
✨✨Damit ein Stern geboren wird, muss er zuerst verbrennen✨✨ „Ich habe den Sternen von dir erzählt“ 💖
Seit Reinas Familie durch Bestien ausgelöscht wurde, verfolgt sie seit Jahren nur ein Ziel: Sie möchte die Ausbildung zur Jägerin schaffen und kämpft sich mit eisernem Willen Jahr für Jahr durch die Akademie. Die Abschlussprüfung schaffte sie bisher nicht, doch Aufgeben ist für Reina keine Option. Ihr Körper bleibt trotz hartem Training zierlich und schwach, doch ihr Kopf ist intelligent, schnell und clever. Bei der nächsten Probejagd kommt alles anders als geplant - und Reinas Welt steht Kopf. Plötzlich findet sie sich inmitten ihrer Feinde wieder, von denen sie glaubte, sie würden nicht mehr existieren. Auch der düstere, doch charmante Gavin gehört zu dem untergegangenen Sternenvolk. Er verkörpert alles, was Reina verabscheut. Doch ihm geht es umgekehrt genauso. Dennoch entsteht nach und nach eine Bindung geprägt von Respekt, Vertrauen und einem Gefühl von Nähe und Zugehörigkeit. Durch ihn beginnt sie mit ihrem scharfen Verstand nachzudenken. Wem kann sie noch trauen? Ihr Weltbild gerät ins Wanken und Reina hinterfragt mehr und mehr die Geschichte ihrer Welt. Diese wird schließlich immer von den Siegern geschrieben. Das Setting ist mystisch, düster und voller Bestien. Gefahren lauern überall. Die Akademie ist hart und lässt keine Schwäche zu. Die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und bringen Tiefe in die Geschichte. Die Idee mit dem Sternenvolk und den verschiedenen Sternbildern inklusive Talenten hat mir sehr gut gefallen. Die unterschiedlichen Bestien wirkten gut durchdacht und hatten tolle Namen. Besonders Clove, die dreischwänzige Füchsin hat es mir angetan. Der Schreibstil ist flüssig und wechselt zwischen Reinas und Gavins Perspektive. Dadurch hat man einen guten Einblick und kann sich super gut hineinversetzen. Der Twist am Ende war unvorhersehbar und hält die Spannung hoch. Ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil und bin gespannt wie es weitergeht. (Mir ist es schwergefallen diese Rezi zu schreiben, da noch so vieles nennenswert ist, es würde zu viel werden. Ich habe das Buch wirklich geliebt und empfehle es wärmstens weiter!)

