Es war ein tolles Buch, hatte für mich aber ein paar Schwachpunkte. Deswegen ein Buch mit 3 - 3.5 von 5 ☆
Stell dir vor, du führst ein ganz normales Studentenleben und plötzlich ist ein Hollywood Star für einen Dreh in deiner Heimatstadt. Du bist zufällig Statistin bei dem Film, während der Held des Films sich dazu entschließt bei genau diesen Statisten vorbeizuschauen und du kommst ihm sogar irgendwie bekannt vor... So beginnt jedenfalls die Geschichte von Chloe und Jason. Ein ganz normales Mädchen mit tragischer Vergangenheit und ein Filmstar, der seit Jahren im Rahmenlicht steht. Es klingt wie ein Märchen, nur ist es irgendwie nicht das Märchen, welches Chloe sich wünscht. "Nicht mein Märchen" ist eine schöne Liebesgeschichte mit zwei sympathischen Hauptcharakteren. Beide wirken authentisch und auch ihre eigenen Probleme spielen zwar eine Rolle, aber stehen nicht permanent im Fokus. Es gibt viele überraschende Wendungen und Chloe's Gefühle werden wunderbar beschrieben. Wirklich fesseln konnte mich das Buch aber nicht. Die Story ist nett gemacht, aber der Funke ist nicht übergesprungen, weshalb ich die restlichen Bände dieser Reihe nicht lesen werde. Wobei ich aber auch sagen muss, dass dieser Band auch so ein angenehmes Ende hat. Es gibt nämlich keine großen Cliffhanger am Ende, die einen unbedingt zum zweiten Band drängen wollen.
Ein netter Chicklitroman, der mich gut unterhalten hat. Band zwei werde ich mir aber trotzdem nicht besorgen.
Hatten/Haben wir nicht alle einmal eine Phase, in der wir einen Star angeschmachtet haben? Viele träumen von einem reichen, attraktiven, berühmten Freund und so handeln auch einige Bücher von dieser Thematik. In "Nicht mein Märchen" ist Jason Vanderholt der Star. In der Gegend aufgewachsen, spielt er nun erfolgreichen in Hollywood-Blockbuster. Als für sein aktueller Film in seiner Heimatstadt Albuquerque Statisten gesucht werden, ist er auch am Set und wird auf Chloe Winter aufmerksam. Doch Chloe ist nicht so wie alle andern, sie himmelt Jason nicht an, im Gegenteil .... Sie hat ein Stück schwierige Vergangenheit hinter sich gelassen und möchte einfach nur erfolgreich durch ihr Studium kommen. Keine Party, kein Alkohol und vor allem kein Rampenlicht ... Ich fand es wirklich erfrischend, für einmal eine Protagonistin zu treffen, die immun gegen Reichtum, Berühmtheit, gutes Aussehen und gegen jegliche Art von Schwärmerei zu sein schien. Chloe weiss ganz genau, was sie möchte - und vor allem, was sie nicht möchte. Als Jason jedoch nicht so schnell aufgibt, sieht sie hinter seine Fassade und kann auch einige Risse entdecken und so ist sie dann gewillt, sich auf eine Freundschaft einzulassen - selbstverständlich rein platonisch ... Nach einem erfrischenden Start fährt E.M. Tippets leider auf die 0815-Schiene zurück - und zwar auf die für eine Breitspurbahn. Sie beschenkt uns mit vielen Klischees und manche Szenen waren mir einfach zu viel des Guten - oder besser gesagt: Die Geschichte wurde mir schlicht und einfach zu amerikanisch. Probleme wurden mir zu oberflächlich abgehandelt und zu einfach aus dem Weg geräumt. "Nicht mein Märchen" hat mich zwar nicht vom Hocker gerissen, doch es hat mich gut unterhalten. So ist es für mich eine gute leichte Lektüre für zwischendurch, denn es lässt sich leicht und schnell weglesen, ohne dass man sich gross Gedanken darüber machen muss. Fazit: "Nicht mein Märchen" ist nicht unbedingt mein Märchen. Trotz 0815-Breitspurschiene war es für mich jedoch gute Unterhaltung für Zwischendurch.
