Gemütliche Geschichte mit einem sehr vorhersehbaren und geradlinigen Plot.
Also, für mich war diese Geschichte schön zu lesen. In meinen Augen hat dieser Entwurf viel mehr Potenzial, welches leider einfach nicht genutzt wurde. Die Idee der Story: Klasse!!! Die Umsetzung: sehr ausbaufähig in meinen Augen. Die Lovestory ist mir viel zu erzwungen und hat nicht wirklich Szenen (zu Beginn), die aus dieser Begegnung wirkliche Tiefe entstehen lassen können. Wie kann eine Liebe entstehen, die erstmal innerhalb von 2 Wochen überhaupt Berührungspunkte hat? Sie fanden sich äußerlich attraktiv, mehr nicht. Sich zu verlieben ist viel mehr als sich attraktiv zu finden und ggf. hin und wieder miteinander zu reden. Es fehlen die Momente, die sie zusammenschweißen, die sie wirklich brauchen um eine innige zwischenmenschliche Beziehung einzugehen. Es war auch um ehrlich zu sein sehr abgehackt, die Story an sich. Es war so als ob die Autorin ihre Ideen zum Buch hatte und diese nicht richtig miteinander verweben konnte. Beispiele sind die Geschichte mit dem Verlust des Koffers, oder mit der Introduction in den Nationalpark. Danach die Wilderei. Danach folgt eine Reise in die Winelands. Danach der polizeiliche Verhör und die Aufdeckung der Tierabgriffe. Was ich damit also genau sagen will: jedes Ereignis ist aneinandergereiht und hat keine wirkliche Tiefe. Die Story hat keinen Platz, um sich zu entwickeln. Außerdem ist die Anzahl von dem Wort „Lachen“ und all seiner Abzweigungen sehr bedauernswert… Ich lese keinen Roman, damit die Story so oberflächlich bleibt und alles immer schön und toll ist.


























































