1. Feb.
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Bewertung:5

Der pensionierte Kommissar Johannes Schwartz und sein Freund Ernst Roth, ein Anwalt, ermitteln wieder. Dieses Mal haben sie sich eine ungelöste Akte herausgesucht, die sich mit einem mysteriösen Toten befasst, der seit vielen Jahren auf ihrem Friedhof begraben ist. Sein Name ist unbekannt, doch erscheint immer wieder eine geheimnisvolle Frau auf dem Friedhof, die sein Grab besucht. Ob die Beiden den Fall wohl lösen können? Wieder war das Wiedersehen mit Johannes und Ernst ein absolutes Vergnügen. Schon nach ein paar gelesenen Seiten hatte ich ein wunderbar heimeliges Gefühl und bin voller Vorfreude mit ihnen in den neuen Fall abgetaucht. Annette Hennig erzählt wie immer sehr kurzweilig und spannend, was sich in der Gegenwart tut und schlägt tolle Bögen in die Vergangenheit. Dort habe ich die junge Stella in Leipzig im Jahre 1977 kennengelernt und auch ihre Geschichte fasziniert verfolgt. Auch wenn mir Stella als Protagonisten leider ganz und gar nicht zugesagt hat, war ihre Geschichte sehr berührend und bis zum Schluss spannend. Natürlich habe ich mich auch sehr gefreut, wieder mehr über die Leben aller Charaktere, die mir in den vergangenen Bänden sehr ans Herz gewachsen sind, zu erfahren. Es geht nach wie vor turbulent zu, aber natürlich habe ich auch oft über sie schmunzeln müssen. Viele der unterschiedlichen Protagonisten befinden sich auf einer Achterbahn der Gefühle und hin und wieder hätte ich sie gerne mal geschüttelt. Aber am Ende sind sie einfach ein unglaublich liebenswürdiger Haufen, der mir jedes Mal mehr ans Herz wächst. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, immer mit dem Hinweis, auch die Vorgängerbände gelesen zu haben. Denn nur so ist das Leseerlebnis wirklich perfekt!

Stellas Abschied (Schwartz & Roth 6)
Stellas Abschied (Schwartz & Roth 6)von Annette Hennig