
Wenn aus dem Hoch ein Tief wird
Ach menno, das ist sooo schade. IN STORMY WEATHER von Chelsea Curto hatte eigentlich alle Voraussetzungen, um ein richtig schöner sommerlicher RomCom-Read zu werden. Ich mochte zu Beginn so vieles an dem Buch. Aber dann ist die Stimmung plötzlich umgeschlagen… . Boy meets Girl. Sebastian und Quincy kennen sich schon eine halbe Ewigkeiten. Allerdings können sie sich aus irgendwelchen Gründen nicht ausstehen. Halt, Stopp – dass dem nicht so ist bekommt man als Leser*in recht schnell mit. Die Rivalität der beiden entlädt sich bissig-humorvollen Dialogen, die eigentlich nur eines verdeutlichen: was für eine herrliche Chemie zwischen ihnen herrscht. Angereichert wird die Story mit Twister-Vibes und ein bisschen Meteorologie-Wissen für den Alltagsgebrauch. Live-Broadcast-Abschnitte, Follower-Kommentare und Chats lockern den Erzählstil zusätzlich auf und machen Spaß. Okay, so weit, so gut. Bis hierher war ich im Stimmungshoch. . Aber was ist dann passiert? Ich sage nur, bei mir kam der blöde Spice dazwischen. Ich sag mal so, dass zwischen den Hauptfiguren die Funken sprühen hat sich astrein auch ohne explizite Szenen vermittelt. Die kamen dann aber irgendwann ins Spiel und plötzlich hatte ich das Gefühl, dass hier nur noch gerammelt wird. Die Bettszenen und ausufernden Beschreibungen haben mir gar nichts gegeben, sondern leider ganz viel genommen. In Verbindung damit hat mir auch der Sprachgebrauch nicht gefallen. Ich brauche weder das f*-Wort, noch mag ich es, wenn Frauen „bedürftig wimmern“. Warum??? Alles, was vorher so schön aufgebaut wurde, ist dadurch für mich kaputt gemacht worden. Ich wollte so gerne wieder in die Geschichte zurückfinden und den anfänglichen Spaß wiederentdecken, das hat aber nicht geklappt. . IN STORMY WEATHER hat es geschafft, mich nahtlos vom Stimmungshoch ins Stimmungstief zu katapultieren. Ich mochte irgendwann gar nicht mehr richtig weiterlesen.






