Das Buch ist witzig, sehr spicy, romantisch und enthält gleich zwei heiße Eishockeyspieler.
Ich habe direkt mit Puck Yes gestartet, ohne den ersten Band der Reihe vorher gelesen zu haben, und muss sagen, dass das absolut kein Problem war. Natürlich merkt man im Laufe der Geschichte, dass es bereits ein vorheriges Paar gibt und vermutlich auch noch mehr dahintersteckt. Für dieses Buch fehlen einem jedoch keine essenziellen Informationen. Die Charaktere sind sehr sexpositiv und leben das auch voll aus. Also ja, es gibt viel Spice, und ich sage mal so: Sie haben dabei auch ihren ganz eigenen Geschmack. Teilweise war mir das ein bisschen zu viel. Dennoch steckt deutlich mehr in der Geschichte. Die Charaktere sind lebendig und vollkommen unterschiedlich, weshalb sie vermutlich gerade als Dreierkonstellation so gut funktionieren. Sie sind füreinander da und unterstützen sich gegenseitig, was ich wirklich schön fand. Denn alle haben ihre eigenen Probleme. Hayes kämpft damit, der Neue im Team zu sein. Ivy braucht einen neuen Job, obwohl sie ganz frisch als Maskottchen für das Team der Jungs arbeitet, was der Geschichte viel beiträgt und toll zu lesen war. Außerdem muss sie damit klarkommen, dass ihr Ex und ihre Chefin sie miteinander betrogen haben und nun heiraten wollen. Sie ist eine absolute Kämpferin. Sie steht für das ein, was sie will, und sagt offen, wenn ihr etwas nicht gefällt. Ich liebe ihre Charakterstärke und dass sie nie aufgibt und immer alles gibt. Stefan hingegen hat Angst, dass die Beziehung zu dritt nicht für immer funktionieren wird. Er wirkt zwar etwas arrogant und sehr selbstbewusst, kämpft aber gleichzeitig stark damit, das Arrangement zusammenzuhalten. Er teilt unglaublich gerne und ist überhaupt nicht eifersüchtig, ganz im Gegenteil. Hayes gibt den beiden Halt, hat tolle Ideen, ist aber gleichzeitig manchmal etwas unsicher und findet Rückhalt bei Ivy und Stefan. Allgemein gehen die Protagonisten ihre Probleme sehr erwachsen an, auch wenn es manchmal etwas Zeit braucht. Sie lernen aus ihren Fehlern und entwickeln sich weiter. Die Nebencharaktere sind ebenfalls klasse und lebendig beschrieben. Auch wenn sie oft nur am Rande auftreten, tragen sie ihren Teil zur Geschichte bei und sorgen für Witz oder Klarheit. Der Schreibstil ist zudem sehr flüssig, leicht und humorvoll gestaltet. Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen, alle bekommen letztendlich das, was sie verdienen. Ich könnte mir gut vorstellen, den ersten Band der Reihe noch nachzuholen.



