Ein Buch wie ein guter Limoncello
Julia von Wellenburg, Tochter eines Gastronomiemoguls und seine Geschäftsführerin, ist ein Partygirl der Schickeria von München. Als sie im Auftrag ihres Vaters in Limone ein geheimes Pizzarezept besorgen soll, beginnt sich ihre Welt zu wandeln. Mit Luca lernt sie die italienische Leichtigkeit kennen und Maurizio, der charmante Hotelbesitzer, weckt tiefe Gefühle in ihr. Doch so einfach ist es nicht mit dem Glück, manches Misstrauen und alte Verletzungen wollen überwunden werden. Mia Sole entführt uns nach Limone am Gardasee und lässt mit ihrer Beschreibung des malerischen Ortes und seiner speziellen Natur Sehnsucht nach einem Urlaub dort entstehen. Die Beschreibung ihrer Protagonisten mit ihren Ängsten, Sehnsüchten, aber auch Misstrauen, lassen die Figuren sehr lebendig erscheinen und wecken Sympathie für sie. Ein in die Story verpackter Hinweis sollte uns allen bewusst sein: Mann muss auch verzeihen können, um das Leben zu genießen. Denn das Leben ist oft wie ein Limoncello: manchmal etwas bitter, dann aber doch süß und oft sehr berauschend.


