
Jennifer L. Armentrout ist die Autorin, mit der ich damals meine Liebe zu Büchern entdeckt habe, weshalb sie zu meinen liebsten Autorinnen zählt. Aus diesem Grund freue ich mich über jedes weitere Buch, welches von ihr erscheint. 🥰 Bezüglich the primal of blood and bone hatte ich gemischte Gefühle, da ich natürlich zuvor schon einige Rezensionen und auch die Bewertungen bei Thalia gesehen habe, welche mich verunsicherten. 🙈 Nichtsdestotrotz habe ich versucht, unvoreingenommen an das Buch heranzugehen, hatte aber dennoch Angst davor, dass es eine Qual werden würde, mich durch die 1248 (!) Seiten zu lesen. Aber was soll ich sagen, meine Ängste hatten sich nicht bewahrheitet. Daher kann ich euch nur den Tipp geben, nicht allzu sehr darauf zu achten, da Meinungen subjektiv sind und man sich ansonsten vorher schon einreden könnte, dass das Buch „schlecht“ wird, obwohl es einem am Ende sehr gut gefällt, wie es bei mir der Fall war. Am Anfang fiel es mir ziemlich schwer, mich wieder in die Geschichte einzufinden, weil der letzte Band einfach schon viel zu lange her war. Daher musste ich erst noch einmal eine Zusammenfassung lesen, um mich halbwegs zu erinnern - an dieser Stelle wäre evtl. ein kurzer Rückblick, der auf einer Seite knapp zusammenfasst, was bisher passiert ist, sehr hilfreich. Nachdem ich mich dann langsam wieder zurechtgefunden habe, hat es mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Entgegen anderer Rezensionen bin ich nicht der Meinung, dass das Buch künstlich in die Länge gezogen wurde oder zwischendurch langweilig war, weil nichts passiert ist. Für mich ist eine Menge passiert und ich glaube, wäre alles schneller passiert, wäre ich komplett durcheinander gewesen. Ich brauche in einem solchen Buch auch einfach kurz „ruhigere“ Kapitel, in denen nicht allzu viel passiert. Für mich gab es während meiner gesamten Lesezeit einen roten Faden in der Geschichte und ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, weshalb ich für die Anzahl an Seiten auch relativ schnell damit fertig geworden bin. 💕 Besonders gut gefällt mir Poppys Charakterentwicklung. Sie ist mir sehr sympathisch und ich würde gerne zu ihren Freunden zählen. Hinsichtlich der Entwicklung von Casteel muss ich mich allerdings der Kritik anschließen. Er war aufgrund seines besitzergreifenden und obsessiven Verhaltens leider sehr anstrengend, was ich von den anderen Bücher nicht mehr so in Erinnerung hatte. Ich hoffe, das ändert sich im nächsten Band wieder. Zudem gab es ziemlich viel Spice, den ich an einigen (ernsteren) Stellen als deplatziert empfand. 🥲 Jetzt könnte man sich fragen, warum ich das Buch dennoch mit 5 ⭐️ bewertet habe, obwohl auch ich meine Kritikpunkte habe. Das liegt einfach daran, dass mich das Buch wahnsinnig gefesselt hat, was für mich ein gutes Buch ausmacht. Bei einem Buch, welches 1248 Seiten hat, ist es eher wahrscheinlich, dass man mehr Kritikpunkte hat als bei Büchern, die nur knapp 400 Seiten umfassen. Für mich gab es genau an den richtigen Stellen Spannung. Trotz meiner Kritikpunkte finde ich Poppy und Casteel als Liebespaar auch einfach toll - auch die anderen Charaktere habe ich ins Herz geschlossen. Für mich gehört Jennifer L. Armentrout einfach zu den besten Autorinnen in diesem Genre und ich würde jedes Buch blind von ihr kaufen, weil ich weiß, dass es mir gefallen wird. Daher freue ich mich sehr auf Band 7, bin aber dennoch (auch) der Meinung, dass die Reihe langsam ihren Abschluss finden sollte. 🤩♥️






















































