
Eine perfekte Mischung aus Heartstopper und klassischer Gruselgeschichte!
The Haunting between us erzählt eine eher klassische Gruselgeschichte, im Fokus ein altes Anwesen, über welches sich Generation für Generation Gruselgeschichten erzählt. Anstatt krampfhaft das Rad neu zu erfinden, setzt Paul Michael Winters auf bewerte Elemente, wie zugige Keller, stimmen auf Aufnahme Geräte und Schatten, die genau so plötzlich verschwinden, wie sie auftauchen. Und damit hat er es geschafft mir die ein oder andere Gänsehaut zu bescheren, und das obwohl es ein Jugendbuch ist. Die Geschichte bleibt spannend bis zum Ende und macht Lust auf mehr. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Gruppe an Freund*innen Rund um Cameron und Hugo. Sie halten zusammen, egal was passiert. Es gibt keine unnötigen Streitereien, auch nicht zwischen Cameron und seiner besten Freundin Abby, als Cameron mit Hugo zusammen kommt. Eigentlich mag ich es nicht, ein Buch mit einem erfolgreicheren Buch zu vergleichen, aber hier passt es wirklich. Der Zusammenhalt der Freund*innen vermittelt ein positives Gefühl vergleichbar mit dem das man bei Heartstopper hat, jedoch ohne wie eine Kopie zu wirken. Auf jeden Fall ein perfektes Buch für alle, die klassische Gruselgeschichten mögen, aber gerne auf zwischenmenschliches Drama zwischen den Charakteren verzichten können.


