(Werbung Rezensionsexemplar) Ein böser Psychothriller. Der Schreibstil der Autorin ist erfrischend locker und leicht und trotzdem spannend. Alicias beste Freundin wird von einem Serienmörder entführt. Alicia kam mir anfangs etwas überspannt und paranoid vor, das ändert sich aber. Sie begegnet immer wieder dem Täter ohne es zu merken und das ist beängstigend. Es werden immer wieder Einblicke in die Psyche und auf den Charakter des Täters genommen, ein Mensch, der alles und jeden hasst, ein absolut respektloses Verhalten an den Tag legt und sich für was Besseres hält. Maximal unangenehm, der Typ. Leider bin ich mit keiner der Figuren wirklich warm geworden. Und manche Dialoge wirken seltsam, unnatürlich. Das ist aber eher subjektives Empfinden, weil ich persönlich anderes rede, das liegt vielleicht an regionalen Unterschieden. Fazit: Trotzdem spannende Unterhaltung
Schonungslos, verstörend und bitter konsequent – ein Thriller, der an Grenzen geht
**** Mein Eindruck **** Der Titel dieses Buches ist hier wirklich Programm. Wir befinden uns mitten in den Köpfen von Täter und Opfern. Das, was sich dort abspielt, ist durch und durch bösartig. Dieses Buch geht tief in die Untiefen menschlicher Abgründe und macht dabei keine Kompromisse. Als Lesende ist man in den Details sehr nah dran. Das ist intensiv, aber auch belastend. Deshalb ganz klar: nichts für schwache Nerven oder für Leser*innen, die sensibel auf Gewalt reagieren. Die Darstellung ist roh, direkt und lässt wenig Raum zum Ausweichen. Die Perspektive des Serientäters ist dabei besonders verstörend. Seine Vergangenheit wird beleuchtet, seine Kindheit liefert Erklärungsansätze und doch konnte ich keine echte Verbindung zu ihm aufbauen. Mitleid für das, was war, vielleicht. Aber nicht für das, was er geworden ist. Genau hier lag für mich auch eine kleine Schwäche: Die emotionale Bindung, sowohl zum Täter als auch zu den Opfern, blieb für mich über weite Strecken zu distanziert. Und dann kommt die Auflösung. Und die trifft. Hart. Unerwartet intensiv und an manchen Stellen noch gnadenloser, als ich es ohnehin erwartet hätte. Plötzlich war da Emotion, Mitgefühl, sogar für jemanden, den ich zuvor nur verachten konnte. Und genau dieser Wechsel hat mich eiskalt erwischt, nur um im nächsten Moment wieder in Abscheu umzuschlagen. Die Frage nach dem „Warum“ bleibt bis zum Ende spannend und wird erst ganz zum Schluss wirklich greifbar. Für mich kam die emotionale Tiefe dadurch etwas spät, was die Gesamtwirkung leicht abgeschwächt hat. Sprachlich passt sich das Buch seinem Inhalt an: roh, direkt und stellenweise auch etwas sprunghaft. Das unterstreicht die Brutalität der Geschichte, wirkte für mich aber nicht immer ganz rund. Was bleibt, ist ein Thriller, der bewusst unbequem ist. Skrupellos, nüchtern und brutal – und genau darin liegt auch seine besondere Stärke. Ein Buch, bei dem man zeitweise selbst wütend wird und die Grenzen zwischen Beobachter und Beteiligtem verschwimmen. **** Empfehlung? **** Für Leser*innen, die harte, psychologisch intensive Thriller suchen und vor schonungslosen Darstellungen nicht zurückschrecken. Kein leichtes Buch – aber eines, das nachwirkt und zum Nachdenken zwingt.

