Perfekter Palate Cleanser
Eine netter, kurzer Cosy-Crime für zwischendurch, bei dem man einfach abschalten kann und am liebsten selbst durch Paris schlendern würde.
Perfekter Palate Cleanser
Eine netter, kurzer Cosy-Crime für zwischendurch, bei dem man einfach abschalten kann und am liebsten selbst durch Paris schlendern würde.
Ein schöner Krimiserien Auftakt in Paris
Ein leicht zu lesender, atmosphärischer Cosy-Krimi mit Paris-Flair, der sich gut für Einsteiger eignet – mir persönlich aber zu wenig Spannung und Tiefe hatte.
(Rezensionsexemplar – meine Meinung bleibt davon allerdings unabhängig) Vielleicht erstmal vorweg: Ich glaube, das Buch richtet sich eher an ein jüngeres Publikum oder Krimi-Einsteiger – so vielleicht im Bereich 16 bis Anfang 20. Das merkt man vor allem an der Sprache und an der Art, wie die Geschichte erzählt ist. Das Buch ist sehr leicht geschrieben, sehr eingängig und mit knapp 180 Seiten auch wirklich schnell gelesen. Im Mittelpunkt steht Clémence, die nach Paris zurückkehrt, um die Patisserie ihrer Familie zu übernehmen. Was mir dabei wirklich gut gefallen hat, ist die Atmosphäre: Man merkt total, dass die Autorin Paris liebt. Die Beschreibungen der Stadt, der Umgebung und auch dieses französische Flair sind wirklich schön eingefangen. Das ist für mich definitiv eine der größten Stärken des Buches. Was für mich allerdings weniger gut funktioniert hat, ist der Krimi-Aspekt. Mir fehlte einfach der Spannungsbogen. Es gibt zwar einen Mordfall, aber die Ermittlungen wirken eher oberflächlich und wenig strukturiert. Auch die Interaktionen mit dem Kommissar fand ich nicht besonders glaubwürdig. Insgesamt war mir das Ganze zu seicht. Es fehlt an Tiefe, an echten Wendungen und an diesem typischen Krimi-Gefühl, das ich aus anderen Büchern kenne. Die Protagonistin selbst konnte mich auch nicht komplett abholen. Sie hat für mich so ein bisschen diesen „jetset“-Vibe – was vielleicht gewollt ist, aber mich emotional eher auf Distanz gehalten hat. Was ich wiederum wirklich schön fand, ist das kleine Extra am Ende: Da sind Macaron-Rezepte enthalten – das ist ein liebevolles Detail, das gut zum Buch passt.
Clémence Damour kehrt nach Jahren in ihre Heimatstadt Paris zurück, um die Leitung des traditionsreichen Familienunternehmens zu übernehmen – einer weltberühmten Patisserie, die für ihre raffinierten Köstlichkeiten und zarten Macarons gefeiert wird. Voller Enthusiasmus stürzt sie sich in ihre neue Aufgabe und möchte zugleich einen guten Eindruck im Haus machen, in dem sie nun lebt. Um sich die Sympathie der Hausmeisterin, der strengen gardienne, zu sichern, schenkt Clémence ihr eine kleine Schachtel mit den feinsten Macarons aus eigener Produktion. Doch das freundliche Geschenk wird schon bald zum verhängnisvollen Symbol. Am nächsten Morgen entdeckt man die Box – halb geleert – neben der leblosen Hausmeisterin. Für die Polizei liegt der Verdacht sofort nahe: Clémence selbst muss etwas mit dem plötzlichen Tod zu tun haben. Ohne handfeste Beweise wird sie vorschnell beschuldigt, und innerhalb weniger Stunden gerät ihr bisher geordnetes Leben völlig aus den Fugen. Clémence sieht sich gezwungen, selbst die Initiative zu ergreifen. Sie will nicht nur ihren Ruf retten, sondern auch herausfinden, wer die wahre Schuld trägt. Mit Mut, Neugier und einer guten Portion Pariser Charme beginnt sie, eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie auf eine Reihe von Geheimnissen, versteckten Motiven und kleinen Rivalitäten, die zeigen, dass hinter der Fassade des eleganten Hauses weit mehr brodelt, als man zunächst vermuten könnte. Ein solider Auftakt einer neuen Reihe, der Lust auf mehr macht. Die Figuren wirken interessant, auch wenn die Handlung im ersten Band noch nicht die volle Spannung entfaltet. Man merkt, dass es sich einspielen muss – vielleicht gewinnt die Geschichte an Tiefe, sobald man die Charaktere besser kennt. Potenzial ist jedenfalls reichlich vorhanden. Ich hoffe nur, dass Hunde nicht allzu sehr in den Mittelpunkt rücken, da ich sie in Romanen meist noch anstrengender finde als im wahren Leben. Insgesamt dennoch ein guter Einstieg, der neugierig auf die Fortsetzung macht.
Süs aber Ausbaufähig
Die Hörbuchsprecherin hat ganz gut zur Geschichte gepasst und der Schreibstil ist auch okay. Die Story war schon süß aber durchaus sehr ausbaufähig. Wer viel Ermittlung o.ä. sucht ist hier falsch, sollte man aber bei der geringen Seitenanzahl natürlich auch nicht erwarten. Dennoch liegt der Fokus leider mehr auf der Protagonistin und ihrem Umfeld als auf dem Mord und dessen Aufklärung.
Für Zwischendurch Die Macarons hätte ich zwar gern selbst gesnackt, aber es nützt ja nichts. Clemens kommt Paris zurück und fängt im Geschäft ihrer Eltern an. Einen Tag später wird die unbeliebte Hausmeistern tot aufgefunden und da die Macarons neben ihr standen, fällt der Verdacht des hiesigen Kommissars direkt auf Clemens. Der Kommissar ist ein Widerling, die Nachbarschaft das reinste Chaos und dann werden hier und da noch kleine Erpressereien aufgedeckt. Ganz schön was los dort. Und zu allem Überfluss bekommt man ständig Hunger auf Süßes. Ein schneller Krimi für Zwischendurch, der eine Autofahrt auf jeden Fall sehr verkürzt und Bock auf mehr macht