21. März
Bewertung:5

(Werbung Rezensionsexemplar) Leseempfehlung, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sein Debütroman ist ein fesselnder, blutiger Pageturner, der die ganze Zeit spannende Unterhaltung liefert und in einem starken Finale gipfelt. Sieben Todsünden. Ermittlerin Maras Fall führt sie an einen Tatort, der eher einem Schlachthaus gleicht. Dort finden sich Zähne, Organe, Blut, Gewebeteile und viel mehr grausigen Zeug. Und ein Buchstabe und eine Puppe, die Fragen aufwerfen. Und dann wird es persönlich. Ihr wird klar, der Killer spielt ein grausiges Spiel. Mara und Kollege Janosch sind sehr sympathische Figuren. Der Schreibstil fesselnd, flüssig und angenehm. Das Erzähltempo ist hoch.

Septem
Septemvon Kevin Möller
15. Juli
Bewertung:3.5

Debüt mit Lust auf mehr

Septem ist das Debüt von Kevin Möller – und das Grundgerüst hätte kaum mehr nach meinem Geschmack sein können: Ein Ermittlerteam, ein Serienmörder, und die sieben Todsünden als Mordmotive. Kein neues Konzept, aber eines, das einfach funktioniert. Sieben Morde auf gerade mal 200 Seiten – das klingt nach Hochspannung und schnellem Tempo. Leider war’s für mich eher ein Dämpfer: So richtig Spannung konnte sich nicht aufbauen. Alles passiert sehr schnell, wodurch emotionale Tiefe und echtes Mitfiebern oft auf der Strecke bleiben. Ein kleines Beispiel (fast spoilerfrei): Als Mara erwähnt, dass sie kurz auch jemand anderen verdächtigt hat, dachte ich nur – warum hab ich das als Leserin nicht gefühlt? Was Kevin Möller aber richtig gut kann, ist Atmosphäre schaffen. Orte, Szenen, Details – das beschreibt er so plastisch, dass man meint, mittendrin zu stehen. Emotionen erreichen mich (noch) nicht, aber das letzte Viertel hat angedeutet, dass da richtig viel Potenzial in ihm steckt. Und genau deshalb empfehle ich dieses Buch trotz aller Kritik jedem Thrillerfan: Weil man hier das Debüt eines Autors liest, der noch wachsen wird – und vielleicht irgendwann mit einem Bestseller durchstartet. Und dann kann ich sagen: „Ich war von Anfang an dabei.“

Septem
Septemvon Kevin Möller
13. Juli
Bewertung:5

Spannender Psychothriller, der mich vom Anfang bis zum Ende begeistert hat!

Wir begleiten hier Mara, eine Kommissarin bei den Ermittlungen in einem Mordfall. Hier werden Erinnerungen wach, die längst begraben geglaubt sind. Wer spielt hier so ein makaberes Spiel? Wer hat Kenntnisse über die Vergangenheit, obwohl es niemanden mehr geben sollte, der über dieses Wissen verfügt. Eine Geschichte über dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit. Über Fanatismus und was passieren kann, wenn niemand genau hinschaut oder gar absichtlich die Augen verschließt. Die Story hat von Anfang an ein rasantes Tempo, das zwischendurch nur kurz nachlässt, um dann in einem tollen Finale zu enden. Die Protagonistin war für mich stark, selbstbewusst aber auch eigensinnig beschrieben. Der Schreibstil ist angenehm (für mich jedenfalls). Alles in allem eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Psychothrillern!

Septem
Septemvon Kevin Möller