"Ich wäre gerne dein Märchenprinz," sagte er. "Ich bin nicht wirklich das Mädchen, das nach dem Prinzen auf seinem weißen Schimmel sucht. [...] Ich muss nicht von dir gerettet werden." "Ich weiß." Er schien enttäuscht darüber . "Du hast schon alle Drachen erschlagen." [e-Book ~ S. 240] Erster Satz: Ich trat durch die Haustür hinaus in die kühle Albuquerque-Nacht. Inhalt: Chloe ist bodenständig, eine disziplinierte und zielstrebige Studentin und träumt so gar nicht von Prinzen, Schlössern und Schimmeln. Deshalb ist es wohl nicht verwunderlich, dass es sie völlig kalt lässt, als der berühmte, begehrte und äußerst attraktive Jason, junger Schauspieler und aufstrebender Star am Hollywood-Himmel, in ihr Leben stolpert. Chloe will nicht das Aschenputtel im ersten Kapitel eines dicken Märchenschmökers werden, sie will ihr Leben leben, fernab ihrer Vergangenheit, möglischst versteckt vor der Öffentlichkeit, denn auf den Schultern der jungen Frau lasten schon andere, schwer verdauliche Buchkapitel, die das Träumen von einer märchenhaften Geschichte in unendliche Ferne rücken lassen. Doch Jason will und kann nicht aufgeben, denn gerade die vielen Facetten und die Einfachheit von Chloe, wachsen ihm schneller ans Herz, als erwartet. Also versucht er um ein Märchen zu kämpfen, dass kein Märchen sein sollte und muss sich, wie jeder Prinz, der einen oder anderen Komplikation stellen.... Idee/Umsetzung: Ich liege auf einer grünen Decke, auf einer noch grüneren Wiese, mein Blick richtet sich dem Himmel entgegen, der mir mit freier Sicht und lachendem Sonnenschein, einen großartigen Tag verspricht. Langsam schließe ich meine Augen, gebe mich den Träumen hin und versinke in meiner ganz eigenen Traumwelt - eine böse Hexe, ein zu bestehendes Abenteuer, mein Mädchenherz in großen Schwierigkeiten und am Ende des leuchtenden Tunnels dann (zum Glück) der ritterliche, umwerfende und mutige Prinz, welcher der Hexe ihre Warzen aus dem Gesicht schlägt, jedes Abenteuer meistert und mich auf Händen meinem Happy End entgegen trägt. Wer kennt sie nicht, solche Träume, die Kindheiten und Frauen- sowie Mädchengedanken versüßen? Ich kann es euch verraten: Chloe, der Protagonistin dieses Werkes, sind solch kitschige Träume fremd. Sie sehnt sich nach der Realität und will nur eines, kein Teil einer solchen Geschichte sein. Denn ihre eigene Geschichte hatte in der Vergangenheit schon mehr Drama als erwünscht. Diese Idee, dieser Wunsch, verbunden mit der Vergangenheit der Heldin von "Nicht mein Märchen", zeichnen die Geschichte durchaus aus und geben ihr einen eigenen und netten Schliff. Die Umsetzung ist aber leider nicht an allen Stellen reibungslos gelungen. Denn wer hier ein eher anderes Märchen, ohne überschwängliche Gefühle und viele Übertreibungen sucht, wird sich schnell hinter den Buchstaben verlaufen. Wer glaubt, hier kein Märchen vor seinen Leseraugen zu finden, wird sich schon nach den ersten Kapiteln gerade dort wiederfinden. Ich glaube, dass dies das größte Problem des Buches ist. Es baut Erwartungen auf, die es später nicht halten kann und büßt so einiges an Potential ein. Schreibstil: Auch der Schreibstil der Autorin ist trügerisch. Trügerisch in dem Sinne, weil sie durchaus eine gute und lesbare Schreibe hat, diese aber besonders im ersten Teil und etlichen (viel zu vielen) Dialogen, verloren geht. Erst gegen Mitte/Ende von "Nicht mein Märchen", füttert E.M. Tippetts ihre Leser mit einigen Beschreibungen und zeigt ihren sehr angenehmen und schönen Schreibstil. Meiner Meinung nach, sind es doch gerade die Beschreibungen, welche einem Buch ihren Charakter verleihen, weil man erst hier den Autor/die Autorin wirklich erkennt. Klar, manchmal vermögen auch Dialoge zu überzeugen, aber die richtige Mischung erzeugt doch eine gute Wirkung und gerade in Büchern, ist der Leser doch auf Beschreibungen angewiesen um seiner Fantasie einen Schubs zu geben. Charaktere: Wie schon bei der Handlung angesprochen, sind auch die Figuren nicht direkt so, wie man es erwarten würde. Dies zeigt sich besonders stark bei der Protagonistin. Am Anfang fällt sie noch ziemlich aus der Rolle, wehrt sich stark gegen eine märchenhafte Romanze und will einfach ihre schwere Vergangenheit hinter sich lassen, doch je weiter die Handlung sich vorwärts bewegt, desto mehr verändern sich auch ihre Ansichten. Zwar bleibt sie einigen Gedanken treu, jedoch nicht allen. Ich mochte Chloe gerade deshalb zu Beginn sehr gerne, eben weil sie stur ist und ihre eigenen Vorstellungen hat, stark