5. März
Bewertung:3

Tim machte sich keine Illusionen: Das alles würde enden, sobald der Frühling kam.

Ich hab das Buch aufgrund einer Empfehlung gelesen, aber hätte mir irgendwie mehr erwartet. Es war dann auch recht kurz. Da war ich echt überrascht, als ich bei 50 % angekommen bin. Aber in der Kürze liegt ja bekanntlich die Würze. Das hat so schon gepasst. Die Geschichte von Tim und Stephen ist ohne großes Drama ausgekommen und war dann schon recht cute. Als Tim einen Survivalkurs geschenkt bekommt, ist er erstmal überrascht. Er ist recht zierlich und hat auch bisher keine sonderlich großen Erfahrungen mit der Natur gemacht. Wird das klappen? Doch zum Glück sind seine Freunde mit dabei. Und dann ist da noch Stephen, ihr Guide. Er leitet den Kurs und gibt sich ganz schön autoritär. Das ist etwas beängstigend, aber auch ganz schön heiß. Immer wieder ertappt sich Tim dabei wie seine Augen an dem viel zu muskulös gebauten Mann haften bleiben. Doch auch er scheint in Stephens Aufmerksamkeit gerückt zu sein. Er bekommt ständig Hilfestellung. Aber doch sicher nur, weil er sich so schlecht anstellt, oder? Als die Nacht hereinbricht, nimmt Tim all seinen Mut zusammen und begibt sich zu Stephens Schlafplatz. Hat er vielleicht doch zu hoch gepokert? Aber warum sieht ihn der Ältere dann plötzlich so hungrig an? Kann ein spontaner Flirt in der freien Natur zu mehr führen oder sind die beiden Männer doch zu verschieden? Naturverbundener Mittvierziger trifft auf jungen Student. Kann das gut gehen?

Survivalkurs in der Liebe
Survivalkurs in der Liebevon Will J. Hard