Ein sehr authentischer Roman über Burnout in einem tollen Setting.
Ich kam sehr schnell in die Geschichte hinein und war direkt mittendrin. Besonders die Beschreibung des Moments, in dem Beatrice aufgrund ihres Burnouts einfach nicht mehr konnte, ging mir sehr nahe. Das war so authentisch und greifbar geschrieben, dass ich ihre Überforderung und den inneren Zusammenbruch richtig spüren konnte. Auch die Zeit danach, geprägt von Erschöpfung, Leere und dieser Schwere, die alles einnimmt, wurde sehr einfühlsam dargestellt. Ich konnte mich gut in Beatrice hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen. Sehr interessant fand ich außerdem die Einblicke in die archäologischen Ausgrabungen. Diese waren so bildhaft beschrieben, dass ich mir alles ganz genau vorstellen konnte und das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein. Dazu hat auch die Erzählperspektive aus Beatrices Sicht beigetragen, die mir die Geschichte noch nähergebracht hat. Die Geschichte begann eher ruhig und langsam, was aber perfekt zu Beatrices Zustand passte. Mit der Zeit nahm die Handlung immer mehr an Fahrt auf und besonders zum Ende hin wurde es richtig spannend. Somit kann ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der authentische Geschichten über Burnout lesen möchte, sich für archäologische Ausgrabungen interessiert und Slow-Burn-Romances mag. Daher gibt es von mir 5 von 5 Sterne.