ist... deshalb war ich am Ende etwas enttäuscht. Neben Chloe gibt es natürlich noch einige andere Figuren, die dem Leser schnell ans Herz wachsen. Aber ich bin auch der Meinung, dass diese Figuren, von Anfang an ihren Charakterzügen treu geblieben sind. Wahrscheinlich konnte ich mich deshalb mit ihnen anfreunden, weil ihre Entwicklung nachvollziehbar und so, in meinen Augen, realistischer war. Cover/ Innengestaltung: Das Cover des Werkes gefällt mir sehr gut. Ich mag diese süßen Verschnörkelungen, die man auch aus typischen Märchenbüchern kennt. Auch die Grafik ist ganz niedlich und passt sich dem Inhalt an. Deshalb ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass mir die Innengestaltung ebenfalls zusagt, denn hier wird das Design des Titelbildes aufgegriffen. Fazit: Viele Märchen beginnen mit "Es war einmal..." und starten mit den üblichen Komponenten dieses Genres - hilflose Prinzessin, ritterlicher Prinz, große Herausforderung, Happy End. "Nicht mein Märchen" scheint zunächst diese übliche Thematik brechen zu wollen, entpuppt sich dann aber auch als zuckersüßes, romantisches und leichtes Märchen dieser Sparte. Ich denke, mit den richtigen Erwartungen kann dieses Werk durchaus verzaubern und besonders weibliche Leserherzen zum Flattern bringen. Mich jedoch hat die Geschichte um Chloe und Jason nicht ganz überzeugen können und flattert so auf einen soliden Mittelrang. Ich glaube, im Falle von "Nicht mein Märchen", liegt es an euch, was ihr aus dieser Lesereise macht. Jedenfalls bieten die Buchstaben einen lockeren Buchstabensalat für sommerliche oder auch winterliche Stunden und ein schmackhaftes, zuckriges Happy End, mit Glücksfaktor für hoffnungslos romantische Mädchenherzen. Wer also ein Herz aus Zucker hat, wird sich Hals über Kopf in diese süße Mischung, eines modernen Märchens verlieben und am Ende hachend die letzte Seiten umschlagen. Von mir also eine eingeschränkte Leseempfehlung.
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Inhalt: Stellt euch vor, Robert Pattinson taucht an eurer Haustür auf und will euch mit Eiscreme füttern, aber ihr hattet nie Interesse daran, die Twilight-Filme zu sehen. Eure Mitbewohnerin und jede andere Frau in der Nachbarschaft werden fast ohnmächtig, aber irgendwie fühlt ihr euch zu dem Typen einfach nicht hingezogen. So ähnlich ergeht es auch Chloe Winters. Gezeichnet von einer schweren Kindheit war sie gezwungen ihr Leben sehr pragmatisch anzugehen, sie schlägt sich als Studentin in Albuquerque durch und gehört nicht zu den Leuten, die an Märchen glauben. Eines Tages aber kommt Hollywood-Superstar Jason Vanderholt zurück in seine Heimatstadt Albuquerque um dort einen Film zu drehen. Er entschließt sich, bei den Statisten vorbeizuschauen, zu denen auch Chloe gehört. Die sieht in dem Schauspieler, der bei jeder anderen Frau die Knie weich werden lässt, aber nicht gerade ihren Traummann... Das Buch: Das Cover ist dezent gehalten, aber farbenfroh und fällt durch seine Schlichtheit auf, lässt jedoch nicht viel auf den Inhalt schließen der wirklich gut ist. Als ich den Klappentext gelesen habe wusste ich sofort das ich das Buch haben muss. Es ist wirklich sehr schön geschrieben ohne das übertriebene Drama, was es für mich etwas realistischer gemacht hat und nicht nervig wirkte. Wir erleben die Geschichte aus Chloes Sicht, trotz mancher ernster Themen ist das Buch locker, freundlich und sehr lustig geschrieben. Protagonisten: Eine der sympathischsten Protagonistinnen die ich je kennenlernen durfte ist Chloe. Sie ist ein typisches Mädchen von nebenan an das studiert, für ihre Freunde da ist und einfach ihr Leben lebt, trotz düsterer Vergangenheit. Sie hält an ihren Prinzipien fest und lässt sich von materiellen Dingen oder sozialem Status nicht beeindrucken. Eine wirklich starke Protagonistin. Umso mehr man von Jason liest, desto mehr verfällt man ihm. Er ist ein bodenständiger Schauspiel der jedes Herz höher schlagen lässt. Bei Chloe muss er sich seiner charmanten Seite bedienen, sein wahres Ich zeigen das jeden Leser zum Lächeln bringt. Ein wirklicher Traumprotagonist. Meinung: Diese Buch wartet mit lustigen Dialogen, fantastischen Persönlichkeiten und sehr originellen Kapitelüberschriften auf. Es ist ein wahrer Lesegenuss und ich musste solange nicht mehr sooft aufseufzen. Ich bin dem Buch und den Charakteren sehr schnell verfallen und kam aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Man fiebert in jeder Situation mit und das macht das Buch zu einem Must-Read!