Guter Einstieg
Ich habe dieses Debüt mit einer gewissen Erwartung begonnen, denn der Klappentext der Geschichte hat mich gleich neugierig gemacht. Beim Lesen hatte ich dann leider Schwierigkeiten, trotz flüssigem Schreibstil, in die Geschichte einzutauchen. Vor allem die Dialoge empfand ich teilweise unnatürlich und in manchen Situationen schlicht nicht glaubwürdig. Aussagen, die Figuren hier treffen, würden so im echten Leben kaum fallen – zumindest nicht in diesen Momenten. Auch ein wirklicher Spannungsbogen wollte sich bei mir nicht einstellen. Mehrfach hatte ich das Gefühl, dass Szenen, die das Potenzial für Spannung gehabt hätten, sehr schnell wieder aufgelöst wurden. Genau in den Momenten, in denen es hätte intensiver werden können, wurde das Tempo für mein Empfinden zu früh herausgenommen (oder das Tempo war mir zu schnell um mitzufühlen). Dadurch blieb die Geschichte für mich insgesamt erstaunlich ruhig, obwohl die Thematik eigentlich ganz und gar nicht ruhig ist. Das alles macht dieses Buch keineswegs schlecht – die Idee dahinter ist da, und man merkt, dass hier etwas erzählt werden soll. Für mich persönlich hat es jedoch weder emotional noch atmosphärisch richtig gezündet. Aber die Glut ist noch heiß und deshalb freue ich mich, dass es bereits eine Fortsetzung gibt, denn auch die landet bestimmt auf meinem Kindle. Wer - wie ich - eine Autorin von ihren Anfängen bis zum ersten Bestseller begleiten möchte wird sich bei Caitlyn Bennett wunderbar aufgehoben fühlen.
Bösartig ist auch bösartig
Ich sag’s direkt: Das Buch hat mir gefallen. Sehr sogar! Der Schreibstil ist super flüssig, die Kapitel kurz, genau das, was ich brauche, wenn ich richtig in eine Geschichte reingezogen werden will. Man kommt schnell voran. Inhaltlich ist es hart, spannend und brutal. Die Atmosphäre ist durchgehend spannend und unangenehm, aber genau das liebe ich an Thrillern. Die erste Hälfte war schon spannend, keine Frage. Ich wollte wissen, wie es weitergeht, hatte dieses unterschwellige Unbehagen die ganze Zeit. Aber ab der zweiten Hälfte? Da hatte mich das Buch komplett. Wirklich komplett. Da zieht das Tempo an, es wird intensiver, verstörender, und man merkt: Jetzt wird’s ernst. Und dieses Pfeifen von diesem gewissen Mann in gewissen Situationen … sorry, aber das war einfach nur crazy. 😳 So ein Detail, das sich einbrennt, das Gänsehaut macht und dir zeigt, wie bösartig manche Menschen wirklich sein können, natürlich im absolut positiven Sinne für einen Thriller. Fazit: Wenn du düstere, brutale Thriller magst, die nicht zimperlich sind und dich mental ein bisschen fordern, dann ist Bösartig genau richtig. Definitiv mein Geschmack und eine klare Empfehlung von mir.
Es war "interessant"
Irgendwie hatte ich mir mehr versprochen von dem Buch. Das Ende war schon ziemlich "wirr" und teilweise für mich zusammen gewürfelt. Es liest sich flüssig, aber ich hatte mir trotzdem mehr davon versprochen
🤡 Ein bösartiger Psychothriller 🤡
🤡 Meine Meinung 🤡 Ich kann gleich vorweg sagen, das ist ein echter Psychothriller und nichts für zarte Seelen. Puh, bei einigen Szenen wurde mir ganz anders, obwohl ich wirklich schon viel gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist recht packend und einnehmend, die Kapitel sind kurz und dadurch baut sich die Spannung der Geschichte auf. Kleines Manko meinerseits: Mir sind die Personen nicht näher gekommen, da fehlte mir ein wenig mehr an Beschreibungen und Informationen, um sie mir alle detaillierter vorzustellen zu können. Das könnte aber auch mein persönliches Problem sein. Zudem werden viele "schreckliche" Themen und Vorfälle angerissen, die mir eigentlich zu viel waren, für eine Geschichte. Hier wäre vielleicht weniger, mehr gewesen. Aber alles in allem wurde ich gut unterhalten.
