Rock´n´Roll und viele Missverständnisse
Es ist immer schön nach Woodhaven zu kommen und auch in diesem vierten Band, der unabhängig gelesen werden kann, spürt man das Besondere an diesem schottischen Küstendörfchen. Roxy hat einen Traum, sie möchte gemeinsam mit ihrem besten Freund einen Neuanfang in Woodhaven starten und zwar mit einem amerikanischen Diner im Stil der 50-ziger Jahre. Denn genau wie ihr Diner, könnte auch Roxy aus den 50-ziger stammen. Sie trägt Kleider mit Petticoat, die passenden Frisuren und das passende Make-up. Für das ruhige Städtchen Woodhaven, eine wahre Besonderheit und sehr passend zu unserem Knallbonbon Tessa. Doch das neue Diner, das sehr gut bei den Bewohnern ankommt, hat auch negative Auswirkungen und besonders Pub-Besitzer Andrew spürt es besonders. Plötzlich steht er kurz vor dem Ruin und als er auch noch herausbekommt, wer dahinter steckt, steht plötzlich seine Welt Kopf. Denn zwischen hitzigen Streits, entstehen heiße Blicke und plötzlich ist nichts mehr wie gewohnt. Roxy, die zuerst gar nicht versteht, warum ihr die sonst so freundlichen Woodhavenener, plötzlich die kalte Schulter und eine deutliche Abneigung zeigt, bricht eine Welt zusammen. Sie hat schon so viel überstanden und jetzt das noch. Dabei will sie doch einfach nur einen Neuanfang. Diese Reise nach Woodhaven war wie immer besonders und gerade Roxys Geschichte war so berührend und ihre Ängste und Wünsche so nachvollziehbar. Zu Beginn, dachte ich Roxy ginge etwas zu naiv an die Sache mit dem Diner ran, vor allem da es den Eindruck macht, sie hätte sich mit den Gegebenheiten vor Ort nicht auseinandergesetzt. Doch schnell wurde auch klar, dass Murphy als Stadtrat mal wieder eigene egoistische Pläne verfolgt. Ich konnte die Wut von Andrew und den anderen Ladenbesitzer so gut verstehen und doch wurde auch schnell deutlich, das Reden viele Missverständnisse verhindert hätten.


