeigt eine bewusste Situation auf, die im weiteren Verlauf wieder von Interesse sein wird. Melody ist gerade 18 Jahre alt geworden und verlässt Ihre Familie, den Schmerz der letzten Jahre und den Trailer. Sie möchte zum Zirkus. Aus ihrer Kindheit hatte sie nur gute Erinnerungen daran. Sie ist jung, unbedarft und glaubt dennoch an das Gute im Menschen, auch wenn sie eher das Gegenteil erleben durfte. Sie findet auch einen Zirkus, dem sie sich anschließen darf und in dem sie als Aushilfe fungiert. Doch das einst schillernde Leben, hinter all den Lichtern und Illusionen ist doch mehr Schein als sein und doch nicht immer so, wie sie sich es vorstellte. Doch das gibt es noch Connor, der auf sie aufpasst. Zwischen den beiden entwickeln sich erste Gefühle, doch Melody ist gebrandmarkt. Melody hat auch das Talent sich immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen oder diese irgendwie anzuziehen. Schaut hinter die Kulissen und überzeugt euch selbst von der Magie oder der verbotenen Versuchung. Es endet in einem Cliffhanger. Mt dem Titel zum Buch hätte ich tatsächlich noch etwas mehr „Freakshow“ erwartet. Sie zeigt sich an der einen oder anderen Stelle und ist teils anders gedeutet, wie man denkt, aber vielleicht geht es ja auch um die verschiedenen mitwirkenden Charaktere, wobei man einigen alleine nicht begegnen möchte. Ansonsten konnte mich der Roman gut unterhalten, an sich binden und ich bin sehr gespannt darauf, wie sich diese Geschichte im weiteren Verlauf entwickeln wird. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl es fehlt etwas und Connor kam für mich wesentlich älter herüber, als seine angegeben 25 Jahre. Die Haupthandlung ist ansonsten von kurzer Dauer und es zeigen sich Rivalitäten, Machtgehabe, Stolz und ein Weg für die Gerechtigkeit. Die sinnlichen Momente zeigen sich von ihrer unschuldigen Seite. Der Schreibstil ist sehr angenehm, lebendig und bildhaft. Die Beschreibungen rund um den Zirkus sind einem direkt vor dem inneren Auge. Man liest sich sehr leichtfüßig durch die gleichbleibenden Kapitellängen. In der Ich-Perspektive erzählen Melody und Connor im sichtbaren Wechsel ihre Geschichte. Handlungsort ist mitten in den USA. Das Buchcover ist absolut passend und ein Hingucker. Die kleinen Details sind einfach perfekt und im inneren gibt es auch wunderschöne Applikationen zu entdecken.