Bösartig – der Debüttriller aus 2024 von Caitlyn Bennett. Nach dem Lesen stellte ich mir die Frage, wie mir ein solches grandioses Debüt nur durch die Lappen gehen konnte. Mehr oder weniger durch Zufall eines Bloggers wurde ich auf die großartige Caitlyn Bennett aufmerksam und dafür bin ich sehr dankbar. Bereits beim Anblick des Covers wusste ich, dies muss ich lesen, ohne den genauen Inhalt zu kennen. Die 5 Sterne Bewertung dazu, mehr brauchte ich nicht. Zum Inhalt: Lara die Freundin und Arbeitskollegin von Alicia ist verschwunden. Tage vergehen bis Alicia ihre Freundin als vermisst meldet. Als Grund für das Abtauchen ihrer Freundin vermutet sie einen Mann. Auch Marco ist verschwunden. Dieser hatte eigentlich ein Date mit Lara. Beide werden gefangen gehalten miteinander und doch getrennt. Beide sollen mitgekommen wie der Entführer seine Opfer quält. Diesem fällt einiges ein, um seine Opfer auf perverse Art zu quälen. Wer von den Lesern eine Mundbirne kennt, hat mir etwas voraus. Dies kann man in Körperöffnungen einführen und daran drehen. Dies ist nur eins der vielen Dinge, die sich der Entführer einfallen lässt, um seine Opfer in den seelischen Abgrund zu treiben. Doch was ist das Motiv und werden die Entführten es schaffen zu überleben? Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, nur das Buch ist spannend von Anfang bis Ende und definitiv nichts für schwache Nerven. Ein Buch für Leser, die gerne lesen, wozu die menschliche Seele fähig ist. Der Schreibstil der Autorin ist brillant und stellenweise absolut hart. Das Buch ist gut zu lesen, da es kurze Kapital hat und aus der Sichtweise z. B. von Alicia oder des Täters erzählt wird. Gänsehautmomente gibt es mehr als genug. Besser kann man fast nicht schreiben, der weibliche Chris Carter ist geboren. Für dieses Debüt gibt es von mir volle 5 Punkte mit Sternchen. Meine erste große Neuentdeckung in 2025. Inzwischen ist bereits ihr zweites Buch erschienen, dass bereits zum Lesen bereit liegt.
„Bösartig“ von Caitlyn Bennett fand ich ganz gut und sehr spannend. Besonders gefallen hat mir, dass Tossa de Mar kurz erwähnt wurde.
„Bösartig“ ist das Debüt von Caitlyn Bennett, die mit einer spannenden und düsteren Idee antritt, aber leider nicht ganz überzeugen kann. Der Thriller punktet zwar mit einer bedrückenden Atmosphäre und einigen intensiven Momenten, hat jedoch viele Schwächen, die den Lesegenuss trüben. Besonders auffällig sind einige Rechtschreib- und Satzbaufehler, die den Lesefluss immer wieder unterbrechen. Dazu kommen viele überflüssige Informationen oder Sätze, die für die Handlung meiner Meinung nach nicht nötig sind und die Geschichte in die Länge ziehen. Manche Szenen sind außerdem sehr brutal – was für einen Thriller in Ordnung wäre – aber die darauffolgenden, oft unglaubwürdigen Dialoge lassen die Spannung verpuffen. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, ist die häufige Nennung von Namen. Statt einfach von „die beiden“ oder „die Gruppe“ zu sprechen, werden die Charaktere immer wieder explizit beim Namen genannt, was den Text unnötig steif wirken lässt. Die Figuren bleiben leider flach, und obwohl einige Momente Potenzial zeigen, wirken viele Entscheidungen der Charaktere wenig nachvollziehbar. Sympathisch ist allerdings die Autorin selbst, die in ihrem Debüt sichtbar Herzblut und Mut zeigt. Leider reicht das nicht aus, um über die handwerklichen Schwächen hinwegzusehen. Insgesamt ist „Bösartig“ ein Thriller mit einer guten Grundidee, der aber an der Ausführung scheitert. Vielleicht kann Caitlyn Bennett in zukünftigen Werken ihr Potenzial besser entfalten, aber dieses Buch konnte mich nicht überzeugen.
Habe dieses Buch verschlungen! Super spannend geschrieben! Tolle Story mit vielen Überraschungen! Ende war plausibel! Absolute Leseempfehlung von mir 👍
Ein sehr gelungener Auftakt der Autorin. Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel kurz gehalten, so dass man nur so durchs Buch fliegt. Die Charaktere sind gut aufeinander aufgebaut, manchmal etwas verwirrend, was sich aber am Ende aufklärt. Dies ist das erste Werk der Autorin, aber ich freue mich schon auf ihr zweites Buch. Von mir eine klare Leseempfehlung und verdiente ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️










