Tiefgründig, spannend und voller Herzschmerz
Vor uns das Rauschen des Meeres ist das erste Buch, das ich von Janine Ukena gelesen habe. Obwohl ich das Buch bereits seit 2024 besitze, habe ich erst jetzt danach gegriffen. Und der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Erwartet habe ich eine süße kleine, etwas vorhersehbare Geschichte. Allerdings hätte ich niemals mit der Tiefgründigkeit gerechnet, die ich dann bekommen habe. Zugegeben die Geschichte ist mehr Romance als Suspense, aber gerade der Anteil an Geheimnissen hat dazu beigetragen, dass der Grund, warum Max und Sophie sich nicht richtig aufeinander einlassen konnten so real gewirkt hat. Apropos Max, ich habe selten einen so gefühlsbetonten männlichen Protagonisten gesehen. Die duale POV hat hierfür ihr übriges getan, um Max' Probleme mit seiner Hochsensibilität zum Ausdruck zu bringen. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, mit all diesen schönen poetischen Elementen: "Statt im grauen Alltag zu ersticken, färbe ich meine Zukunft mit all den Farben, die das Leben für mich bereithält." Ein weiterer großer Pluspunkt bringt die in der Klappe beinhaltete Karte Sylts mit all den für die Handlung wichtigen Orten, sodass ich in das Setting geradewegs abtauchen konnte. Allerdings waren die Plottwists etwas vorhersehbar, was ich aber als nicht so schlimm empfunden habe wie bei einem Thriller. Alles in allem war es eine schöne Geschichte über Rache, Trauer und Liebe, die mich emotional noch lange begleiten wird.































































