To Pluto & Back war nicht nur die erste Cowboy Romance von Bridget L. Rose, sondern auch die erste für mich und ich muss sagen, ich habe es unheimlich genossen. Das Buch ist so ganz anders als die Formel 1 Reihe von ihr und trotzdem einfach zu 100 % Bridget. Die Protagonisten und auch die Nebencharaktere muss man einfach sofort ins Herz schließen. In der Formel 1 Reihe hatte ich es oft, dass ich, in den Kapiteln, in denen es Rennen gab, angespannt war, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Solche Szenen sucht man hier vergeblich. To Pluto & Back ist von vorne bis hinten ein absolutes Wohfühlbuch. Natürlich gibt es ein bisschen Spannung und Drama aber auch ohne diese Storyline wäre das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig geworden. Der Fokus liegt hier ganz klar auf den beiden Charakteren und ihrer Beziehung zueinander. Tatum ist eine taffe Frau mit einem riesigen Herz für Tiere. Ich fand es sehr cool, dass Tate die grumpy Rolle in dem grumpy x sunshine Trope übernommen hat. Aufgrund ihrer Epilepsie lässt sie eigentlich keine romantischen Beziehungen zu und auch plantonische Beziehungen halten bei ihr eher nicht lange. Zu sehen, wie sie langsam, aber sicher alle Leute von der Ranch in ihr Herz schließt und dieses für Aaron öffnet hat mir unheimlich gut gefallen. Ich konnte total nachvollziehen, warum Tatum keine Beziehungen zugelassen hat. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass sie endlich ihre Menschen gefunden hat. Aaron ist eine wandelnde green flag. Der Mann denkt an alles und hat noch dazu die Geduld eines Heiligen. Definitiv Book Boyfriend Material. Ich habe es geliebt wie viel Raum er Tate für ihre Entscheidungen gelassen hat, ohne ihr das Gefühl zu geben, dass sie sich zu viel Zeit lässt. Die Tatsache, dass auch Aaron sein Päckchen zu tragen hat, hat ihn nur noch menschlicher gemacht und dem Charakter tiefe gegeben. So ist er mehr als der perfekte Book Boyfriend. Obwohl sich beiden direkt zueinander hingezogen gefühlt haben, hat die Beziehung genug Zeit bekommen, um sich entwickeln zu können. Das hat die Liebesgeschichte unglaublich natürlich gemacht. Und während der ganzen Zeit war die Tension einfach hervorragend. Die Silver Creek Ranch und ihre Mitarbeiter aber auch Orchard Hills und seine Einwohner kann man nur als liebenswert beschreiben. Ich hatte sofort richtige Stars Hollow Vibes. Außerdem findet man in To Pluto & Back natürlich wieder das found family Trope das ich so sehr liebe und auch hier sind wieder alle Charaktere einfach nur liebenswert. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch und weiß bei einigen schon ganz genau mit wem ich sie shippe. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit dieses cozy, warme Gefühl im Bauch und weiß genau, dass es sich bei To Pluto & Back um ein Wohlfühlbuch handelt, auf das ich zurückgreifen werde, wenn ich einfach mal ein Buch ohne viel Drama brauche. Wer ein Buch zum wohlfühlen sucht, mit Charakteren, die man einfach nur ins Herz schließen muss und in dem es auch spicy zugehen darf, der sollte auf jeden Fall zu To Pluto & Back greifen.

Mini Cows und ganz viel Gefühl
Ich bin ja bereits großer Fan der Pitstop-Reihe von Bridget und durfte mich nun über ein Rezensionsexemplar zu Bridgets neuer Reihe freuen. Bei der Silver Creek Ranch Series handelt es sich um Cowboy-Romance und ich darf euch den ersten Teil, To Pluto and Back, rezensieren. In To Pluto and Back geht es um Tatum, die aufgrund ihrer unter anderem durch Stress ausgelösten Epilepsie ihren Job als Anwältin aufgeben muss und zu ihrem Vater auf die Silver Creek Ranch zieht. Dort lernt sie bereits am ersten Tag Aaron Blaze kennen. Cowboy, Mitarbeiter ihres Vaters und absolut Tabu für Tatum, wenn es nach diesem ginge. Doch natürlich ist das alles nicht so einfach, vor allem wenn man durch ein gemeinsames Projekt viel Zeit miteinander verbringt und die Funken von Anfang an fliegen. Was soll ich sagen. Auch mit ihrer Cowboy-Romance hat mich Bridget komplett überzeugt. Das Buch ist so sehr Bridget aber auch irgendwie anders. Wir haben das übliche Found-Family-Gefühl, was einen einfach mit einem guten Gefühl zurücklässt. Trotz allem haben die Protagonisten immer ihre Päckchen zu tragen was aber auch nie übertrieben ist. Es gibt kein übertriebenes Drama in dem Buch und man kann alles sehr gut nachempfinden. Tatum ist eine starke Frau, die trotz ihrer Epilepsie das Leben so lebt wie sie möchte und sich über das Buch aber auch noch weiterentwickelt. Aaron ist für mich eine wandelnde Green-Flag. Er ist ab dem ersten Treffen sowas von in Tatum verschossen und macht alles, was in seiner Macht steht, um Tatum Dinge zu ermöglichen, die sie z. B. aufgrund der Trigger ihrer Epilepsie bisher noch nicht erleben konnte. Die Nebencharaktere machen einem bereits Vorfreude auf mehr und haben mich auch hier schon mit Favoriten und verschiedenen Ships zurückgelassen. Und wenn ich euch damit nicht überzeugen konnte dem Buch eine Chance zu geben: Es gibt Mini Cows!!!

